November 2019

Werbung für COLT – mal ein wenig anders…

 

Liebe Leserin, lieber Leser,
sehr geehrte an unserer Arbeit interessierte Mitmenschen,

jeder, der sich für andere Menschen, für soziale Ziele einsetzt wird uns zustimmen können, dass dies eine langwierige und nicht immer von Erfolg gekrönte Herausforderung ist.
Bei unserem Engagement ist dies nicht anders, nur durch ständige Bemühungen gelingt es, im Gespräch zu bleiben.
Einen Großteil unserer Unterstützer konnten wir in den letzten Jahren über persönliche Kontakte gewinnen, über Menschen, die schon mindestens einmal bei COLT in Kambodscha waren und sich vor Ort selbst ein Bild von unserer Arbeit gemacht hatten.
Zudem bindet man fast wie selbstverständlich Familienmitglieder, Freunde und Bekannte in seine Bemühungen ein, doch die Zahl persönlicher Kontakte ist begrenzt.

Auch mit unseren Newslettern erreichen wir eigentlich nur eine Klientel, die uns bereits kennt, die wir damit quasi nur immer wieder auf dem Laufenden halten.

Es sind weitere, neue Ideen gefragt, die Bekanntheit von COLT zu steigern – schließlich geht es um eine gute Sache… arme Kinder und Familien zu unterstützen.

 

Zum einen sind hier die sozialen Medien wie Facebook und Co. zu nennen, die den Kreis der Informierten vergrößern helfen. Zum anderen gibt es aber auch die klassischen Werbemaßnahmen über Bild oder Ton, über Funk und Fernsehen, die nach wie vor eine breitere Zuhörerschar ansprechen können.

Vor wenigen Tagen konnte unser „Verein COLT Deutschland e.V.“ so eine Gelegenheit beim Schopfe packen. Uns wurde die Möglichkeit zu einem Interview bei einem regionalen Radiosender geboten, das wir dankend angenommen haben.
Die Aufzeichnung des Interviews gestaltete sich einfacher als gedacht, zumal zu diesem Zeitpunkt auch unser 1. Vorstand, Herr Robert Heiduczek sich während eines Besuchs in seiner bayrischen Heimat aufhielt und nicht – wie üblich – in Kambodscha.
Schon wenige Tage später wurde das Ganze ausgestrahlt und kurz darauf erhielten wir darüber sogar einen Mitschnitt dieses Interviews zur eigenen Verwendung.

Als einer der Akteure nutzte ich selbst am Tag der Ausstrahlung die Gelegenheit, die Sendung live zu verfolgen - ein zugegeben neues, ungewohntes Gefühl, sich und seine Stimme im Radio zu hören. Aber ich verfolgte die Sendung mit großem Interesse, denn schließlich war das Ziel Menschen in der Region zu erreichen, denen wir und unser Tun noch unbekannt sind.
Ohne zu viel zu verraten – es war eine gelungene Kurzvorstellung…

Durch den später erhaltenen Mitschnitt setzten wir weitere Bemühungen „on top“, d. h. diese Audio-Datei wurde an alle Mitglieder unseres Vereins, wie auch an einige der Förderer und Freunde verteilt.
Natürlich mit der Bitte als Multiplikator zu fungieren und bei sich bietenden Gelegenheiten diese Datei zu verwenden, auf uns aufmerksam zu machen.
Insgeheim hoffen wir so auf einen Schneeball-Effekt - gerade in der Region - aber auch darüber hinaus.

Dieser Mitschnitt ist ca. 10 Minuten lang und enthält alle wesentlichen Informationen, uns und unsere Homepage aufzufinden. Aufgrund der Größe ist nicht gewiss, ob wir diese Datei in unsere Homepage einbinden können, aber… auf Wunsch erhalten sie gerne eine Kopie per Mail.
Scheuen Sie sich also nicht uns danach zu fragen…

 

Bekannter zu werden war aber nur eine der Intentionen. Eine zweite, nicht minder wichtige Absicht war es, neue Unterstützer oder Förderer, vielleicht auch weitere Mitglieder zu gewinnen. Die Zeit wird zeigen, wie erfolgreich dieser Versuch war.

