Januar 2023:

Neues Jahr, neues Glück…

 

Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,

die letzten Wochen des Jahres 2022 hatten wir noch eine gewisse Hektik an den Tag gelegt – schließlich galt es die Zahlen und damit den Erfolg unserer Bemühungen für das Kinderheim von COLT nochmals zu pushen.
Während sich die schon im Sommer eröffnete und mit Ende November 2022 ablaufende Spendenaktion überaus zäh gestaltete – sie hätte ohne die eigenen Spenden von Mitgliedern und der Vorstandschaft nicht das selbstgesetzte Ziel erreicht – war einem adventlichen Anschreiben an bislang bereits wohltätige Spender mehr Erfolg beschieden. Vielleicht ein Ansatz künftig über eine bessere, zielgerichtetere Eigenwerbung nachzudenken, doch auch briefliche Aufrufe blieben in der Vergangenheit zu oft ungehört.
Das „A und O“ einer erfolgreichen Arbeit liegt – wie schon mehrfach in der Vergangenheit angesprochen – einfach in einer größeren Zahl helfender Hände und motivierter Akteure, die sich für den Verein und dessen Ziele einsetzen und uns immer wieder mit neuen Menschen ins Gespräch bringen.

Die letzten Tage hingegen – wie man bei uns sagt „zwischen den Feiertagen“ - verliefen ruhig und ohne nennenswerte Ereignisse.
Der Jahresabschluss 2022 konnte mit dem Jahreswechsel wieder pünktlich begonnen werden und wird – wie üblich – innerhalb weniger Tage fertiggestellt sein.

Im Anschluss werden die Unterlagen zeitnah der Kassenprüfung vorgelegt.
Gibt es keine Beanstandungen – die es zugegeben in den letzten 16 Jahren qualitativ nie gab – dann können die Spendenbescheinigungen erstellt und zeitnah an unsere Spender verschickt werden.

Die Tätigkeiten zu Jahresanfang enden dann mit dem Übertrag unserer Spendeneinnahmen auf das Konto der niederländischen Stiftung von COLT.
Danach kehrt wieder eine gewisse Ruhe ein.


Doch diese vermeintliche Ruhe wird für allerlei Hintergrundarbeiten genutzt.
Wie in jedem Verein gibt es genug an verwaltungstechnischen Erfordernissen, an Kleinigkeiten, ohne die ein effektives Arbeiten schwierig wäre.
Beispielsweise die Pflege des Datenbestands von Mitgliedern und Spendern, die Vorbereitung des Beitragseinzugs für das neue, bereits laufende Jahr, Gedanken ob und welche Aktionen wir im neuen Jahr an den Start bringen möchten und einiges mehr.

Dabei gilt es aber nicht nur eigenständig zu denken, sondern den Blick auf alle Akteure – vor allem COLT Kambodscha und COLT Niederlande – nicht außer Acht zu lassen. Diese geben schliesslich die Ziele, die Strategie und die Umsetzung einer Entwicklung vor, die sich maßgeblich auf die Zukunft von COLT auswirken.
Gerade zu diesem Thema hoffen wir voller Erwartung auf den nächsten Newsletter, in dem sicherlich interessante Informationen zu lesen sein werden.

Wir wünschen Ihnen allen einen guten Start in ein neues, spannendes und vor allem gesundes Jahr 2023.

H. H.

 

 

Dezember 2022

Und wieder ist ein Jahr vorbei…

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

mit großen Schritten geht das Jahr 2022 seinem Ende entgegen.
Wie immer sollte uns dies Gelegenheit geben einen Blick zurück zu werfen, auf freudige und weniger erfreuliche Entwicklungen.

Fangen wir doch mit den positiven Dingen an.

 

 

Im Jahr 2022 durften wir weitgehend die Zeit der Corona-Einschränkungen hinter uns lassen – das Personal in Kambodscha konnte wieder ungehindert zur Arbeit erscheinen, die Kinder wieder regelmäßig den Unterricht in den öffentlichen Schulen und in unserer Gemeinschaftsschule besuchen, anstatt weiterhin auf ein „E-Learning“ zu setzen, das natürlich nur eine Notlösung sein konnte.

