Juli 2019:

Sommerzeit ist Flohmarktzeit in Berchtesgaden

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

der Puls unseres Vereins beschleunigt sich bis zum Sommer eines Jahres stets ein wenig mehr, so auch in diesem Jahr.
Grund: der große Flohmarkt in Berchtesgaden steht wieder vor der Tür.

Schon viele Wochen - teilweise Monate - im Voraus sind fleißige Helferlein und Organisatoren im Einsatz, um diesen schon festen Bestandteil im Veranstaltungskalender Berchtesgadens wieder zu einem Erfolg zu machen.
Wie jedes Jahr – inzwischen schon mehr als 40 Jahre – spenden heimische Bürger Dinge, die sie nicht mehr brauchen, die aber im Rahmen dieses Flohmarktes mit großer Wahrscheinlichkeit wieder einen neuen Besitzer finden.
Dabei kommt es nicht auf den realen Wert einer Sache an, sondern darauf, genau für diesen und jenen Artikel den richtigen Käufer zu finden. Manche Dinge sind einfach nur hübsch, andere praktisch oder interessant, wieder andere skurril.

 

 

Das Besondere ist die Art und Weise, wie die „Second-Hand-Waren“ dargeboten werden -
dieser Flohmarkt sortiert die Artikel unter verschiedenen Aspekten, so dass der Besucher nicht jeden Stand mit Argusaugen absuchen muss, sondern gezielt Stand „A“ oder „B“ aufsuchen kann, um sein Schnäppchen zu finden.

Neben dem üblichen Flohmarktambiente und wie immer tollen Angeboten ist durch Speis und Trank auch für das leibliche Wohl gesorgt.

Ein kleiner Unterschied zu den sonstigen Flohmärkten ist auch die Tatsache, dass alle Verkaufserlöse seitens der Verkäufer in einen Topf wandern und von dort an viele soziale Projekte – in und um Berchtesgaden, aber auch auf der ganzen Welt, wo „Berchtesgadener“ Gutes tun – weiter gespendet werden.
Eines der seit Jahren auf diese Weise geförderten Projekte ist COLT.

Also: Sollten Sie am 2. oder 3. August in Berchtesgaden sein – machen Sie einen Abstecher ins „AlpenCongress“ im Zentrum Berchtesgadens, schlendern Sie über den Flohmarkt und finden Sie ihr ganz persönliches Schnäppchen.
Da die Preise stets günstig und fair angesetzt werden würden wir uns auch über den einen oder anderen Besucher freuen, der diese Preise nicht noch weiter nach unten handelt, sondern vielleicht auch einmal aufrundet.

In diesem Sinne: Verbinden Sie einen erlebnisreichen Tag auf dem Flohmarkt mit dem Gefühl, Gutes zu tun…

H. H.

 

 

Juni 2019:


Auf geht’s zur Mitgliederversammlung 2019

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

wie in allen Vereinen stellt die Mitgliederversammlung einen der wichtigsten – wenn nicht den wichtigsten – Punkt im Vereinsjahr dar.
Alle Mitglieder, aber auch Freunde und an der Arbeit des Vereins interessierte Menschen sind dazu eingeladen, den Ausführungen der Vereinsführung zu lauschen, sich mit Fragen und Beiträgen einzubringen. In manchem Fall können die Mitglieder auch im Rahmen von Abstimmungen zu Entscheidungen beitragen, die sich in der Zukunft auswirken.

Viele andere Vereine lassen diese Versammlung bereits im ersten Quartal eines neuen Jahres stattfinden, bei uns ist es meist das zweite Quartal. Dies hängt an unterschiedlichen Punkten – in unserem Falle meistens an der Frage, kann unser 1. Vorstand, der das ganze Jahr über im fernen Kambodscha lebt und arbeitet, zu diesem Termin erscheinen.
In 2019 hätte dies erst deutlich später der Fall sein können, so dass wir uns notgedrungen dazu entschieden haben, es einmal ohne unseren Robert durchzuführen.

Ziemlich genau zur Jahresmitte - am Dienstag, den 2. Juli - ist es dieses Mal soweit...
die Details entnehmen Sie bitte beiliegendem Einladungsschreiben, das alle unsere Mitglieder erhalten.

Wir würden uns sehr über neue Gesichter, neue Interessenten an der Arbeit von COLT  und potentielle Förderer freuen, die auch die Zeit finden und uns mit ihrem Beisein beehren.

H. H

 

 

März 2019:

Nachhaltig Gutes tun…

 

Liebe Leserin, lieber Leser,
sehr geehrter Interessent an der Arbeit von COLT,

wie heißt es doch so schön:
„Die größte Veränderung, die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt“.

Auf COLT gemünzt soll das heißen, dass wir diese Reise zwar schon vor einigen Jahren begonnen und damit die ersten Schritte hinter uns gebracht haben, andererseits aber noch ein langer Weg vor uns liegt.
Inzwischen hat COLT schon viel an Erfahrungen sammeln können, gute Ideen und Projekte verfeinert und ausgebaut, nicht erfolgreich eingeschlagene Wege aber auch wieder verlassen.