 

Drücken Sie mit uns die Daumen und halten Sie sich bitte nicht zurück, wenn es gilt in der Adventszeit noch eine Spende für eine gute Sache zu platzieren.


COLT ist sicher die richtige Wahl!

 

H. H.

Oktober 2019

Im Herbst wird geerntet…

Wie in den letzten Jahren immer wieder einmal angesprochen steht zur Jahresmitte die Teilnahme am großen Flohmarkt der Kirchengemeinde St. Andreas in Berchtesgaden an.
Unser Verein „COLT Deutschland e. V.“ nimmt seit etwa 10 Jahren aktiv daran teil und ist in die Vorbereitung und Durchführung mit eingebunden.
Obwohl es schon aufgrund unserer geringen Vereinsgröße jedes Jahr eine neue Herausforderung darstellt, opfern einige unserer Mitglieder vor Ort, aber auch Freunde und Verwandte viel Zeit und Engagement, um den Flohmarkt zu einem Erfolg werden zu lassen.

2019 war dies nicht anders.

Der Erlös aus dem Verkauf der Second-Hand-Waren, die von den Bewohnern Berchtesgadens gespendet wurden, wird stets an zahlreiche regionale und internationale, soziale Projekte weitergegeben, bei dem sich Berchtesgadener engagieren – auch COLT gehört seit Jahren zu den so geförderten Projekten.

Die Organisatoren des Flohmarktes überlegen immer wieder neu, welche Projekte grundsätzlich förderwürdig sind, bei welchen Spenden dringend benötigt werden und so wundert es wenig, dass stets auch eine gewisse Fluktuation zu verzeichnen ist.
Im Wesentlichen aber stehen die Projekte schon mehrere Jahre auf der Liste.

 

Ähnlich der Ernte, die von den Bauern im Herbst eingefahren wird, so laden die Organisatoren im Herbst zu einer Spendenübergabe ein und verteilen Wohltaten, so zu sagen ihre Ernte in Form barer Münze.
Im aktuellen Jahr 2019 wurde der Termin auf den 30.09.2019 festgesetzt.
Vertreter aller zu fördernden Projekte, aber auch viele der Helfer folgten der Einladung und konnten so aus erster Hand erfahren, wofür sie sich im Sommer angestrengt hatten, wofür die Spendengelder eingesetzt werden.


Anmerkung: Da in den letzten Jahren die Besucher des Flohmarktes zunehmend den Wunsch äußerten, mehr über die Projekte zu erfahren, die aus den Erlösen gefördert werden, können sich diese ab dem nächsten Jahr über Plakate oder Werbebanner, die rund um die Verkaufsstände platziert werden, quasi in aller Kürze vorstellen. Vielleicht bringt dies ja auch nochmals einen gewissen positiven Faktor für die motivierten Helfer wie die Besucher des Flohmarktes.

 

Die Projekte und Institutionen bekamen in willkürlicher Reihenfolge Gelegenheit, sich und Ihre Arbeit vorzustellen und gaben nach Möglichkeit Auskunft darüber, wofür die aktuelle Spende verwendet wird. Dies reichte von Schulungen für Mitarbeiter, der Anschaffung von Hilfsmitteln, der nachhaltigen Unterstützung betreuter Menschen bis hin zu einem kleinen Mitarbeiter- bzw. Helferfest.

In unserem Fall von COLT wird die Spende 2019 auf zwei Bereiche Anwendung finden -
zur finanziellen Unterstützung der Kleinkinderbetreuung sowie als Reserve für die täglichen Ausgaben, die im Heim und Gemeinschaftszentrum so anfallen und ohne die ein geregelter Tagesablauf nicht möglich wäre.

In gewohnter Manier übernahm unser Kassier, Herr Halmich den Part von COLT, ging auf aktuelle Geschehnisse und Entwicklungen in Kambodscha ein und zählte einige Punkte auf, die in den letzten Jahren auch durch die Unterstützung der Kirchengemeinde und des Flohmarktes möglich gemacht wurden.

Er schloss seine kurze Ansprache mit dem Dank an alle Helfer und die Verantwortlichen, die damit wieder ein gutes Stück zur Weiterentwicklung von COLT beitragen.

Nun darf der Winter kommen, doch im nächsten Jahr geht sicher bereits im April wieder das Flohmarkt-Fieber los.