Positiv zu bewerten ist auch die Tatsache, dass wir inzwischen bereits
24 Kinder in unserer KiTa betreuen. Auch die in 2022 neu an den Start gegangene Vorschulklasse wurde gut angenommen und hat sich bewährt…für beide gibt es bereits eine Warteliste.

Die Restriktionen sind auch dahingehend gelockert worden oder sogar ganz entfallen, wenn es darum geht uns vor Ort wieder zu unterstützen.
So konnten im auslaufenden Jahr erneut viele Praktikanten und freiwillige Helfer aus Kambodscha, aber auch wieder aus der ganzen Welt COLT in seiner täglichen Arbeit unterstützen.

Wir durften mehrfach kambodschanische Studenten der NISA (National Institute of Social Affairs) begrüßen, ebenso Studenten aus den Niederlanden (Windesheim) und sogar zwei Studenten der bekannten amerikanischen Universität Princeton.
Diese beiden waren voller Engagement und mit positiven Erinnerungen wieder nach New Jersey heimgekehrt, wo man bereits über eine erneute Entsendung von Studenten für 2023 nachdenkt.

Auch konnten wir über unseren eigenen, kleinen Tellerrand hinaus den Menschen in unserer Gemeinde zu Hilfe kommen.
Nicht nur, dass wir durch unser Unterrichts- und Freizeitangebot viele Kinder sinnvoll betreuten und zahlreichen Eltern die Gewissheit gaben, dass ihre Kinder in guten Händen und einem sicheren Umfeld den Tag verbringen, wir konnten in kleinem Rahmen auch existenzielle Hilfen geben.

Stichwort: Regenzeit und Überschwemmungen

 


Obwohl Überschwemmungen in der Regenzeit immer wieder vorkommen, so ist dies stets mit großen Einschränkungen und Verlusten für die Betroffenen verbunden.

Während wir beim Neubau unseres Gemeinschaftszentrums Vorkehrungen gegen Hochwasser getroffen hatten – wir liegen schließlich in der Nähe einer Flussschleife des Mekong – so trifft es die Menschen in der näheren Umgebung immer wieder hart.
Wochenlang musste man sich dort mit dem Hochwasser und den Überflutungen arrangieren. Da kamen unsere Unterstützungen in Form von Sachspenden – Nahrungsmitteln und Hygieneartikel – gerade Recht.

Auch wenn wir hierfür eigentlich keinen Etat vorgesehen hatten, so halfen wir als Teil unserer Gemeinschaft im Rahmen unserer Möglichkeiten gerne.
Durch unsere letzte Spendenaktion in Deutschland, die wir zwischen August und November „am Laufen hatten“, versuchten wir das hierfür ausgegebene Geld wieder einzunehmen. Fairerweise muss man aber sagen nur mit mäßigem Erfolg. Ohne eigene Spenden unserer Vorstandschaft und deren Freunde und Familien sowie einer Verdopplung durch unsere Hausbank, der Sparkasse Berchtesgadener Land, hätten wir das gesetzte Ziel nicht erreicht.

Wir sind allen Spendern sehr dankbar, die sich wieder an dieser Aktion beteiligten - aber es ist gerade in Deutschland festzustellen, dass eine in den letzten Jahren gekannte Spendenbereitschaft abnimmt.
Dies liegt vorrangig an schwieriger werdenden Zeiten, in denen die „einfachen“ Leute mit zahlreichen, eigenen Problemen zu kämpfen haben.

Sei es eine Inflation, die mit derzeit knapp 10 Prozent die größte Geldentwertung seit vielen Jahren darstellt. Sei es die enorme Steigerung der Kosten für Öl, Gas, Kraftstoffe oder auch Strom, die nur allzu leicht auf den Überfall Russlands auf die Ukraine und der daraus resultierenden Embargopolitik der EU geschoben werden und das unsägliche „Krisen-Gewinnlertum“ nicht berücksichtigt.
Oder die in Folge dieser Rohstoff-Krisen steigenden Kosten für Lebensmittel, Waren und Dienstleistungen, natürlich auch ganz einfach nur der Kosten für die Grundbedürfnisse der Menschen, z. B. das Wohnen.

