Januar 2021:

Lasst uns gemeinsam besser werden…

 

Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,

mit dem Jahr 2020 liegt ein mehr als spannendes Jahr hinter uns.
Obwohl wir bestens gerüstet gestartet waren kamen wir bereits im März ins Trudeln. Nicht dass wir uns selbst Versäumnisse vorhalten müssten – nein, ein kleines Virus stellte die ganze Welt auf den Kopf. Wie in vielen Ländern dieser Erde verhängten die Regierungen Einschränkungen für das bisher als normal geglaubte Leben. Vor allem restriktive Kontaktregelungen und Arbeitsverbote machten den Menschen zu schaffen. Gerade in Kambodscha wurden dadurch viele Familien ohne eigenes Zutun in eine schwere Krise gestürzt.
Ohne ein ausgeprägtes Sozialsystem, wie wir es in Europa und speziell in Deutschland kennen, wurden viele „einfache Leute“ quasi über Nacht arbeitslos, der Unterhalt mancher Familie war dadurch komplett ins Wanken geraten. Zu allem Überfluss mussten auch die Bildungseinrichtungen wie z. B. unsere Gemeinschaftsschule monatelang schließen, bis sie unter Auflagen wieder starten konnten.
Aber es gibt nichts Schlechtes, dem man nicht auch ein wenig Gutes abgewinnen könnte.

 

Durch diese drastischen Maßnahmen wurde uns vor Augen geführt, wie fragil eine Gesellschaft sein kann und wo es im Detail Potential zur Verbesserung gibt. Motivation und eine gewisse, finanzielle Basis sind das Eine, die Möglichkeiten einer Umsetzung von Hilfsangeboten, die auch gegen kleinere Krisen gewappnet ist und kreative Ideen zu Tage fördert, eine zweite Seite der Medaille.

Nun gut - die Erfahrungen des Jahres 2020 bestärkten uns darin, den bereits ein Jahr zuvor in unserem Strategieplan 2020 – 2025 fixierten Weg größerer Eigenständigkeit vor Ort zu forcieren. Trotzdem wird es noch einige Zeit dauern, bis ein nennenswerter Teil des Finanzbedarfs von Heim und Gemeinschaftszentrum aus kambodschanischen Mitteln getragen werden kann.
Umso wichtiger ist es für uns, diesen Weg durch eine möglichst verlässliche, regelmäßige Förderung abzusichern. Hier kommen Sie, liebe Gönner und Förderer, ins Spiel.

Mit den im letzten Newsletter kommunizierten, neuen Sponsoren-Paketen möchten wir diesen Schritt in eine verlässlichere Zukunft beginnen – bis die Schwelle an Eigenständigkeit und die Förderung durch örtliche, kambodschanische Partner eine gewisse Basis erreicht hat.

 

Ich darf Ihnen hier nochmals in aller Kürze die von uns geschnürten Sponsoren-Pakete vorstellen:

  • Unterrichts- bzw. Klassenzimmer- Sponsoring
    Dieser Topf wird für Bücher und anderes Lehrmaterial verwendet, für gut ausgebildete, einheimische Lehrkräfte – möglichst in Vollzeit, Schuluniformen, pädagogische, aber auch emotionale Begleitung der Schüler sowie Ausflüge zu Bildungszwecken.
  • Sponsoring für familienbasierte Hilfen
    Hierunter fallen Mahlzeiten an 6 Tagen pro Woche für unsere Tageskinder, in Einzelfall Reisrationen für besonders arme Familien, Hygieneartikel, allgemein- und zahnmedizinische Vorsorge für die Kinder, Beratung und Planung der Unterstützung von Familien sowie Hilfen in Notfällen.
  • Sport-Sponsoring
    Über diesen Topf erfolgen die Ausbildung und Entlohnung unserer Junior-Angestellten, Beschaffung und Unterhalt der Sportausrüstung oder auch der Unterhalt der Sportstätten
  • Sponsoring unter dem Schlagwort „überbrück die Lücke“
    Dies ist ein wichtiger Baustein vom Schritt unserer Kinder in ein eigenständiges Leben.
    Aus diesem Topf sollen Kosten für Wohnung und ein einfacher Lebensunterhalt für Auszubildende, Ausbildungskosten und Lehrmaterial sowie im Einzelfall Unterstützung der Familien getragen werden.
  • Sponsor für unsere Kindertagesstätte
    Dieses Paket enthält die Anstellung erfahrener, einheimischer Kindermädchen, gesunde Verpflegung durch mehrere Mahlzeiten am Tag, Hygienemaßnahmen während des Aufenthaltes in der Tagesstätte, medizinische Vorsorgemaßnahmen wie auch Lehr- und Bastelmaterialien.
  • Ökologisches, grünes Sponsoring
    Hierunter fallen Saatgut, Erde und Bewirtschaftung von Gemüsebeeten, regelmäßige Workshops zu Umweltthemen wie gesunde Ernährung oder Umgang mit Plastik, Wertstoffbehälter und Mülltrennung – nach Möglichkeit -verwertung – auf unserem Gelände sowie monatlich 2 Müll-Sammelaktionen.
  • Sponsoring für den grundlegenden Bedarf
    Auch dieser unspektakuläre Bereich ist ein sehr wichtiger im Alltag.
    Hierunter fallen z. B. Entlohnung und Ausbildung der örtlichen Angestellten, Kosten für Wasser und Strom oder Reis und andere Lebensmittel des täglichen Bedarfs.

