Januar 2022

Weihnachten, Neujahr… wie wird es in 2022 weitergehen?

 

Liebe Leser, liebe Förderer von COLT,

als treuer Leser unserer Monatsberichte wissen Sie sicherlich, dass wir, wie so viele Menschen auf dieser Welt, mit einem „echt schwierigen Jahr“ zu kämpfen hatten –
ich darf nur auf die Zusammenfassung im Monatsbericht Dezember verweisen.

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Doch trotz aller Probleme und Schwierigkeiten konnten wir die Gesundheit all der uns anvertrauten Menschen, der Kinder und Angestellten in Kambodscha bewahren.

Auch an der Motivation bis zu einer sich hoffentlich bald wiedereinstellenden Normalisierung nach Corona wird es uns nicht mangeln, selbst wenn sich die Rahmenbedingungen unserer Hilfe in den letzten beiden Jahren zusehends schwieriger gestaltet haben.

Lassen Sie uns deshalb kurz auf die Arbeit unseres Vereins „COLT Deutschland e. V.“ im abgelaufenen Jahr zurückblicken.

 

Zu den bereits angedeuteten, sich verschlechternden Rahmenbedingungen gehörte z. B., dass wir seit dem März 2020 bereits auf freiwillige, internationale Helfer in Kambodscha verzichten müssen, da diesen bis auf weiteres aus Pandemiegründen eine Hilfe untersagt ist.
Zudem ziehen sich einige langjährige Spender aus unterschiedlichen Gründen zurück – sei es aus Altersgründen, aufgrund privater, finanzieller Entwicklungen oder gar, weil sie sich nach Jahren der Hilfe anderen Projekten zuwenden wollen.

Zudem mussten wir feststellen, dass – für uns absolut nachvollziehbar – ein Großteil des Spendenaufkommens in 2021 in Deutschland blieb. Die Im Sommer 2021 zu beklagende Flutkatastrophe, die Teile im Westen von Deutschland, aber auch unsere Region, das Berchtesgadener Land in Mitleidenschaft gezogen hatte, erfuhr eine immense Solidarität und Hilfsbereitschaft der Menschen – leider zu Lasten anderer Hilfsprojekte wie z. B. dem unsrigen von COLT, die in diesem Zuge aus dem Fokus gerieten.

Darüber hinaus waren durch die Corona-Einschränkungen aber auch unsere eigenen Möglichkeiten begrenzt. So konnten wir selbst keine Spendensammlung im Rahmen von Publikumsveranstaltungen durchführen – dies galt auch für uns verbundene Menschen und Einrichtungen, auf deren Spenden wir in den Vorjahren stets bauen durften.

Durch die bereits beschriebenen Gründe waren selbst unsere eigenen Spendenaufrufe im Internet bzw. über unsere Homepage nur sehr schwer zu einem Erfolg zu bringen.
Trotz allem konnten wir neuerlich die Grenze von 10.000 Euro deutlich knacken und gegen Jahresende sogar fast an vergangene Jahre anknüpfen.

Hierfür möchte ich mich an dieser Stelle gerade für den persönlichen Einsatz unserer Vorstandschaft ganz herzlich bedanken.

Wir hoffen, dass sich der Abwärtstrend wieder umkehrt und sich schon bald wieder eine Spendensituation einstellt, wie wir sie früher vorfanden.

 

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Wir möchten auch Sie, liebe Leserinnen und Leser dazu aufrufen, unsere wichtige Arbeit in der Betreuung und Förderung von Kindern und deren Familien durch eine – möglichst regelmäßige – Spende zu unterstützen…Sie könnten damit viel Positives in diesem aufstrebenden, aber auch heute noch armen Land bewirken.

Helfen Sie mit, den Traum vieler Kinder nach einem behüteten, weitgehend sicheren Leben, der Möglichkeit lernen zu dürfen und sich Wissen anzueignen und einer erfolgreichen, eigenen Zukunft zu verwirklichen.