Ich denke, vieles davon sind hausgemachte Probleme einer verfehlten oder zu zögerlichen Politik der letzten Jahre, die eine aktuelle Regierung in Deutschland trotz aller Probleme für die Menschen vor Ort noch nicht wirklich in den Griff bekommt – werden doch scheinbar nur die Symptome bekämpft, nicht die Probleme.
Und wenn man die eigenen, finanziellen Mittel besser zusammenhalten muss, dann ist nur eine logische Folge, dass man weniger davon abgibt.

 

 

Doch auch in Kambodscha liegt nicht alles nur im Sonnenschein.

Während die Wirtschaft erfreulicherweise boomt profitiert auch hier der „kleine Mann“ vergleichsweise wenig. Straßenausbau über Land oder die bauliche Entwicklung überwiegend der Städte – allen voran der Hauptstadt Phnom Penh – gehen rasant voran. Der wirtschaftliche Einfluss Chinas hat in den vergangenen Jahren stetig zugenommen, eine daraus resultierende, positive Entwicklung für die kambodschanische Bevölkerung kann man derzeit aber noch nicht erkennen, da Beschäftigte oft aus China nachgeholt werden, die den Großteil der anfallenden Arbeit und Löhne auch wieder vereinnahmen.

Durch vielerlei Maßnahmen und Beschränkungen stagniert auch der Boom der letzten Jahre im Bereich Touristik. Es wird zunehmend Wert auf das hochpreisige Segment gelegt, wie es andere Touristik-Hotspots in Thailand oder Vietnam schon vorgemacht haben und das Weltkulturerbe von Angkor Wat wird hauptsächlich im asiatischen Raum gepuscht.

Wollen wir aber den Blick von der großen Bühne zurück auf das kleine, eigene Umfeld richten.

Was gibt es an Umbrüchen vor Ort und bei COLT zu berichten?
In 2022 gab es wieder eine gewisse Fluktuation bei unserem Personal. Wir bekamen einen neuen Wachmann, neue Kindergärtnerinnen, einen neuen Lehrer… und zum Ende Oktober hat uns Kristine, unsere Koordinatorin aus Norwegen verlassen, die in den letzten sieben Jahren für wertvolle und verlässliche Arbeit für die Entwicklung von COLT stand.
In den Niederlanden hat unsere langjährige Schatzmeisterin aus familiären Gründen ihre Arbeit einstellen müssen und auch bei uns in Deutschland ist es nach mehr als einem Jahr noch  nicht gelungen, einen Nachfolger als Schriftführer unseres kleinen Vereins zu finden – es wird somit immer schwieriger, verantwortungsbewusste Menschen für diese wichtigen Funktionen zu gewinnen.

All diese Brüche beim Personal sind an sich betrachtet nicht schlimm, denn nichts ist auf die Ewigkeit ausgelegt - sie ziehen aber stets Einarbeitungs- und Umgewöhnungszeiten, wenn nicht gar eine Anhäufung von Tätigkeiten nach sich, die objektiv Hemmschuhe sind.
Wichtig wäre deshalb, dass es bei allen unseren „Gliedern“ von COLT einen zunehmenden Eintrag an Engagement und Unterstützung gibt, z. B. durch neue Mitglieder, Förderer, Spender.

 

In diesem Sinne:

Arbeiten wir gemeinsam an einer immer noch ein Stück besseren Zukunft für unser gemeinsames Projekt,
die Kinder von bzw. bei COLT.

 

Im Namen unserer Vorstandschaft wünsche ich Ihnen allen eine besinnliche Vorweihnachtszeit, ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Start in ein gesundes, neues und erfolgreiches Jahr 2023!

 

H. H.

 

Oktober 2022

Zwischenbericht Spendenaktion

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

in der Sommerpause hatten wir im Rückblick auf die letzte Regenzeit ein Spendenprojekt ausgerufen, das nun schon seit August läuft. Es ist in etwa Halbzeit – der Ablauf des Projektes ist für Ende November 2022 vorgesehen.