 

H. H.

 

September 2019:

Der Herbst beginnt… auch in Kambodscha?

 

Liebe Leserin, lieber Leser,


nicht nur in unseren Breiten sind die Natur und das Wetter durch die unterschiedlichen Jahreszeiten geprägt.

Das klassische Klima hier in Europa verbindet man mit kalten, oft schneereichen Wintern, einem schnellen, meist zu trockenen und gefühlt zu frühen Übergang in den Frühling.
Der Sommer kommt dann oft mit aller Macht, wobei Nässeperioden eher seltener beherrschend sind. Und auch der Herbst hat oft noch viel Sonne und Wärme zu bieten – nicht umsonst spricht man vom „goldenen Oktober“.
Auch beginnende, morgendliche Nebel, die die Landschaft beinahe mystisch verzaubern, oder auch die bunten Wälder, die man unter dem Begriff „Indian Summer“ mit den vielfältigsten Gelb-, Rot- und Brauntönen begeistern, bevor das Blätterkleid zu Beginn des Winters abgeworfen wird, kennzeichnen den typischen, kontinentalen Herbst.

Selbstverständlich treffen pauschalierte Aussagen nie so richtig den Kern, regionale Wetterbesonderheiten oder auch die nicht mehr zu leugnenden Auswirkungen eines Klimawandels tun das ihrige dazu, dass Prognosen schwieriger werden -
doch im Großen und Ganzen ist dies schon richtig.

Im fernen Kambodscha, dem Land unseres Projekts „COLT“, gibt es selbstverständlich auch Jahreszeiten, doch die Übergänge – gerade was die Temperaturen anbelangt – sind weit weniger spektakulär.

Hier herrscht ein tropisch-feuchtwarmes Klima, das das gesamte Jahr über spürbar ist. Bedingt durch die Nähe zum Äquator ist es in Kambodscha immer warm bis heiß. Temperaturen unter 30 Grad Celsius sind selten und treten in der Regel im Dezember und Januar auf - den kältesten Monaten des Jahres.
Der April hingegen gilt als heißester Monat, dessen Temperaturen durchaus 40 Grad Celsius erreichen oder vereinzelt auch überschreiten können.

 

Das Land besteht im Wesentlichen aus einer Tiefebene, dem kambodschanischen Becken, das von Gebirgen und Hochebenen umgeben wird. Regional gibt es keine nennenswerten Klimaunterschiede, lediglich zwischen dem Landesinneren (z. B. in der Hauptstadt Phnom Penh) und den Küstenregionen sind leichte Unterschiede spürbar.
Im Tiefland herrschen täglich Tagestemperaturen um die 30 Grad Celsius, in den höheren Lagen kann es ein wenig kühler sein. Wie grün sich das Land vorstellt hängt sehr vom vorhandenen Wasser ab. Gegen Ende der Trockenzeit beherrschen Brauntöne die Flora, in der Regenzeit jedoch grünt und blüht es allerorten.

Wie die meisten Länder in Südostasien liegt auch Kambodscha im Einflussbereich des Monsuns.
Er unterteilt das Jahr in eine Trocken- und eine Regenzeit.

In der Trockenzeit fällt durchschnittlich an einem Tag im Monat – ein wenig – Regen, in dieser Zeit nimmt auch die Luftfeuchte spürbar ab, was die Luft angenehmer und nicht so drückend macht.
In der Regenzeit (Mai bis Oktober) hingegen fällt quasi an jedem zweiten Tag Niederschlag, und das teilweise in Strömen. Die Schauer sind selten einmal ganztätig, sondern vielmehr auf kurze Zeiträume (zwischen 30 Minuten und 3 Stunden) beschränkt.
Doch das reicht allemal aus, dass viele Straßen und Wege – vor allem auf dem Land – nur eingeschränkt oder für einen gewisses Zeitraum gar nicht befahrbar werden.

Daraus resultiert unsere Empfehlung:
Die beste Reisezeit (nicht nur für uns Europäer) durchs Land Kambodscha sind die Monate November bis März, aber wenn mehr Zeit für einen Besuch vorhanden ist, dann haben die anderen Monate auch Vieles zu bieten!

H. H.