Beiträge

Ein eigenes Stück Land

März / April 2014:

Ein eigenes Stück Land!
Es ist endlich soweit - dank einer
großzügigen Spende aus dem Norden
Deutschlands - wir berichteten - war
es uns möglich, ein geeignetes Stück
Land zu suchen und zu finden.

Durch eine ansehnliche Spende im Sommer 2013 war es uns möglich, die Zukunft COLTs neu zu überdenken und weiter zu verbessern. Ein wichtiger Bestandteil war hier der Wunsch nach einem eigenen Grundstück, auf dem das Heim neu entstehen soll.
Nach monatelanger Suche im Einzugsbegiet von Phnom Penh wurden wir fündig - ein über 6.000 m² großes, derzeit noch unbebautes Grundstück vor den Toren der Hauptstadt, nur etwa 8 km vom aktuellen Standort entfernt, bot die größte Übereinstimmung mit unseren Plänen für COLT.
Verhandlungen mit den Eigentümern wurden geführt, die rechtliche Situation sorgfältig abgeklärt - schliesslich sollte ein Kauf nicht an Formfehlern scheitern oder gar unmöglich sein. Doch die Mühen und zahlreichen Konsultationen unserer Anwälte vor Ort zahlten sich aus - Ende März stand die Vertragsunterzeichnung an.

Bis zum Erhalt des Kaufvertrags wurden nur etwa 30 % des Kaufpreises gezahlt - und das auch nur auf ein Treuhandkonto; so konnten wir sicher sein, dass diese Investition in die Zukunft nicht leichtfertig scheitert.
Doch es ging alles glatt. Hier eine Ansicht über das Areal.

Das Grundstück ist nahe einer Ausfallstraße der Hauptstadt und in der Nähe einer Flußschleife gelegen, somit gut erschlossen. Auch die Wege in die Stadt wie zu den Schulen unserer Kinder haben sich nicht wesentlich verlängert.

Bereits wenige Tage nach dem Kauf ging es an den nächsten Schritt - die Erschliessung des Grundstücks. Nachdem mehrere Angebote eingeholt und preislich nochmals deutlich nachverhandelt wurde, einigte man sich mit einer Firma. Diese begann noch im März damit, Lkw-Ladung um Lkw-Ladung an Sand herbeizuschaffen und die Unebenheiten des Geländes aufzufüllen, so dass eine baldige Bebauung möglich wird. Tagsüber wechselten sich zwei unserer Angestellten damit ab, die Fuhren akribisch aufzuzeichnen, damit wir nicht über den Tisch gezogen würden. Gleichzeitig wurde damit begonnen eine Außenmauer zu bauen, mit der man sich von den umliegenden Grundstücken abgrenzt; dies dient nicht nur der späteren Sicherheit unserer Heimkinder, es hilft auch von vorneherein Streitigkeiten über die Grundstücksgrenzen zu verhindern.
Auch hierzu einige Fotos...

  

Die Arbeiter auf der Baustelle sind fleissig - Frauen wie Männer, und das obwohl es in dieser Woche mehr als 35 Grad im Schatten hatte. Wir sind recht zuversichtlich...die Arbeit geht gut voran.

Wir werden Sie auf dem Laufenden halten.

Hh