Informationen zu Spendenmöglichkeiten erhalten Sie auf den Seiten dieser Homepage.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte einfach mit einer Nachricht an uns - wir werden diese möglichst zeitnah beantworten.

Selbstverständlich können wir Ihnen versichern, dass Ihre Spende „in voller Höhe“, also ohne Verrechnung irgendwelcher Kosten, Heim und Kindern zu Gute kommt.
Wir haben unsere Kosten bisher immer aus eigenen Mitteln wie z. B. den Mitgliedsbeiträgen oder privater Übernahme von Kosten durch Mitglieder unseres Vereins geschultert…
und werden dies auch weiterhin so beibehalten.

Schenken Sie uns Ihr Vertrauen und Ihre Spende – nur so können wir dauerhaft unsere Arbeit im Sinne einer guten und sinnvollen, funktionalen Hilfe fortsetzen.

 

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Wir sind schon seit vielen Jahren zur Ausstellung von Spendenbescheinigungen berechtigt und werden dies für alle unsere Spender bei Angabe von Namen und Adresse auch weiterhin gerne tun – selbst bei kleineren Beträgen, für die normalerweise dem Finanzamt die Vorlage einer Kopie Ihres Kontoauszuges reichen würde.

 

Übrigens:
Kasse und Buchführung wurden wie üblich gleich zu Jahresbeginn geprüft.
Der Prüfer bestätigte eine korrekte und nachvollziehbare Arbeit – ein weiterer Grund, uns Ihre Spende/n anzuvertrauen.

Bleiben Sie uns also auch im neuen Jahr 2022 gewogen – wir bauen auf Sie und halten Sie nach besten Kräften auf einem aktuellen Stand!
H. H.

 

Dezember 2021

Liebe Mitglieder von COLT,
sehr verehrte Freunde, Gönner und Förderer,

 

wieder geht ein schwieriges Jahr zu Ende, das wir aber im Rückblick mit Geschick und viel Engagement erfolgreich bestreiten konnten.
Wir wünschen Ihnen allen eine ruhige, besinnliche Weihnachtszeit, Zeit wieder Kraft zu tanken, Gesundheit für das kommende Jahr und einen guten Rutsch.
Bleiben Sie uns bitte treu...

Im Namen der Vorstandschaft unseres Vereins
Kassier: Helmut Halmich

 

 

 

Jahresrückblick

Liebe Leser, liebe Gäste, jedes Jahr vor dem Weihnachtsfeste
war es stets ein guter Brauch, zurück zu blicken – wir tun’s auch.

Auf große Themen wie auf kleine, auf Sprungbretter und Stolpersteine.
Wo waren wir besonders stark, gut aufgestellt, vielleicht autark,
wo gab’s Probleme auch zu Hauff – doch wichtiger, man gab nie auf.

Sie wissen wohl in diesen Zeiten, wo viele Menschen durchaus streiten
über den Weg aus der Pandemie – die wahre Lösung hat man nie.
Doch sollte man sich selbst nicht sperren und fremder Argumente wehren -
die Wahrheit liegt wohl mittendrin – scheint vieles oft auch ohne Sinn.

 

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Für uns begann dieses Jahr noch gut - das Jahr davor, es machte Mut.
Bei vielem, das wir angegangen, konnten wir gut ans Ziel gelangen,
auch wurde bei uns niemand krank, niemand mit Corona – Gott sei Dank.

Vor Ort war vieles neu zu denken, ohne den Betrieb stark einzuschränken.
Händewaschen hier, Fiebermessen dort – wir wurden ein noch sicherer Ort.
Doch seitens der Regierung drohten Schließung von Schulen und Verbote.
So mussten Helfer wieder gehen, obwohl keiner von ihnen das Virus geseh’n.
Mehrmals schlossen wir unsere Pforten, wie viele im Land, an zahlreichen Orten
und selbst Ausgangszeiten wurden beschränkt, zeitweise gar ein Lockdown verhängt.