Der Tenor dieser Spendenaktion ist die Notfallhilfe, die wir in Kambodscha für die ärmsten Familien aus unserer Gemeinde (Baku Village) während der diesjährigen Regenzeit unbürokratisch geleistet hatten, obwohl dazu eigentlich keine Mittel eingeplant waren.

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Aber wenn es unsere Rahmenbedingungen zulassen, dann können wir in so schwierigen Zeiten unsere Augen nicht davor verschließen.
Hochwasser und Monsun sind selbst in einem Land wie Kambodscha zwar wiederkehrend, aber stets erneut herausfordernd für die Bevölkerung und bringen Schicksalsschläge gerade für den ärmsten Teil der Bevölkerung.

 

Wir sind mit unserem Heim und Gemeinschaftszentrum ein Teil der Dorfgemeinschaft geworden… und das dürfen wir durchaus mit etwas Stolz sagen: ein wichtiger.
Die einheimische Bevölkerung schätzt nicht nur unser Engagement, das wir seit vielen Jahren für die Kinder im vorschulischen und schulischen Bereich zeigen, sondern auch das Einbeziehen des gesamten Dorfes, was wir seit unserer Tätigkeit als Gemeinschaftszentrum ab dem Jahr 2016 an den Tag legen.
Wir möchten damit die ganze Dorfgemeinschaft voranbringen, aber gut – ich will nicht abschweifen.

Hier nochmals der Link zu unserem Spendenprojekt, das wir wieder über die Spendenplattform der Sparkasse Berchtesgadener Land – unserer Hausbank – betreiben konnten.

www.meine-sparkasse-bewegt.de/project/unwetterhilfe/

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Wie Sie oben erkennen können sind bereits ca. 13 % der erhofften Spenden eingesammelt worden, aber wir müssen noch viele und vieles gewinnen, wollen wir bis zum Ablauf der Aktion unser Ziel erreichen.

Bedenken Sie bitte, dass Sie uns mit einer Spende über diese Spendenplattform gleich doppelt helfen, da die Sparkasse jede Privatspende ab einem Mindestbetrag verdoppelt –
aus 20 Euro werden so umgehend 40 Euro, aus 50 werden 100.
Zudem geht das Spenden recht einfach - einfach eine der beiden angebotenen Zahlungsarten (PayPal oder Giropay) auswählen, ihre Spende und die persönlichen Daten für eine Spendenbescheinigung eingeben, zwei Häkchen setzen und auslösen - schon ist ihre Spende für uns gespeichert.

Bitte überlegen Sie nicht lange, ob man in diesen allgemein schwierigen Zeiten gerade uns spenden sollte oder nicht – um Gutes zu tun gibt es keine falsche Zeit!

 

Selbstverständlich werden wir über eine erfolgreich platzierte Spende auf dieser Spendenplattform auch eine Spendenbescheinigung ausstellen.

 

Auch wenn Sie vielleicht selbst schon gespendet haben – sprechen Sie in Ihrem Freundeskreis über uns und unser Projekt und machen Sie es etwas bekannter.
Wirken Sie als Multiplikator - das kostet nicht viel Mühe und kann so viel bringen!

Vielleicht gewinnen wir so gemeinsam noch den einen oder anderen Spender. Die durch uns betreuten Kinder aber in diesem Fall auch gerade die Ärmsten der Armen in unserem Umfeld werden es Ihnen danken!

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H. H.

 

November 2022

Der Winter naht…

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

die heißen Tage dieses Sommers sind beinahe wieder vergessen, es kehren Ruhe und Frieden, kühlere Temperaturen und die Muße auf das in diesem Jahr Erreichte zurückzublicken ein.

Auch wenn hier in Deutschland eher andere, zum Teil selbstgemachte Probleme den Alltag erschweren und einen besorgten Blick auf den kommenden Winter werfen lassen – die höchste Inflation seit vielen Jahren, beinahe explodierende Preise für Strom und fossile Brennstoffe, die Haltung zum Krieg in der Ukraine, die Embargopolitik gegen Russland und auch die noch immer zur Spaltung der Bevölkerung geeignete Corona-Politik der Regierenden – es geht gefühlt langsam wieder aufwärts.