 

Ihre Unterstützung nur eines dieser Pakete – aber auch ohne genauere Festlegung – wäre uns eine große Hilfe zum Erreichen nachhaltiger, qualitativ hochwertiger Hilfe. Unsere kalkulierte Wunschvorstellung liegt bei einem Monatsbeitrag von 30 Euro bzw. 35 US-Dollar über ein paar Jahre hinweg – eine flexible Handhabung ist grundsätzlich aber möglich.
Beispielsweise ein davon abweichender Mindest-, aber auch höherer, regelmäßiger Betrag, der jedoch mit COLT abgestimmt sein sollte. Gleiches gilt für den Förderzeitraum, den Sie selbst zum jeweiligen Jahresende kündigen können – die jeweiligen Mandate gelten bis zu Ihrem Widerruf zum Ende eines Jahres.

Helfen Sie uns einen guten Start ins Jahr 2021 und für die kommende, herausfordernde Zeit zu finden.

H. H.

 

Dezember 2020

 

Nachtrag Dezember:

Auch unser letztes Spendenprojekt „Festanstellung Lehrkraft“ konnte in 2020 noch erfolgreich abgeschlossen werden
– wie die vorangehenden Projekte zu 100 %.

Wir danken nochmals ausdrücklich unseren Spendern und versichern Ihnen, auch im kommenden Jahr 2021
– übrigens dem 15-ten unseres Bestehens - wieder mit aller Kraft und unermüdlich für die Kinder in und die ärmsten Familien rund um unser Heim bei Phnom Penh einzutreten.


Ihnen allen ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start ins Jahr 2021.
Bleiben Sie gesund…

Im Namen der Vorstandschaft: H.H.

 

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Zeit danke zu sagen…

 

Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,

das Jahr geht mit Riesenschritten in Richtung 2021. Für uns bei COLT wieder einmal die Gelegenheit, das alte Jahr Revue passieren zu lassen, sich gute und weniger gute Ereignisse nochmals zu vergegenwärtigen.

 

Auch wenn es ein schwieriges Jahr war – nicht nur für unser Hilfs-Projekt, das ausschließlich auf Spenden angewiesen ist, sondern für einen breiten Querschnitt der Gesellschaft, so kann uns der Blick zurück doch mit gewissem Stolz erfüllen.

COLT wurde im Zuge der Corona-Krise in mancherlei Sicht, an unterschiedlichen Stellen gebremst.
Seien es die in fast allen Ländern der Welt, so auch in Kambodscha verhängten Maßnahmen zur Einschränkung von Kontakten und damit zur Eindämmung bzw. Verhinderung einer Ansteckung mit dem neuen Virus. Oder der kurzfristige Stopp aller Aktivitäten unserer freiwilligen, internationalen Helfer in Kambodscha, die allesamt schon im März 2020 die Heimreise antreten mussten – selbst wenn es keinerlei Anzeichen einer Erkrankung gab.
Auch die mehrere Wochen lange, aber gottseidank nur vorübergehende Schließung unserer Schule und unseres Sportgeländes für die Jugend der umliegenden Dörfer; dies traf die Kinder besonders hart, da sie hier einen großen Teil ihrer Tagesfreizeit verbrachten.