Wir passten uns an und waren bemüht, dass unseren Kindern nichts Böses geschieht.
So wurden Unterrichte begrenzt, ins Internet verlegt,
doch persönliche Kontakte so weit es ging noch gepflegt.
Eine Impfung erhielten all unsere Kinder – nein sie wurden nicht krank, aber gesünder?
Selbst unsere Vorschüler wurden fleißig betreut und das mit Erfolg, was uns alle sehr freut.
Die Nachfrage stieg und für das kommende Jahr
machen wir die Aufnahme weiterer Kleinkinder wahr.

Doch leider hat alles im Leben zwei Seiten, es wurde schwieriger den Alltag zu bestreiten.
Obwohl der Regelbetrieb zum vorherigen Jahr, zugegeben etwas preiswerter war,
so stiegen die Ausgaben an anderer Stelle. Im Nachhinein halfen wir oft auf die Schnelle,
denn die Not im direkten Umfeld, sie stieg - was uns im Heim nicht verborgen blieb.

In unsere Gemeinschaft sind wir integriert, doch das gilt nur, wenn man niemanden verliert,
dem aufgrund seiner persönlichen Not Arbeitsverlust, Hunger oder Schlimmeres droht.
Man half wo man konnte, wenn auch meist nur im Kleinen,
bekam zum Dank oft ein Lächeln – weit schöner als Weinen.
Dies stärkte die Bindung der Menschen an uns – beileibe also keine brotlose Kunst.

 

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Vor dem kommenden Jahr wird uns nicht bang, auch wenn es uns sicher Neues abverlangt.
Die Kinder zählen auf uns, und wir zählen auf Sie – jede Spende ist wichtig, wichtig wie nie.
Darum bitten wir auch Sie noch Gutes zu tun, anstatt zum Weihnachtsfest sich nur zu sammeln, zu ruh’n.

 


Statt in diesen Tagen an teure Geschenke könnten Sie doch bitte an unsere Arbeit denken.
Schon mit wenig Geld für die Kinder, die Armen, zeigen Sie Ihr großes Herz, Ihr Erbarmen.
Zeigen Sie sich spendabel, beweisen Sie Mut – es hilft auch Ihnen... macht glücklich, tut gut.

 

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In diesem Sinne Ihnen allen ein frohes Fest im Kreise Ihrer Lieben und vor allem in Gesundheit.
Seien Sie mit uns auf das nächste Jahr gespannt… und bleiben Sie uns gewogen.

Im Namen
des „Verein COLT Deutschland e. V.“

Die Vorstandschaft: Robert, Peter und Helmut

 

Oktober 2021

Schriftführer gesucht…

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

wie ich in einem der letzten Monatsberichte schon angeschnitten hatte, ist unser Verein derzeit ohne Schriftführer.
Unser Kollege Robert Fritschka, der diese Funktion seit mehr als 10 Jahren innehatte, stellte sich für die in diesem Jahr bereits stattgefundenen Neuwahlen nicht mehr zur Verfügung. Selbstverständlich haben wir diese Entscheidung respektiert.

Da dieser Sachverhalt der Vorstandschaft erst wenige Tage vor der Versammlung offenbart wurde war es leider nicht möglich, zu diesem Zeitpunkt schon einen Nachfolger zu präsentieren, denn auch von den anwesenden Mitgliedern ließ sich niemand überzeugen, diese Position zu übernehmen,sich in dieser Position für die kommenden drei Jahre zu versuchen.

In so einer Situation rächt sich, dass wir ein sehr kleiner Verein mit nur wenigen Mitgliedern sind, von denen zudem etwa ein Drittel nicht im näheren Umfeld unseres Vereinssitzes in Bischofswiesen wohnen und dadurch faktisch nicht für einen Posten in der Vorstandschaft zur Verfügung steht.