Ein vielleicht nicht unwichtiger Punkt sind die seit dem Frühjahr wieder stattfindenden Konzerte, Jahrmärkte und Feste – um nur das größte zu nennen: das Münchner Oktoberfest, das in 2022 wieder stattfinden konnte.
Die Menschen haben nach den Monaten der Einschränkungen einfach wieder ein Ventil gebraucht, die etwas beschwingteren Seiten des Lebens zu genießen.

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Neben den heißen Temperaturen, die in Kambodscha ja das ganze Jahr über herrschen, gehören auch Regenzeit und Monsun in den Jahreskalender – doch auch hier sind gewisse Häufungen von negativen Wetterereignissen wie Überschwemmungen sichtbar.


Wir dürfen bei dieser Gelegenheit nochmals auf unser aktuelles Spendenprojekt verweisen, das noch bis Monatsende läuft und mit dem wir den ärmsten, hochwassergeschädigten Menschen in unserem Umfeld helfen.
Wir würden uns freuen, wenn auch Sie sich mit einer kleinen Spende an dieser Aktion beteiligen, um das gesteckte Ziel noch zu erreichen.

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Doch dies soll in diesem Monat nicht unser Thema sein.

Ganz allgemein fällt im Rückblick auf, dass es immer schwieriger wird, Menschen für einen finanziellen Beitrag für andere wie eine Spende zu gewinnen, wenn der eigene finanzielle Rahmen zusammenschmilzt.
Selbst Wohlfahrtsverbände haben dies schon angemahnt.

Umso wichtiger ist es, selbst mit gutem Beispiel voranzugehen und immer mal wieder für einen guten Zweck ein paar Euro locker zu machen – sei es für ein soziales Projekt im näheren Umfeld, für die Umwelt, zur Krisenbewältigung irgendwo auf unserer Erde…
oder aber wie in unserem Fall für das Projekt „COLT“, das sich seit vielen Jahren eines konkreten Kinderheims und zwischenzeitlich auch Gemeinschaftszentrums in Kambodscha angenommen hat.

 

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Wir – also COLT Deutschland und vor allem auch COLT Kambodscha, die Träger des Heims – geben das Unsrige dazu, um Ihnen möglichst zeitnah, umfänglich und nachvollziehbar darzulegen, was mit ihrer Spende passiert, welches unsere Planungen und Ziele für die nächste Zeit und die kommenden Jahre sind.

Zu Recht dürfen wir von Zeit zu Zeit darauf hinweisen, wie viel Gutes wir bereits erreichen konnten.
Wir haben schon mehreren Kindern von der Straße in unser Heim, zur Schule und auf die Universität geholfen und in ein eigenständiges, erfolgreiches Leben begleitet. Dafür wurden wir vor Jahren schon von der kambodschanischen Regierung gewürdigt, was uns bis heute stolz macht.


Zudem sind wir, seit wir uns mit dem letzten Umzug an unsere aktuelle Wirkungsstätte zu einem Gemeinschaftszentrum gemausert haben, ein wichtiger Bestandteil unserer Dorfgemeinschaft geworden und so als vertrauenswürdige Einrichtung vor Ort am „Puls“ der Menschen.

Wir suchen ständig nach Möglichkeiten das Erreichte zu festigen und auszubauen, aber auch uns zu verbessern und schlagkräftiger zu werden. Dazu gehört auch unser Plan, die Organisation COLT in Kambodscha mehr und mehr autark zu machen – ein Weg der noch lange nicht zu Ende ist, aber der in fest geplanten Schritten erfolgen soll.
Derzeit etwa wird darüber diskutiert, unser auf dem Gelände befindliches Fußballfeld unter bestimmten Voraussetzungen und gegen Gebühr an Dritte zu vermieten, so dass auch hier – vor Ort – Einnahmen entstehen.