Doch die Zeit der Einschränkungen hatte auch etwas Gutes.
Wurde uns doch quasi mit einer Lupe vor Augen geführt, wo wir im Detail anfällig sind, dass selbst Engagement und mögliche Helfer an Grenzen stoßen, wenn einem die Hilfe untersagt wird.
Gerade in dieser Zeit liefen die Köpfe unserer Verantwortlichen heiß.
In den Niederlanden arbeitete man weiter an den Planungen, wie man in Kambodscha mehr Eigenverantwortung umsetzen könne. In Kambodscha konzentrierte man sich auf die Praxis der täglichen Hilfe und feilte an kleinen Dingen, die einen Neustart der Aktivitäten wieder zuließen - z. B. den weiteren Ausbau von Hygienemaßnahmen, mehrfache Möglichkeiten zum Händewaschen auf dem Gelände, Temperaturkontrollen beim Zugang auf unser Grundstück oder der Verkleinerung der Unterrichte und Klassen – um nur einiges zu nennen.
Und wir hier in Deutschland machten uns im Hintergrund nützlich, verlagerten uns auf und intensivierten das Einsammeln von Spenden.
Die ersten Schritte sind getan, es geht wieder aufwärts.

Die Kinder wurden während der letzten Monate durch unsere verbliebenen Mitarbeiter vor Ort bestens versorgt. Wir haben versucht, dass sie möglichst keine der Einschränkungen zu spüren bekamen, sondern die neuen Herausforderungen in neues Wissen um den Themenbereich Hygiene und Nachhaltigkeit umsetzen. Es freut uns dabei umso mehr, dass diese Bemühungen auch bei den Kindern gut ankommen und angenommen werden.

Was bleibt für das kommende Jahr zu hoffen?
Aktuell mehren sich die Stimmen, die bereits für das kommende Jahr oder sogar früher das Vorhandensein eines Impfstoffs gegen das Virus und eine hohe Wahrscheinlichkeit der Verfügbarkeit einer Impfung für viele Menschen prognostiziert, die eine solche brauchen und wünschen.
Spätestens dann sollte es keine Gründe mehr geben, die teilweise massiven Eingriffe in die Freiheiten aufrecht zu erhalten, die wir in den letzten Jahren und Jahrzehnten nur zu gerne als selbstverständlich hingenommen hatten.

Wir von COLT vertrauen darauf, dass alles wieder gut wird…und das möglichst schnell.

In diesem Sinne dürfen wir uns bei allen Unterstützern und Spendern – gerade in diesem schwierigen Jahr – nochmals von ganzem Herzen bedanken.

Wir wünschen Ihnen allen ein gesegnetes Weihnachtsfest, das Sie möglichst im Kreise Ihrer Lieben oder zumindest nicht alleine verbringen. Dass Sie einen guten Start ins neue Jahr haben und Sie Ihre Gesundheit trotz aller Widrigkeiten aufrechterhalten können.

Bleiben Sie interessiert an uns und unserer Arbeit und erhalten Sie sich Ihre Spendenbereitschaft. Es gibt immer jemanden, dem man schon mit einem kleinen Betrag helfen kann – und COLT ist sicher eine gute Wahl.

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Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch…

H. H.

 

November 2020

Blick in Richtung Jahresende…

 

Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,

ich darf zuerst mit einer positiven Nachricht beginnen.
Wie nicht anders zu erwarten haben wir in den letzten Tagen wieder die Freigabe der Finanzbehörde erhalten, Ihnen auch weiterhin Spendenbescheinigungen auszustellen. Sie dürfen also in jedem Fall in den kommenden drei Jahren wieder darauf vertrauen, dass Ihre Spenden an uns auch für Sie von Vorteil sein werden.

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Doch nun zum eigentlichen Anliegen dieses Monats.
Selbst für geduldige Menschen ist das Jahr 2020 eine Herausforderung – Corona ist das beherrschende Thema, das uns von Regierungen und den Medien täglich aufs Neue mit erschreckenden Zahlen präsentiert wird. Man möchte uns Bürgern nur zu gerne eine Pandemie verkaufen, doch gibt es – je länger diese Krise dauert – immer mehr Zweifel an den Behauptungen und Erklärungsversuchen.