Mit einem gewissen Stolz dürfen wir auf Erreichtes zurückblicken und feststellen, dass unsere solide Planung, unsere langfristig angelegten Projekte und auch die strategische Ausrichtung von einem reinen Kinderheim hin zu einem Gemeinschaftszentrum, das den Fokus auf die gesamte Familie – ja sogar die Dorfgemeinschaft – richtet, die richtige Art und Weise war, die Dinge anzupacken.

Doch rückt beim Blick nach vorne das Fundament des Ganzen – der Alltag und seine Herausforderungen – etwas in den Hintergrund. Zugegeben, es ist wenig spektakulär die Finanzierung der Grundbedürfnisse einer Organisation hervorzuheben, aber gerade die regelmäßigen Kosten wie etwa Nahrungsmittel, Kleidung, Hygieneartikel, Strom, Wasser, Instandhaltungskosten, Kosten für medizinische Versorgung, Aufwand für Ausbildung, Personal und vieles andere mehr bilden ein wesentliches Zahnrad im Getriebe, ohne das manches – wenn nicht alles – ins Stocken geriete.

Darum hat sich COLT nach einer längeren Phase der Ideenfindung nun einem aktuellen Projekt verschrieben
– unserem „Club der 100“ – das diese Basis nachhaltig sichern helfen soll.

Was steckt hinter diesem Club? Was ist daran so besonders?

Zum einen wäre hier das Thema Nachhaltigkeit anzusprechen.
Die Idee hinter diesem Club ist die Suche nach Förderern, die sich über einen längeren Zeitraum zu einer Unterstützung von COLT entschließen. Längerfristig sollten eigentlich auch mehrere Jahre sein, doch die Länge der Mitgliedschaft kann jedes Mitglied für sich selbst entscheiden, es muss sich nicht an feste Zeiträume binden.

Auch die Höhe der jährlichen Förderung – so zu sagen der Mitglieds- bzw. Förderbeitrag – ist lediglich nach unten begrenzt, er muss mindestens bei 100,00 Euro pro Jahr liegen, wobei auch der Betrag keiner festen Summe unterliegt und gerne auch größer sein darf.
Dies ist gerade dann von Vorteil, wenn man diese Förderung nicht als Einmalzahlung zu einem festen Stichtag überweist, sondern seine Fantasie und Erfindungsreichtum spielen lässt und diesen „Club“-Beitrag im Rahmen einer Charity-Aktion sammelt, vielleicht gar im Rahmen mehrerer Gelegenheiten.

Ihrer Fantasie sind hierbei kaum Grenzen gesetzt – verkaufen Sie Waren auf einem Trödelmarkt und spenden Sie Ihre Einnahmen, laden Sie Freunde und Bekannte zu einer Party, einem Essen, einer Ausstellung oder einem Kinoabend und sammeln Sie dabei für COLT. Backen oder Kochen Sie für andere und wandeln Sie Ihre kulinarischen Erfolge in bare Münzen für COLT. Oder denken Sie noch einen Schritt größer – machen Sie COLT und seine Arbeit in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis, in Ihrem Betrieb oder Sportverein, als Musiker im Rahmen eins Konzerts, bei einer Sportveranstaltung oder oder oder…
bekannt und werden Sie in der Weise aktiv, die Ihnen am ehesten liegt. Wo viele Menschen sind, sind natürlich auch die Chancen auf eine Spende groß. Neben dem guten Gefühl sich zu engagieren tritt hier der reine finanzielle Erfolg oft sogar in den Hintergrund.

Wer kann Mitglied im Club werden?

Natürlich jede Einzelperson – doch dieses Projekt ist auch bewusst für Gruppen sozial eingestellter Menschen gedacht. Freunde, die Stammtischrunde, Kollegen aus dem Betrieb oder dem Sportverein, Nachbarn in einer Straße, Familien und selbstverständlich auch ganze Firmen, Vereine, Schulklassen oder Studentengruppen, Stiftungen…
Wer mitmachen will darf dies in aller Regel auch!

Unser Ziel ist es mit dieser Aktion mittelfristig mindestens 100 Mitglieder zu finden, die uns bei der Bestreitung des Alltags und seiner Kosten helfen.

Und was haben Sie davon?
Na ja – eine Entlohnung oder „PayBack“ kann es unsererseits natürlich nicht geben, aber neben dem guten Gefühl ein richtig tolles Projekt zu unterstützen und unserem ebenfalls nachhaltigen Dank könnten Sie von ein paar Besonderheiten profitieren.