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Für Anregungen sind wir stets offen – ob diese von unseren Mitgliedern, von Helfern und Angestellten vor Ort oder auch von Menschen aus unserem Umfeld kommen, die sich mit unserer Arbeit beschäftigen.
Ob diese dann auch realisierbar sind steht auf einem anderen Blatt, von vorne herein verworfen wird jedoch kaum etwas.
Gerade von unseren internationalen, freiwilligen Helfern und Praktikanten kamen schon viele Anregungen, die Einfluss in unsere tägliche Arbeit gefunden haben.

 

Also – führen wir alle gemeinsam dieses Jahr engagiert zu einem guten Ende und starten in Kürze in ein interessantes und erfolgreiches Jahr 2023.

Bitte bleiben Sie uns gewogen – die Vorweihnachtszeit und damit die „Zeit der Spendenbereitschaft“ steht bevor… engagieren Sie sich möglichst für uns, für COLT!

Ich bin sicher – wir sind es Wert…

H.H.

 

September 2022

Club der 100

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

bereits seit einiger Zeit – seit fast drei Jahren um genau zu sein – gibt es nun schon den „Club der 100“.

Was verbirgt sich hinter diesem ominösen Club?


In ihm haben sich einige Freunde und Förderer von COLT zusammengefunden, die unsere Arbeit nicht nur mit einer Einzelspende, sondern längerfristig und regelmäßig unterstützen möchten.
Das heißt konkret, dass man mit einem Jahresbeitrag von 100 Euro oder mehr die Projekte von COLT fördert – möglichst über einen längeren Zeitraum von mehreren Jahren, wobei man diesen Zeitraum aber selbst festlegen kann; der Clubbeitrag ist jedes Jahr kündbar.

Uns als Organisation ist an so einer nachhaltigen Förderung gelegen, da sie uns Planungen erleichtert und den Haushalt überschaubarer macht, als sich nur auf wenig kalkulierbare Einzelspenden zu stützen.

 

Während wir hier aus Deutschland bisher leider nur sehr wenige Club-Mitglieder begeistern konnten, ist dies in den Niederlanden und seit kurzem auch in Kambodscha nicht mehr der Fall.
Derzeit – Stand September 2022 – ist die Zahl der Club-Mitglieder bereits auf 66 angewachsen.
Ein wesentlicher Grund, wie auch im letzten Newsletter angeschnitten, ist die aktive Herangehensweise – es wurde ausdrücklich ein Mitarbeiter in Kambodscha, Hr. Sinan zum „Business Developer“ benannt, der sich um die Umsetzung unserer strategischen Ausrichtung bis zum Jahr 2025 kümmert. Bis dahin soll die Finanzierung von COLT mehr und mehr aus kambodschanischen Mitteln erfolgen, also durch Spender und Sponsoren vor Ort in Kambodscha.
Angestrebt sind ist bis 2025 eine Quote von 50%.

Heim und Gemeinschaftszentrum sollen unabhängiger von den internationalen Hilfen und Spendengeldern werden, was sich gerade auch in den Zeiten der Einschränkungen durch Corona als beachtliche Schwierigkeit gezeigt hatte.
Der Weg bis zu einer überwiegend einheimischen Finanzierung dürfte noch länger sein, aber wir sind auf einem guten Weg.


Trotzdem ist jeder, auch jeder internationale Unterstützer ein wichtiges Mosaikstück, der zum Gelingen unseres Projekts „COLT“ beiträgt.

Ein kleiner Anreiz, den wir unseren „Club-Mitgliedern“ bieten:
Für diesen Förderer wird eine Blume mit seinem Namen an unserer Außenmauer, die „Wand des Wachstums“ gemalt.


Zudem kann auf ausdrücklichen Wunsch auch sein Name / seine Firma im Zuge der Website des Heims (www.colt-cambodia.org) genannt oder gar verlinkt werden.
Dies gilt nicht für unsere deutsche Website.

Hier eine Auswahl neuer, in 2022 erfolgter Beitritte aus Kambodscha:

Was soll man sagen – was lange währt, wird endlich gut. Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir die angestrebte Zahl von 100 Mitgliedern erreichen können.

Und wenn Sie sich als neues Mitglied einschreiben geht es noch schneller.

H. H.