Dezember 2018:

Gedanken zur Weihnachtszeit…

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Das Jahr neigt sich dem Ende zu, man blickt zurück und schaut voraus -
noch nimmt die Hektik täglich zu, doch schön geschmückt ist schon das Haus.

Gerade jetzt zur Weihnachtszeit wird aufgehübscht, geputzt, verziert,
denn bald schon ist es ja soweit – wenn wieder groß gefeiert wird.

Das Jesu-Kind kommt auf die Welt, bringt Freud‘ und Frieden in die Herzen,
wenn die Familie sich gesellt im Flackerschein der Christbaumkerzen.

Der Duft von Glühwein, gutem Essen und Vorfreude auf ein Geschenk
lässt manchen Alltagsfrust vergessen, den Blick man auf das Gute lenkt.

 

Doch ist nicht alles „heile Welt“, auch zur Weihnacht gibt es Sorgen -
um viele ist es schlecht bestellt, plagt sie die Angst vorm nächsten Morgen.

Für Menschen, die arm oder allein ihr Leben selbst bestreiten müssen,
kann Weihnachten auch schwierig sein, oft sie sich nicht zu helfen wissen.

Hier nähme schon ein nettes Wort, eine helfende Hand zur rechten Zeit,
ein, zwei der großen Sorgen fort – mehr Zuversicht und weniger Leid.

 

 

Darum liegt uns von COLT am Herzen, arme Kinder zu unterstützen,
ein Bisschen Geld kann man verschmerzen, denn dies wird in jedem Falle nützen.

Zum Beispiel durch ein sicheres Heim, in dem sie keine Angst mehr spüren,
in dem sie niemals ganz allein, wo wir sie lehren und auch führen.

Wo Hunger, den sie bislang kannten, ganz schnell vergessen werden kann
und sie nun neue Freunde fanden, die ihnen auch wohl zugetan.

 

Sie wachsen auf, reifen heran zu wohlerzogenen, guten Menschen,
und was wir können wird getan, um für sie Probleme zu bekämpfen.

Ja - unsere Arbeit, sie zeigt Früchte, dies kann man im Rückblick durchaus sehen –
keineswegs sind’s nur Gerüchte, dass sie in eine gute Zukunft gehen.

 

Doch ist dies nicht allein zu schaffen, wir brauchen hierzu Ihre Spenden -
nicht um zu bunkern oder zu raffen – um Schicksalsschläge abzuwenden.

Damit wir unseren langen Weg auch weiterhin verfolgen können,
vor allem zu dem einen Zweck: zu helfen – nicht um zu verwöhnen.

 

Nun ist es wieder an der Zeit, einmal mehr an ihr Herz zu appellieren -
Weihnachtszeit ist Spendenzeit, drum lassen Sie sich doch verführen.

Anstatt Teures zu kaufen und zu schenken, das oft gar nicht gewürdigt wird -
mit ein paar Euros an diese Kinder denken, damit aus ihnen etwas wird.

 

 

Herzlichen Dank für Ihre Spende/n – gerne auch per Dauerauftrag!

Im Namen von „COLT Deutschland e. V.“ und natürlich auch der durch uns
unterstützen Kinder und Familien…

Ihnen allen „Frohe Weihnachten“ und ein zufriedenes, gesundes
und erfolgreiches Jahr 2019!

 

H.H.

Oktober 2018:

Kambodscha im Oktober

 

Da auch der abgelaufene Oktober für unseren Verein „COLT Deutschland e. V.„ ohne nennenswerte Ereignisse verlief darf ich wieder einmal Ihren Blick eher nach außen wenden.

Ende Oktober, Anfang November verliert hier in Deutschland der Herbst zunehmend an Kraft und die „schönen“ Tage werden immer weniger, das „Schmuddelwetter“ übernimmt oft die Herrschaft über das Wetter, bis Schneefälle den Winter einläuten – doch das hat noch Zeit.

Gegen Ende Oktober findet in Kambodscha die Regenzeit mit ihren subtropischen, häufig sehr heftigen Regenschauern dagegen langsam ein Ende, der Monsun weicht nach und nach konstanterem Wetter.