Zu Beginn des Jahres wurde man relativ kurzfristig auf einen neue, von Viren verursachte Erkrankung aufmerksam, die sich – so die allgemeine Meinung – von Asien, genauer gesagt aus der chinesischen Provinz Wuhan, über die ganze Welt ausbreitete.
Dieses Virus schien besonders ansteckend zu sein, auch ging eine vermeintlich hohe Zahl an schweren Krankheitsverläufen oder Todesfällen mit der Erkrankung einher, doch war das wirklich so? Schließlich befanden wir uns in Europa mitten in der Erkältungszeit und von sonstigen grippalen Infekten, die auch jedes Jahr zu vielen Todesopfern führten und die bislang nie Thema großer Diskussionen waren, hörte man plötzlich nichts mehr, fast so als gäbe es diese plötzlich nicht mehr. Alle schlimmen Meldungen wurden diesem neuen Virus zugeschrieben.

Kein Wunder, dass man sogar seitens der WHO – der Weltgesundheitsorganisation – nur zu gerne und schnell eine Pandemie ausgerufen hat. Sehr frühzeitig wurde nach einer Möglichkeit gesucht, dieses neue Virus zu lokalisieren oder gar nachzuweisen. Ein am Computer erstelltes Rechenmodell, das sich kleinster DNS-Bausteine bedient, wurde fast über Nacht als so genannter „PCR-Test“ eingeführt und durch die WHO anerkannt. Dass dieser Test jedoch gravierende Unschärfen aufweist und gar nicht gezielt dieses Virus nachzuweisen in der Lage ist, geschweige denn eine Infektion oder Erkrankung, ist dabei nur einer der Kritikpunkte. Daraus Maßnahmen und Einschränkungen abzuleiten ist ein weiterer, gravierender Kritikpunkt. Trotzdem machten weltweit Regierungen diesen Test zum Maß aller Dinge.

Nach wenigen Wochen aber, wie bei vergleichbaren Virusinfektionen auch, gingen dramatische Verläufe spürbar zurück. Dies brachte kurzzeitig Erleichterung und zahlreiche Maßnahmen (Stichwort: Lock down) konnten wieder entschärft oder gelockert werden.

In den Sommermonaten 2020 wurde zwar des Öfteren über die Zeit gegen Jahresende und eine vielbeschworene, „zweite Welle“ diskutiert, diese gar vorhergesagt – jedoch wurde die Zeit scheinbar nur genutzt, die Suche nach einem Impfstoff zu forcieren. Weltweit sind inzwischen ca. 40 Unternehmen damit mehr oder weniger weit vorangeschritten. Wenn so ein Impfstoff aber schon im kommenden Jahr zu einem großflächigen Einsatz kommen soll, dann ist mit großer Sicherheit davon auszugehen, dass sicherlich kaum etwas über Nebenwirkungen bekannt ist – diese Zeit bis zur Zulassung wäre erheblich kürzer, als dies in der Vergangenheit bei anderen Impfstoffen der Fall war; schließlich gibt es weltweit verbindliche Regelungen hinsichtlich neuer Arzneimittel oder Impfstoffe, die zur Marktreife geführt werden sollen.

Pünktlich mit Beginn der Herbst- und Wintermonate stiegen die Zahlen wieder an, erneute Horrormeldungen und Einschränkungen ließen nicht lange auf sich warten. Die Zahl der vermeintlichen „Hot-Spots“ nahm zu – in manchen Bundesländern weniger, in anderen mehr – und so sah sich die deutsche Bundesregierung wieder einmal nur in der Lage, mit einem zweiten Quasi-Lock Down zu reagieren und so die Kontakte der Menschen und dadurch die Ansteckung mit dem Virus in den Griff zu bekommen. Doch so ein „Lock Down – Light“ geht laut vieler Stimmen aus Fachkreisen an der Realität vorbei. Manche Möglichkeiten, sich zu treffen, werden untersagt oder auf ein Minimum beschränkt, andere hingegen werden mit fadenscheinigen Argumenten nach wie vor zugelassen. Betriebe, die in den vergangenen Monaten die Zeit nutzten und umfangreiche, kostenintensive Hygienekonzepte entwickelt und in der Praxis erfolgreich angewendet hatten – Stichwort: Gastronomie und Hotellerie -
mussten trotz allem ihre Arbeit wieder von einem Tag zum anderen einstellen.
Und auch das Lippenbekenntnis, dass Kindergärten und Schulen die letzten wären, die man schließen werde, hat sich schnell in Luft aufgelöst. Sofern diese derzeit (November) nicht komplett geschlossen sind wurden zahlreiche Maßnahmen ergriffen, die ein vernünftiges und sicheres Lernumfeld als frommen Wunsch erscheinen lassen – maximal mögliche Ausdünnung von Präsenzunterrichten, das Tragen eines Mund-Nasenschutzes für alle Kinder – selbst Grundschüler, regelmäßiges Stoßlüften der Klassenzimmer – egal wie die Temperaturen draußen sind…und der Winter ist hier in Zentraleuropa noch gar nicht angekommen.

