Die "Kids" von COLT

 

Die Kinder im Heim von COLT sind derzeit zwischen 8 und 22 Jahren alt.
Sie stammen überwiegend aus dem Großraum Phnom Penh, z. T. aber auch vom Lande.

Zudem bieten wir seit Mai 2016 für rund 10 Kinder zwischen 3 und 6 Jahren eine Kindertagesstätte,
die es den meist alleinerziehenden Eltern aus ärmsten Familien ermöglicht, einer Beschäftigung
nachzugehen und so die Rahmenbedingungen für ihre Familie zu verbessern.

Auf dem Bild unten sind einige Kinder auf unserem Spielplatz zu sehen, die unsere täglichen Unterrichte an der Gemeinschaftsschule besuchen.

Spielplatz Kids

 

Die Heim-Kinder kommen in der Regel über persönliche Kontakte zur Vorstandschaft von "COLT Cambodia"
oder durch Vermittlung anderer NGOs (non governmental organizations) ins Heim. 

Gründe dafür können recht unterschiedlich sein, z. B.

  • die Kinder wurden zu Waisen / Halbwaisen und können durch die Familie nicht mehr betreut werden
  • die Familie ist zerrüttet, sie werden Opfer täglicher Gewalt oder von Missbrauch
  • sie leben auf der Straße oder - wie einige unserer Kinder vormals - auf der Müllkippe

Sofern Kapazitäten frei sind und die Vorstandschaft zustimmt, kann ein neues Kind aufgenommen werden.

Der Kontakt zur noch vorhandenen Familie wird dabei nicht abgebrochen, auch wenn das Kind fortan
- im Regelfall bis zur Beendigung seiner Schulzeit bzw. einer Berufsausbildung - im Heim lebt.
Die neuen, nationalen Regelungen für eine alternative Pflege von Kindern sehen aber vor, die Kinder weitgehend in ihren Familien zu belassen, d. h. die Heimkinder, deren Familien in der Nähe wohnen, verbringen die Tage im Heim und kehren abends wieder zu den Familien zurück.
Mindestens zweimal pro Jahr, zu besonderen kambodschanischen Feiertagen , wird allen ein Besuch der Familie ermöglicht.

 

                       

Durch die Aufnahme bei COLT erfahren die Kinder oft zum ersten Mal in ihrem Leben Geborgenheit, Fürsorge und
eine ihnen freundlich gestimmte Umwelt. Regelmäßiges, gesundes Essen (dreimal täglich) und feste Ansprechpartner,
z. B.  Hausmutter und Hausvater, helfen dabei, sich "daheim" zu fühlen.

Durch einen festen, strukturierten Tagesablauf werden sie an einen verantwortungsvollen Lebensrhythmus herangeführt,
der beim fairen Umgang miteinander - im Leben wie beim Sport - nicht aufhört.

 

                            

 

Das Wissen um Kinder- und Menschenrechte wird ihnen ebenso selbstverständlich vermittelt wie soziale Kompetenzen, Interesse für Ökologie und sparsamer Umgang mit Ressourcen (s. Solar-Projekt).

Wir sind nach Kräften bemüht, diese Kinder mit guter Allgemeinbildung ausgestattet in ein Leben zu entlassen,
das sie selbst erfolgreich gestalten können.