Aber wir gehen diese Herausforderung aktiv an.
Erst vor wenigen Wochen haben wir eine Briefaktion gestartet, in der wir Freunde und Bekannte, bisherige Mitglieder und aktive Spender baten, für unseren Verein und mögliche neue Mitglieder zu werben. In einer nächsten Phase werden wir versuchen, mit geeigneten Menschen aus unserer Region ins Gespräch zu kommen. Es wäre doch gelacht, wenn wir nicht auch hier Erfolg haben sollten.

Nun aber nochmals zurück zu unserem Titelthema – Schriftführer gesucht.
Was hat ein Schriftführer bei uns zu leisten?
Eigentlich nicht viel anderes als in jedem anderen Vereinen auch.

  • er sollte die Mitgliederkartei verwalten und aktuell halten.
  • er sollte zu offiziellen Terminen einen Bericht abgeben können und ein Protokoll über diesen Termin erstellen – aber keine Bange, in den letzten Jahren zeigte sich, dass unsere Hauptversammlung regelmäßig der einzig offizielle Termin im Jahreskalender ist.
  • er sollte den Schriftverkehr des Vereins in Brief und Mail abwickeln können und
    als Bindeglied wie Motor innerhalb der Vorstandschaft handeln.
  • es wäre zudem wünschenswert, wenn er unseren Kassier, der unsere Website pflegt und sie mit aktuellen Informationen versorgt, unterstützen könnte.

Ein neuer Schriftführer würde natürlich nicht ins kalte Wasser geworfen werden, müsste nicht von einem Tag zum anderen alles perfekt erfüllen – er sollte aber motiviert sein und sich mit Engagement einbringen.

Derzeit werden diese Tätigkeiten kommissarisch durch unseren Kassier ausgeführt -
dies kann und sollte jedoch nur eine Übergangslösung sein.
Ein Verein kann nur dann bestmöglich funktionieren, wenn er klar strukturiert ist  und die Aufgaben sinnvoll verteilt sind.
Nichts ist dabei unmöglich oder nicht zu schaffen - auch für Sie nicht.
Und selbst für den Fall, dass Sie als ganz neues Mitglied in unseren Verein eintreten und gleich diese Funktion übernehmen sollten / wollten, lassen wir Sie selbstverständlich nicht im Regen stehen. Denken Sie bitte einfach darüber nach – uns wäre enorm geholfen.
Wir würden uns über Sie als neues Mitglied und ganz besonders als neuen Schriftführer sehr freuen.

Kommen und verstärken Sie unser Team.

H. H.

 

November 2021

Aktualisierung zur Monatsmitte:

Ich möchte nochmals in aller Kürze darauf hinweisen, dass unser aktuelles Spendenprojekt (s. u.)
dieses Mal nicht vom Start los zu kommen scheint.

Bitte nehmt euch ein Herz und spendet mit Verstand für eine sinnvolle Sache...boostert unsere Hilfe!

 

...noch eine  gute Nachricht angefügt - das Infektionsgeschehen geht zurück:

Seit dem 15.11.2021 erleichtert Kambodscha wieder die Rahmenbedingungen für einen Besuch - für Geimpfte (mit negtivem Test) sind ab sofort wieder Quarantäne und Reisebeschränkungen aufgehoben, für sie sind damit auch die Grenzen ins Land - zu Land, Wasser oder Luft - wieder offen!

Aktuelles Spendenprojekt…
 

Liebe Leserin, lieber Leser,

da nun seit Anfang 2021 Corona auch in Kambodscha angekommen ist und gerade die arme Bevölkerung vor immense wirtschaftliche, ja existenzielle Probleme stellt, haben wir uns in Richtung Jahresende nochmals dieser Problematik gestellt.

Wir haben erneut ein Spendenprojekt über die Spendenplattform der Sparkasse Berchtesgadener Land, unserer Hausbank auflegen können. Diese Möglichkeit konnten wir bereits in 2020 mehrfach erfolgreich nutzen.

