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Besuch unseres Vorstands

August 2016:

Hoher Besuch in Berchtesgaden

Nach weit mehr als 2 Jahren Pause
besucht unser Vorstand wieder
seine alte Heimat...

Liebe Mitglieder, Freunde und Gönner von COLT,
liebe Leser,

zugegeben - in der heutigen Zeit ist man über die diversen Online-Medien stets schnell mit seinem Gegenüber verbunden, egal wo in der Welt man sich befindet. Doch ein persönliches Treffen ist eigentlich nicht ersetzbar, bei dem man sich ohne große Vorbereitung über alles austauschen kann.

In unserem Falle - bei COLT und dem Kinderheim - ist dies ebenso, denn Kambodscha und die bayrische Heimat unseres Vereins liegen rund 11 Flugstunden voneinander entfernt, eine Distanz, die man aus Zeit- und Kostengründen nicht so häufig überbrückt, so gern man dies auch möchte.

Umso mehr freut es uns, dass nach einer mehr als zweijährigen Unterbrechung unser 1. Vorstand, Herr Robert Heiduczek wieder die Gelegenheit fand, unseren Verein und seine alte Heimat zu besuchen. Von Mitte August bis Anfang September wird er sich hier im Berchtesgadener Talkessel aufhalten.

Selbstverständlich hat Robert die Gelegenheit genutzt und seine Vorstandskollegen auf den neuesten Stand gebracht, was derzeit in Kambodscha so passiert - rund ums Heim, um die Kinder, das Heim an sich - das ja seit dem Umzug an die neue Stelle mit einer kleinen Klinik und einem Kindertageszentrum ausgestattet seinen Wirkungsbereich verändert und erweitert hat - aber auch das Angenommen-Werden in der neuen Kommune.
Mehr als ein halbes Jahr nun lebt man schon im neuen Heim, doch erst jetzt - langsam - nimmt die Hektik des Umzugs und der Veränderungen ab und es kehrt wieder so etwas wie Alltag ein. Die Kinder haben diese Veränderung sehr gut gemeistert und lieben ihr neues Zuhause. Wenn jetzt in absehbarer Zeit auch noch alles grünt und blüht, ein paar Bäume gepflanzt sind, größer werden und den oft ersehnten Schatten spenden - dann ist man wirklich angekommen.

Selbstverständlich war dieser Umzug aber nicht ausschließlich perfekt abgelaufen - es gab schon einige, kleinere Reibungspunkte und Nachbesserungsbedarf. Zum Beispiel musste der Baufirma der eine oder andere kleinere Nachbesserungsauftrag erteilt werden, damit die Gebäude und der Zustand derselben den Planungen entsprach. Auch die diesjährige Regenzeit zeigte erste Schwachstellen auf, die man aber in gewohnt unaufgeregter Art und Weise angegangen ist und abgestellt hat.

Mit den neuen Herausforderungen aber - der Klinik auf unserem Gelände, dem Tageszentrum und der geplanten Erweiterung unseres Schulangebots auf Erwachsene unserer Kommune, um nur drei zu nennen - wächst aber auch der Bedarf an finanziellen Mitteln. Das Wechselkursverhältnis zwischen Euro und US-Dollar, das in 2014 zu unserem Leidwesen um rund 20 % eigebrochen war, hat sich noch immer nicht erholt - jedoch ist ein weiterer Absturz auch nicht wahrscheinlich.
In der Konsequenz heißt das für uns, wir sollten alle Möglichkeiten ausschöpfen, neue oder höhere Spendengelder zu generieren und dabei u. a. in unserem Freundes- und Bekanntenkreis werben.

Herr Heiduczek wird einen Teil seines Heimaturlaubs auch zu diesem Zwecke verwenden und alte Kontakte wieder aufleben lassen, neue knüpfen. Unter anderem haben er und unser Kassier, Herr Halmich Kontakt zu unserer Tageszeitung, dem Berchtesgadener Anzeiger aufgenommen, um anlässlich unseres Vereinsjubiläums (10 Jahre COLT Deutschland e. V.) um ein Portrait von COLT gebeten - wir sind gespannt.

H.H.