 

Ein Besuch in Angkor Wat zum Ende der Regenzeit und zum Ende der Trockenzeit


Wenn Sie sich zu Beginn der kalten Jahreszeit hier in Europa für eine Kambodschareise schon im Oktober erwärmen lassen, sollten Sie vor allem Ziele im Norden oder in der Landesmitte wählen – hier ist das Wetter schon deutlich stabiler.


Vermutlich wird die Hauptstadt Phnom Penh Ihre erste Anlaufstelle sein. Nehmen Sie sich in aller Ruhe ein paar Tage Zeit und erkunden Sie zu Fuß oder per TukTuk diese Metropole. Ob der Königspalast, die Tempel, die zahlreichen Märkte, Museen, die Riverside, Restaurants oder eine der vielen, auch mobilen Garküchen lassen Sie die ersten, wundervollen Eindrücke sammeln. Natürlich sollte auch das Nachtleben nicht zu kurz kommen, das ja in Südostasien einen besonderen Reiz darstellt.

Doch machen Sie sich trotz allen Glanzes dieser Sehenswürdigkeiten bewusst, dass Sie sich in einem grundsätzlich sehr armen Land befinden. Sie werden abseits der Touristenziele, aber vereinzelt auch im „normalen“ Straßenbild oft an Schicksale und Armut erinnert.
Wie und ob man sich erweichen lassen und mit einem kleinen Geldbetrag die scheinbare Not lindern sollte möchte ich an dieser Stelle nicht weiter ausführen – oftmals sind solche Hilfen leider sogar kontraproduktiv, schüren sie doch den Glauben, dass man mit Betteln leichter Geld verdient als mit eigener Arbeit.


Eine gute Wahl, vor allem auch im Oktober, bildet ein Besuch der Tempelanlagen von Angkor Wat - das Wahrzeichen des Landes – die schon seit vielen Jahren zum Weltkulturerbe gezählt werden. Aufgrund der Tatsache, dass das Touristenaufkommen noch spürbar geringer ist als zur Hauptsaison in den Wintermonaten und der Regen eine Besichtigung kaum noch beeinflusst, würden Sie besonders davon profitieren. Eine satte, grüne Flora und noch gut gefüllte Wasserbecken bilden zudem verlockende Anreize für schöne Erinnerungsfotos. Gleichzeitig fallen die Kosten für Flug, Unterkunft, Mietwagen und Eintritte noch immer vergleichsweise gering aus, sodass sich eine Individualreise nach Kambodscha auch deswegen lohnt.

Mit dem Nachlassen des Regens werden auch die Straßen deutlich trockener, sicherer und man kann wieder über Trekking-Touren in ländliche Regionen nachdenken. Für einen Strandurlaub im Süden sollten Sie sich aber noch Zeit lassen. Zwar sind die Temperaturen angenehm hoch, jedoch kann es im Süden des Landes / an der Küste auch jetzt noch zu kurzen, heftigen Regenschauern kommen.  

Was gibt es in dieser Jahreszeit in Kambodscha zu feiern?
Ende September bzw. Anfang Oktober feiert man in Kambodscha das Pchum Ben Fest. Dieses dauert 15 Tage und läutet das Ende der buddhistischen Fastenzeit ein. Bei diesem Fest wird der Toten der letzten sieben Generationen gedacht. Die Kambodschaner glauben daran, dass die Geister der Toten eine gewisse Zeit lang auf die Erde zurückkehren. Um an ihre Vorfahren zu denken und sie zu ehren bringen die Gläubigen Opfergaben, zu denen beispielsweise Lebensmittel gehören, in die Tempel, wo sie von den Mönchen an die Geister weitergereicht werden.
Doch auch weltlichere Anlässe nimmt der Kambodschaner gerne wahr. Am 15. Oktober feiert man im Land einen Gedenktag an König Norodom Sihanouk. Dieser verstarb im Jahr 2012, nachdem er seine Amtszeit im Jahr 2004 aufgrund schwerer Krankheit beenden musste. Weil er viel für das Land getan hatte und dieses durch schwierigste Zeiten begleitet hat, ist er nach wie vor in Kambodscha sehr angesehen.
Die Krönung des heutigen Königs wird am 29.10. gefeiert, allerdings ist dies kein offizieller Feiertag.
Am 31. Oktober gibt der König erneut Anlass zu feiern – seinen Geburtstag. Auch dieser wird allerorten ausgiebig gefeiert.  