Ohne zu negativ zu wirken kann man durchaus eine Gefahr erkennen - dass nach dem geplanten Ende dieser Maßnahmen zu Beginn Dezember wieder gelockert wird, was an sich ja eine gute Sache darstellt. Durch das jahreszeitlich bedingte Erkältungsgeschehen und die in der Vorweihnachtszeit nur zu gerne genutzten Möglichkeiten sich zu treffen oder verstärkt Einkäufe zu machen werden aber mit nahezu 100%-iger Sicherheit auch die Zahlen wieder rapide zunehmen… und ein neuer, vielleicht noch länger andauernder Lock Down ins Auge gefasst werden.

Bei allem Verständnis für diejenigen, denen Menschen anvertraut sind und die sich um deren Wohlergehen und Gesundheit wirklich Sorgen machen – wir alle müssen langsam beginnen, diese Situation als gegeben zu betrachten und zum Teil unseres Alltags werden zu lassen; das Virus und die Krankheit wohlgemerkt, nicht die Zahl, Art und Weise der Einschränkungen.
Die letzten Monate haben uns gezeigt, dass der weit überwiegende Teil der Menschen – selbst bei positiven Tests – keine oder zumindest keinen nennenswerten Symptome hat – mehr als 99% der so genannten Infizierten sind und bleiben quasi gesund.
Um jeden Schwerkranken oder an diesem Virus Verstorbenen darf man aber auch nicht vorbeireden. Diese Fälle sind durchweg zu betrauern und für diese Menschen muss ein funktionierendes Gesundheitssystem bereitstehen, das es in Deutschland auch gibt.
Aber wollen und können wir uns leisten, die gesamte Bevölkerung von Ländern in Schutzhaft zu nehmen und zahlreiche menschliche und wirtschaftliche Kollateralschäden in Kauf zu nehmen? Diese Frage dürfte eigentlich keine zwei Meinungen zulassen.

Wir sollten weiterhin darauf vertrauen, dass die Krise schnell in den Griff bekommen wird und wissenschaftliche Studien die lange erwartete, echte, objektive Gefährlichkeit dieser vermeintlichen Pandemie aufdecken und uns nicht nur die „worst-case-Szenarien“ um die Ohren gehauen werden. Bislang werden leider nur viele hohe, teilweise aber selbst über offizielle Quellen nicht nachvollziehbare Zahlen kommuniziert, weil wir ja in einer schlimmen Pandemie stecken, vor der wir alle mehr als Respekt – nämlich Angst – haben sollen.
Doch eine große Zahl Schwerkranker oder Toter scheint es auch nach immer drastischer formulierten Zahlen nicht zu geben. Wichtig für uns alle wäre ein Ende der von Angst- und Panikmache geprägten Kommunikation über die Medien, um die ich alle Verantwortlichen bitte.

Hilfe für und Solidarität mit allen, denen es schlechter geht als einem selbst, sollte in diesen Tagen kein leeres Wort sein. Doch alles nur über Geld regeln zu wollen, das man zudem oft nicht einmal hat, sondern als Schulden in Milliardenhöhe neu aufnehmen muss, während zuletzt für nichts und niemanden Geld zur Verfügung stand, ist in vieler Augen nicht der richtige Ansatz. Dies schafft nur neue, nachhaltige Probleme für folgende Generationen.
Ich hoffe sehr, die Sinnhaftigkeit aller Maßnahmen wird mehr und mehr hinterfragt, bevor es zu spät ist.

 

H. H.