* Auf Wunsch werden Sie bzw. Ihre Gruppe / Firma / Verein auf der Homepage des Gemeinschaftszentrums
   (www.colt-cambodia.org) und in unserem/n Newsletter/n erwähnt

* Ihr Logo kann auch im Rahmen der Homepage (Gemeinschaftszentrum) unter den Förderern und Sponsoren eingebunden,
   Ihre eigene Homepage sogar verlinkt werden

* Und auch direkt im Gemeinschaftszentrum in Kambodscha könnten Sie in Erscheinung treten - mit einer
handgemalten Blume (s. o.) und Ihrem Namenszug an unserer „Wand des Wachstums“…

dies ist sicherlich für jeden unserer Besucher das eindrucksvollste Zeichen der Verbundenheit mir unseren Förderern...
und für Sie vielleicht gar der Auslöser, selbst einmal Kambodscha und unser Gemeinschaftszentrum zu besuchen und sich vor Ort ein Bild von COLT zu machen - wir würden uns freuen!

 

Helfen Sie mit, benachteiligte Kinder zu unterstützen und die Lebensbedingungen der ärmsten Familien vor den Toren von Phnom Penh ein kleines Stück zu verbessern.

 

H. H.


Mai 2019:

Wohl dem der eine Mutter hat…

Liebe Leserin, lieber Leser,

in diesem Monat steht wieder ein besonderer Tag an, der wohl überall auf der Welt gefeiert und gewürdigt wird: der Muttertag!

In allen Kulturkreisen werden die Eltern – speziell die Mütter – besonders geschätzt, die beinahe wie selbstverständlich alle Schwierigkeiten, die sich einer Familie im Alltag stellen, angehen und meistern… und das häufig sehr erfolgreich.
Neben „dem Bisschen Haushalt“ und dem Großteil der Kindererziehung und –betreuung gehen viele Mütter zudem einem Beruf nach, mit dem Sie zum Familieneinkommen beitragen und helfen, in immer teurer werdenden Zeiten „über die Runden“ zu kommen.

Doch damit nicht genug – Mütter bzw. Frauen ganz allgemein nehmen ihre soziale Verantwortung wahr und übernehmen häufig Pflege und Sorge für die Generation der Eltern, sind in den Kommunen aktiv, in Vereinen, im Tier- und Umweltschutz engagiert.
Die Mütter zu ehren ist somit ein durchaus lobenswertes Ansinnen.

Selbst wenn es im Alltag der Familien oft auch einmal knirscht und grummelt, wenn Kinder gegen eine vermeintlich strenge Hand und Wertvorstellungen aufbegehren, so wird Ihnen meist erst im Alter bewusst, was sie an den Eltern hatten…oft erst dann, wenn die einstigen Kinder selbst in die Elternrolle geschlüpft sind, weit von den Eltern entfernt wohnen oder diese vielleicht schon verstorben sind.

Glücklich, wer in seiner Kindheit und Jugend Eltern hat, die für ihn sorgen, sich seiner Person und Bedürfnisse annehmen. Manche Menschen können dieses Privileg nicht teilen, so vormals auch einige unserer Heimkinder.
Egal, ob es sich dabei um Waisen oder Halbwaisen handelt, ob sie aus zerrütteten Familien stammen, in denen Missgunst, Neid und Gewalt innerhalb der eigenen Familien an der Tagesordnung waren oder die in wichtigen Dingen keine Unterstützung durch ihre Familien bekamen und alleine für sich kämpfen mussten – solche Erfahrungen verursachen oft ein Leben lang negative Folgen für die Psyche von Kindern.

Wir bei COLT haben uns seit mehr als 10 Jahren schon besonders solcher Kinder angenommen. Seit 2016 beziehen wir im Rahmen der uns umgebenden Dorfgemeinschaften sogar die Familien mit ein, wenn es darum geht, Fortschritte für Kinder und Familien zu erzielen, eine bessere Entwicklung zu ermöglichen und verloren gegangenes Vertrauen und Geborgenheit wiederherzustellen.

Natürlich können unsere Mitarbeiter und freiwilligen Helfer nie wirklich Eltern ersetzen, aber mit der richtigen Einstellung und Motivation können Sie diesen Kindern beweisen, dass es jemanden gibt, der auf ihrer Seite steht, der zu ihnen hält – egal was da komme.
Und die Kinder nehmen dieses Angebot bereitwillig an.
Im Verlauf von Wochen, Monaten und Jahren, in denen diese Kinder durch uns betreut werden, kann man deutlich die positive Wirkung ablesen. Sie legen frühere Traumata ab, fassen neuen Mut, lachen wieder…alles Dinge, die sie schon längere Zeit so nicht mehr kennengelernt hatten.

Damit wir aber auch weiterhin diese äußerst sinnvolle Arbeit leisten können sind wir auf Spender und Spenden angewiesen.
Haben Sie bitte Ihre eigenen Eltern, Ihre eigene Mutter im Kopf und helfen Sie uns die Voraussetzungen zu schaffen, dass auch in einem weit entfernten, armen Land Kinder wieder wie durch eigene Eltern betreut werden können.

Wir bieten sicher auch für Ihre Absichten und Möglichkeiten die richtige Art zu helfen.
Auf unseren Seiten finden Sie einige Anregungen, gerne können Sie uns aber auch konkrete Fragen stellen, zu denen wir Ihnen eine mögliche Lösung präsentieren.

Ich würde mich sehr über eine Unterstützung – auch und gerade durch Sie – freuen!

H. H.