 

Die folgenden Monate werden – speziell für uns Europäer – immer angenehmer und trockener. Die beste Reisezeit sollte in den Monaten November bis März liegen, ob wohl Kambodscha – nicht nur für Individualisten – das ganze Jahr über eine Reise Wert ist.

Also:

Sollten Sie mit einer Fernreise nach Südostasien liebäugeln – denken Sie doch auch daran, Kambodscha – und vielleicht auch unserem Kinderheim und Gemeinschaftszentrum von COLT – einen Besuch abzustatten.

H.H.

September 2018:

 

Die Schule hat wieder begonnen

 

Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,


in Deutschland ist auch in den letzten Bundesländern die Sommerpause zu Ende gegangen, ein neues Schuljahr hat begonnen. Oft hört man nun wieder den Spruch „vom Ernst des Lebens“ oder „die Schulzeit war doch die schönste Zeit“. Aussagen, die wohl bei vielen Wahrheit und Wehmut verquicken. Doch subjektives Empfinden und objektive Wahrnehmung unterscheiden sich auch bei uns in Deutschland oft erheblich.
Wie sieht das Ganze aus, wenn man heutige Schulkinder / Schulanfänger betrachtet? Hier in Deutschland, oder anderswo auf dieser Welt – zum Beispiel in Kambodscha?

Ja – ich darf schon zu Anfang einschränken, auch hierzulande gibt es an vielen Schulen Wünsche nach Verbesserungen, die meistens auch berechtigt sind, aber…aus der Warte eines fremden Landes wie etwa Kambodscha betrachtet gleicht dies Jammern auf hohem Niveau.

 

Werfen wir doch einmal den Blick auf unsere Schulkinder in Deutschland.
Der erste Schultag wird zu einem wahren Event, bei dem nicht nur Klassenlehrer, Direktor und ein Elternteil den neuen „Pennäler“ an diesem Tag zur Seite stehen – oft finden sich Eltern und Großeltern, Onkel und Tanten gleichermaßen ein, an diesem feierlich zelebrierten Beginn des Schullebens teilzunehmen.
Dem Kind wird in unserem Kulturkreis dabei mit einer Schultüte der Einstieg in den Schulalltag versüßt, die Utensilien für die Schule, Nützliches für den Alltag und vor allem Obst und Süßigkeiten enthält. Doch in unserer satten Wohlstandsgesellschaft finden sich heute immer größere Schultüten mit wertvollen Füllungen wie Taschenrechner, Handys oder Erlebnisgutscheine darin…und natürlich auch zahlreiche Schleckerei.
Die Frage nach dem „Muss das wirklich sein?“ kann wohl kaum jemand mit „ja“ beantworten.

Auch der Weg in die Schule ist in Deutschland häufig recht bequem. Viele der Eltern haben die Möglichkeit und lassen es sich nicht nehmen, ihre Kleinen mit dem Auto zur Schule zu bringen und oftmals auch wieder zu holen…und das, obwohl wir ein gut durchdachtes System von Schulbussen auf unseren Straßen vorfinden. Häufig werden die Kinder auch zu diversen, regelmäßigen Veranstaltungen wie Reitstunden, zum Sportverein oder anderen Freizeitvergnügen mit dem Pkw chauffiert.

Schön ist auch, dass den meisten Kindern in Deutschland seitens der Eltern ein Taschengeld für die Schule mitgegeben wird. Mit diesem können an allen Schulen Getränke und Snacks gekauft werden, die mehr oder weniger gesund sind. Natürlich gibt es auch reichlich an „Süßkram“ zu kaufen, doch davon wollen die Eltern oft gar nicht wissen.
Fünf Euro pro Tag sind dafür keine Seltenheit.

