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Wenn es mal ruhiger ist...

Januar bis Juni 2015:

Was geschieht bei COLT
wenn es mal scheinbar ruhiger ist?
Gerne versuche ich diese Frage zu beantworten...

Sehr geehrter Leser, Freund und Interessent,

wie immer im Leben gibt es Zeiten, in denen sich Arbeiten und Ereignisse häufen, und andere, in denen es eher ruhiger zugeht - doch zu tun gibt es immer.
Lassen Sie mich einen kurzen Blick zurück auf die letzten Monate werfen...

Gleich zu Jahrensanfang steht immer der Abschluss des alten Jahres an, d. h. die Buchhaltung des abgelaufenen Jahres ist abzuschliessen und so aufzubereiten, dass sie den Kontrollen des Kassenprüfers und ggfs. auch des Finanzamtes standhält. Trotz regelmäßiger Pflege der Unterlagen ist hier nochmals großer Einsatz gefordert.
Zeitgleich sind für alle Spender und Paten des Berichtsjahres die Spendenbescheinigungen zu erstellen und zu versenden, so diese denn die Voraussetzungen erfüllen - ein Service, den wir unseren Freunden und Gönnern gerne anbieten, auch wenn es sich bei unseren Spenden meist um Kleinbeträge handelt, die das Finanzamt häufig schon nach Vorlage eines Kontoauszugs anerkennt.

Sind diese Termine abgehakt, so macht man sich in der Regel Gedanken über andere Termine oder Veranstaltungen im Vereinsjahr, denn auch hier sind meist Vorarbeiten zu leisten.
In unserem Fall sind dies zwei Termine - die jährliche Mitgliederversammlung, die in diesem Jahr wieder Neuwahlen enthalten wird, wie auch die Teilnahme am Flohmarkt der Kirchengemeinde St. Andreas in Berchtesgaden, die wir in den letzten Jahren stets unterstützt haben. Da für die Mitgliederversammlung 2015 noch kein Termin vor der Sommerpause gefunden werden konnte - schließlich sind hier auch satzungsmäßig Vorlauf- und Informationsfristen einzuhalten - wird dieser Termin im Herbst stattfinden; die gesonderte, schriftliche  Einladung an alle Mitglieder folgt kurzfristig, aber rechtzeitig vor dem Termin.
Die Planung des Flohmarktes wurde in die bewährten Hände unseres Kassiers, Helmut Halmich und unseres "public relation managers" Klaus Göbl gelegt - dazu mehr in einem der folgenden Beiträge.

Neben diesen "eigenen" Veranstaltungen gibt es aber auch immer wieder Tätigkeiten, die aus der Zusammenarbeit mit dem Kinderheim / der Stiftung COLT als Träger des Heims oder aus sonstigen Anlässen entstehen.
Nachdem die Pläne für das Gemeinschaftszentrum in Kambodscha abgeschlossen waren ging es mit der nächsten Phase an den Start - dem Neubau. Man kann auf aktuellen Bildern, die auf der Hompage des Kinderheims oder deren Seite auf Facebook zu sehen sind, den Baufortschritt verfolgen - auch wenn das Tempo für europäische Maßstäbe eher verhalten ist, man liegt jedoch im Plan.
Wie bereits in einem früheren Beitrag beschrieben, sind noch immer einige der Mittel zur Umsetzung des Gemeinschaftszentrums zu beschaffen - auch hier setzen wir viel in Bewegung, damit Spenden fließen.
Eine dieser Maßnahmen war ein Spendenaufruf aus Kambodscha über die Spendenplattform des "1%-Club", wonach ein spezielles Projekt , das erst nachträglich hinzugekommen war, unterstützt werden sollte - die Integration einer kleinen Krankenstation der Organisation "chibodia". Diese war bislang in der Region ausschliesslich als mobile Klinik unterwegs, hatte aber dementsprechende Einschränkungen. Nachdem in unserem Gemeinschaftszentrum jedoch auch ein überwiegend sozialer Knotenpunkt im engeren Umfeld entstehen wird bot sich diese Integration an...und bis Ende Juni konnten die erforderlichen Mittel beschafft werden!

Vielleicht noch ein kleiner Verweis in Sachen Spenden -  zu Jahresanfang bekam COLT die großzügige Zusage einer Stiftung aus Hamburg, alle nicht bereits jetzt regelmäßigen Spenden bis zu einer Obergrenze zu verdoppeln. Einen kleinen Beitrag konnten wir von COLT Deutschland hierzu leisten, der überwiegende Teil wurde durch COLT und das Kinderheim selbst beigebracht - kurzum: man konnte die volle Summe und damit die volle Verdopplung ausschöpfen.

Natürlich begleiten allgemeine Verwaltungsarbeiten das "Tagesgeschäft" - es gilt von Zeit zu Zeit unsere Homepage zu aktualisieren und Beiträge zu erstellen, auch der regelmäßige, inzwischen nur noch vierteljährlich erscheinende Newsletter, muss bei Vorlage übersetzt und an alle Interessenten verteilt werden.

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Neben all diesen Arbeiten ist es für uns von COLT / COLT Deutschland aber zu alleroberst von Bedeutung, dass Sie unseren Antrieb kennenlernen, schätzen und durch finanzielle Mittel unterstützen - gerade bei Projekten im Ausland ist dies nicht immer leicht, wäre doch auch in Deutschland an vielen Stellen Hilfe dringend nötig.

Wir dürfen Sie deshalb gerne wieder einmal dazu aufrufen:
Bitte haben Sie ein "Herz für Kinder" und helfen Sie durch eine kleine oder große Spende, die Lebensbedingungen unserer Kinder in Kambodscha sicherer, gesund, nachhaltig und kindgerecht zu verbessern. Wir möchten jedes von Ihnen, wenn es an der Zeit ist, mit guten Ausssichten in ein eigenständiges Leben entlassen können...und dazu ist Bildung ein sehr sehr wichtiger Beitrag, den wir gerne leisten.

H. H.