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Schön war's... aber heiß!

Juli 2014:

Der Große Flohmarkt 2014
fand am vergangenen Samstag
den 19. Juli statt...

In diesem Jahr bereits zum 37.-ten Male fand der große, sortierte Flohmarkt in und um das Pfarrheim St. Andreas in Berchtesgaden (Bayern) statt. Schon seit einigen Jahren unterstützt COLT Deutschland diesen Flohmarkt durch freiwillige Helfer.

Der Termin ist jedes Jahr in etwa der gleiche, das Wetter jedoch unterschiedlich, wie es nur hier in den Alpen sein kann. Hatte man sich vor zwei, drei Jahren mit einem verregneten Tag und Temperaturen unter 10 Grad mitten im Sommer zu arrangieren, so musste man sich in diesem Jahr auf Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke einstellen – eine Herausforderung für alle Beteiligten... Helfer, Verkäufer, aber auch für die Besucher, die es sich nicht nehmen ließen auch in diesem Jahr zahlreich zu erscheinen.

Für den einen war es die Suche nach den oft gepriesenen Schnäppchen, die wohl jeder Flohmarkt bereit hält – gerade wenn dieser, wie unserer hier in Berchtesgaden, ein sortierter ist, d. h. die Waren bereits eine ganze Woche lang vorsortiert und nach Art und Zustand der Waren auf unterschiedliche Verkaufsstände aufgeteilt worden war. Dies erleichtert das Stöbern ungemein.
Für andere wiederum war es einfach das Flair, das so ein Flohmarkt ausstrahlt – interessierte Menschen, stets ein wenig Gedränge, das Feilschen um den „besten“ Preis…und vielleicht auch die gute Sache, die hinter all dem steckt.
Denn mit dem Erlös der von den Bürgern gespendeten und hier auf dem Flohmarkt verkauften Waren erhalten jedes Jahr bis zu 20 soziale Projekte und Vereinigungen eine Zuwendung. Seit einigen Jahren sind auch wir von COLT Deutschland eines dieser Projekte, die eine finanzielle Unterstützung erfahren.

An unserem Verkaufsstand begann der Flohmarkt-Samstag schon recht früh. Da wir im Eingangsbereich des Pfarrheims angesiedelt sind und diese Zone die ganze Woche über als „Anlieferungszone“ für die Waren diente, war es uns erst möglich, am Samstagmorgen den Stand wirklich aufzubauen – im Gegensatz zu quasi allen anderen.
So kamen die ersten zwei, drei Helfer bereits gegen halb sechs Uhr morgens zusammen um nochmals richtig Gas zu geben und pünktlich zur Eröffnung gegen halb acht Uhr zum Verkauf bereit zu sein.
Obwohl  der verfügbare Platz nicht zu klein ist, so reicht er doch jedes Jahr kaum aus – Sportgeräte und –kleidung, Skischuhe, Schlittschuhe und Rollerblades, Helme, größeres Kinderspielzeug, Kinderwägen, Badeutensilien und sicherlich noch vieles mehr wollen nicht nur verstaut, sondern auch möglichst einladend angeboten werden.
Hier können Sie einen kurzen Blick auf unser Angebot werfen, bevor die ersten Gäste das Gelände stürmten.

 

Unter engagiertem und freundlichem Einsatz einiger unserer Vereinsmitglieder, die Sie im Folgenden noch dargestellt finden, war man bemüht, für möglichst alles einen Käufer zu finden. Während man bei manchen Gegenständen kaum Mühe hatte, Käufer anzusprechen und einen vernünftigen (angemessenen) Preis zu erzielen, so musste man bei der Mehrzahl des Angebots doch immer wieder Zugeständnisse machen – doch dies ist in Ordnung, sofern der Gegenüber nicht alles geschenkt haben möchte… schließlich steht hinter allem der gute Zweck und nicht das Prinzip, sich eine goldene Nase zu verdienen.

               

                                 

Hier oben sehen sie unsere freiwilligen Helfer von COLT, die sich 2014 mit eingebracht haben.

Ja unsere Helfer waren nicht zu beneiden – Stunde um Stunde wurde die Temperatur unerträglicher und in unmittelbarer Nachbarschaft wurden auch noch frische Waffeln gebacken und verkauft. Mit diesem leckeren Duft in der Nase arbeitet es sich nicht so leicht, wenn nicht manchmal auch eine Kostprobe für uns Helfer abfallen würde. Doch mit diesen kleinen Stärkungen und ausreichend zu Trinken ließ sich auch dieser lange Tag überstehen.

Er verlief zudem sehr erfolgreich, da es sich die Gäste trotz der hohen Temperaturen nicht nehmen ließen, den Flohmarkt zu besuchen. Bis zum Ende gegen 16.00 Uhr tummelten sich Menschen auf dem Gelände und fanden immer wieder den einen oder anderen Gegenstand, den man sich kaufte.

Der erfolgreiche Tag ging mit einer gemeinsamen Kraftanstrengung zu Ende. Fast alle Helfer nahmen sich Zeit und bemühten sich nicht nur, den eigenen Verkaufsstand abzubauen, sondern halfen mit, die vielen Kisten und Säcke mit den übrig geblieben Waren einer weiteren Verwendung zuzuführen oder zu entsorgen. Pfarrheim und Außengelände wurden wieder in den Ursprungszustand versetzt und selbst die Zelte im Hof wurden noch kurzerhand abgebaut.
Mit einem letzten, kühlen Getränk in gemeinsamer Runde klang dieser anstrengende Tag aus.


Doch es wird nicht lange dauern, bis man schon wieder dem Flohmarkt im kommenden Jahr entgegenfiebert.

H.H.