Ein anderes Feld, auf dem sich viele Unterschiede zeigen, ist das Thema Ausstattung der Schulen und Unterrichtsmaterialien. Für deutsche Kinder und an allen Schulen wird es gleich zu Anfang eines Schuljahres teuer - all die Hefte, Stifte, Zeichenutensilien, Bücher und Lernhilfen zu erwerben geht ins Geld – oft jedes Jahr von Neuem.
Klassenzimmer sind häufig – auch schwachen Geburtenjahrgängen geschuldet - nach kleinen Lerngruppen orientiert angelegt und bunt und freundlich gestaltet, sollen eine Umgebung bieten, in der das Kind gerne lernt.
Klassenzimmer bieten heute multimediale Möglichkeiten, wenn – zugegebenermaßen - auch nicht immer das Neueste vom Neuen. Und natürlich sind an den Schulen auf jedem Stock getrennte WC-Bereiche für Mädchen und Jungen vorhanden, die – meistens zumindest – ordentlich funktionieren, gewartet und gepflegt sind.

Das Thema Lehrer und Unterrichtsstunden darf hier natürlich nicht fehlen.
Wenn es 2018 leider auch in allen Bundesländern an Lehrkräften mangelt und Ausfälle viel Einsatz und Organisationstalent erfordern, so sind die Voraussetzungen für einen guten Unterricht durchaus gegeben. In deutschen Grundschulen steht eine Lehrkraft rund 13 Schülern gegenüber.

 

Lassen Sie uns nun ein paar Kilometer weiter südlich, östlich… nach Kambodscha blicken.
Der erste Schultag ist – verglichen mit Deutschland – kein „besonderes Ding“. Das Schulkind steht durchwegs alleine seinen neuen Mitschülern und Lehrern gegenüber, denen es vorrangig um geordnetes Auftreten und Autorität geht.
Eine Schultüte sucht man hier vergebens, das einzige Merkmal, auf das die Kinder auch stolz sind, ist ihre Schuluniform – meist eine blaue, dunkle Hose oder Rock und weißes Hemd oder Bluse.
Je nach den finanziellen Möglichkeiten der Eltern kann dies auch schon mal etwas abgetragener sein, jedoch stets sauber und gepflegt.

Wie kommt der kambodschanische Durchschnittsschüler zur Schule?
Sicher nicht mit dem Privat-Pkw der Eltern – diese Variante ist wirklich nur den Reichen vorbehalten, die aber auch keine öffentlichen Schulen besuchen. Für viele der Kinder heißt es Tag für Tag einen langen Fußmarsch in Kauf zu nehmen, der durchaus mehrere Kilometer – einfach – betragen kann. Wer Glück hat und ein Fahrrad besitzt, mit dem er auch noch fahren kann, gilt schon als privilegiert. Andere Mitfahrgelegenheiten sind kaum regelmäßiger Art, wie z. B. auf einem Ochsenkarren, einem Traktor oder vielleicht sogar mit einem Motorroller mitgenommen zu werden.

Taschengeld ist kambodschanischen Schülern weitgehend unbekannt.
Obwohl die Grundschulen keine Schulgebühren verlangen können sich Eltern, die selbst nur ein bis zwei Dollar am Tag verdienen, oft kaum die Schuluniform leisten. Vor diesem Hintergrund werden viele Kinder schon nach der Grundschule nicht mehr auf weiterführende Schulen geschickt, sondern verpflichtet, auf den Feldern mitzuhelfen und zum Familieneinkommen / -auskommen beizutragen. Häufig gibt es mehr als ein Kind im schulpflichtigen Alter. Aus genannten Gründen wird oftmals abgewägt, ob und welches der Kinder zur Schule geschickt wird – und Jungen sind hier kulturell deutlich bevorzugt.

Sollten Kinder das Glück haben, von ihren Eltern ein Taschengeld zu bekommen, dann liegt dies meist in einem Bereich von 2.000 bis 2.500 Riel (umgerechnet 50 Euro-Cent).
Doch an den Schulen kann man sich hierfür nichts kaufen, schon eher am Wegesrand auf dem Schulweg.

Die Ausstattung der Schulen – gerade auf dem Lande – ließe uns hier in Deutschland schier verzweifeln.
Nur in wenigen Fällen gibt es solide Gebäude mit Türen, Fenstern und Wänden. Oft beherbergt ein Dach, das gegen Sonne, Wind und Regen schützt, ein paar einfache Holzbänke samt Tischplatten, die wir noch aus Filmen aus den 50-Jahren kennen, z. B. aus Ludwig Thomas „Lausbubengeschichten“. Die jüngeren Schüler verfügen meist nur über eine Schiefertafel und etwas Kreide, der Unterricht findet überwiegend an der großen Tafel mit dem Zeigestock des Lehrers statt. Erst bei älteren Schülern kommen auch Hefte zum Einsatz.

Ein gutes Lernklima sucht man hier vergebens.
Technische Ausstattung – gerade auf dem Lande – ist oft nur ein Wunschtraum. Wo kein Strom ist, da findet man weder Projektor noch Ventilatoren, die ein gutes Stück zu besserem Lernen beitragen könnten. Auch eine Wasserversorgung ist oft nicht gegeben. Wenn es Wasser gibt, dann kommt es meistens nicht aus der Leitung, sondern aus Zisternen. Das Wasser besitzt keine Trinkwasserqualität, oft ist es sogar durch Keime verunreinigt. Selbst im Falle vorhandener Toiletten kann es in der trockenen Jahreszeit sein, dass für die Spülung kein Wasser mehr vorhanden ist und sie deshalb – vorübergehend – geschlossen werden müssen, die Kinder irgendwo im Außenbereich ihre Notdurft verrichten dürfen.

Und wie sieht es mit den Lehrkräften aus?
Nachdem ein Großteil der gebildeten Bevölkerung – so auch die Lehrer – in den siebziger Jahren zur Zeit der Roten Khmer getötet und das Land dadurch weit zurückgeworfen wurde, musste eine Bildungsschicht erst wieder aufgebaut werden.

Leider sind Lehrer auch heute noch absolut unterbezahlt, ihr durchschnittliches Einkommen von 60 bis 80 US-Dollar pro Monat reicht zum Leben oft nicht aus. Kein Wunder dass viele mit unlauteren Mitteln versuchen, ihr Salär aufzubessern, z. B. durch Korruption.
Wenn ein Kind sich 10 bis 20 Dollar im Monat leisten könnte, dann kann es auch bessere Noten erwarten. Dies untergräbt bis in die höchsten Jahrgangsstufen, ja sogar bis an die Universitäten den Bildungsauftrag. Viele Abgangszeugnisse oder Qualifizierungen lassen letztlich keinen Rückschluss auf tatsächliche Fähigkeiten oder Wissen zu. Ein Problem, das zwischenzeitlich sogar der Regierung nicht mehr unbekannt ist.

Doch auch die Klassenstärken tragen maßgeblich zu nur mäßigem Lehrerfolg bei – 2016 kamen im Schnitt auf eine Lehrkraft knapp 43 Grundschüler.

 

Wenn man all diese Probleme betrachtet, dann bieten wir bei COLT unseren Kindern sehr gute Chancen und beste Voraussetzungen für einen ihren Möglichkeiten angepassten Bildungsweg. Wir betreuen unsere Heimkinder auch über den Besuch der öffentlichen Schule – in unserem Fall sogar einer Privatschule - hinaus durch eigene Unterrichte und Erfolgskontrollen, die sich durchaus mal in Nachhilfeeinheiten niederschlagen.
Wir bringen unsere Kinder und Tagesstätten-Kinder sicher von und zur Schule. Wir bieten unseren Heimkindern ein Taschengeld zur eigenen Verwendung – ob sie es ausgeben oder sparen wollen liegt an ihnen selbst. Unsere Gemeinschaftsschule verfügt über ein solides Gebäude mit mehreren, voneinander abgetrennten Klassenräumen mit ausreichend Tischen und Bänken. Natürlich gibt es bei uns Strom und Ventilatoren, und mit unseren Computerunterrichten sogar zukunftsorientierte Bildung. Toilettenanlagen und Duschen sind auf dem Gelände vorhanden und verfügen über „Wasser aus der Leitung“.
Und die Lehrer / unser Personal – wird fair bezahlt und verfügt über eine Errungenschaft, die wahrlich nicht viele Arbeitgeber ihren Angestellten in Kambodscha bieten:
Eine medizinische Versorgung.

Sie sehen – wir tun unser Möglichstes, solide Arbeit zu leisten, um Gutes zu bewirken.

Bislang konnten wir dies auch Dank Ihrer Mithilfe und derer zahlreicher Förderer, Sponsoren und freiwilliger Helfer gewährleisten. Das soll auch weiterhin so bleiben.
Bitte tragen Sie durch Ihre Spenden einen Teil dazu bei.

H. H.