Das aktuelle Spendenprojekt läuft bis Mitte Dezember 2021. Dieses Mal haben wir unseren Fokus nicht unmittelbar auf die Kinder oder die Aktivitäten im Heim bzw. Gemeinschaftszentrum gelegt – hier sind die Voraussetzungen den Möglichkeiten der Einschränkungen durch Corona entsprechend – solide.
Nein, in diesem Projekt widmen wir uns unserem direkten Umfeld, den ärmsten Familien in unserer Kommune.

      

Kambodscha ist an sich viele widrige Umstände gewohnt, auch Krankheiten und negative Auswirkungen durch die jährlich stattfindende Regenzeit, doch mit Corona und den entstehenden Einschränkungen auf den Alltag der Menschen hat dies alles eine neue Dimension erreicht.
Die Menschen werden zum Spielball der Ereignisse, die ihnen von außen auferlegt werden.
Durch das weitgehende Fehlen eines sozialen Netzes in Kambodscha, das in derartigen Situationen unterstützen würde, sind vor allem arme Menschen, die in aller Regel auch keinerlei Rücklagen haben, in vorderster Linie von allen Einschränkungen betroffen.

Durch schon des Öfteren praktizierte Lockdowns, die wiederholten Verbote für größere Menschenansammlungen, der Abriegelung ganzer Städte oder auch Bezirke sowie den Ausgangsbeschränkungen haben viele der Menschen von einem Tag zum anderen ihre Arbeit und ihr berufliches Einkommen verloren.
Wie immer trifft es hierbei die Ärmsten besonders hart, sie leben häufig nur noch von der Hand in den Mund.

COLT möchte auch hier im Rahmen seiner Möglichkeiten Gutes tun. Als ein Teil unseres Umfeldes sind wir auch bestrebt, die angespannte Situation für die ärmsten Familien durch Lebensmittelspenden und dringend benötigte Hygieneartikel zu entschärfen.
Leider lässt sich das nur sehr bedingt aus den Mitteln des normalen Haushalts bewerkstelligen. Diese Spendenaktion könnte dagegen einen wichtigen Grundstein für dieses Projekt bedeuten.

Selbstverständlich ist diese Hilfe nicht auf Dauer ausgelegt, aber solange die heftigen Auswirkungen der Pandemie bzw. der Beschränkungen Existenzen bedrohen sehen wir uns in der Pflicht, auch hier zu helfen, zu unterstützen.

Greifen Sie uns hierbei doch beherzt unter die Arme…
Sie finden uns wieder über die Spendenplattform der Sparkasse Berchtesgadener Land
unter folgendem Link: https://www.meine-sparkasse-bewegt.de/

 

Suchen Sie bitte unter den aktuellen Spendenprojekten aus unserer Region das unsrige, indem Sie einfach das Schlagwort „COLT“ eingeben – unser Projekt im Herbst 2021 lautet „Corona-Notfallhilfe“.

Ich darf besonders auf die Tatsache hinweisen, dass die Sparkasse auch in diesem Jahr wieder
alle Privatspenden V E R D O P P E L T !


Nutzen Sie diese Chance und helfen Sie uns und den ärmsten Familien in Baku Village gleich doppelt – aus 20 Euro werden 40, aus 50 Euro werden 100 – gerne auch, als vorgezogene Weihnachtsspende, mehr.

Selbstverständlich erhalten alle Spender, die uns Name und Adresse mitteilen, wieder eine Spendenbescheinigung.

Wir würden uns sehr freuen, wenn auch dieses Projekt bei möglichst vielen sozial eingestellten Menschen wie Ihnen Anklang findet und wir unser gestecktes Ziel bis zur Weihnachtszeit erreichen.

H. H.

 

September 2021

Wo bleibt das Licht am Ende des Tunnels?

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

auch wenn viele von Ihnen das Thema „CORONA“ nach mehr als 18 Monaten schon nicht mehr hören können… oder wollen…das Virus hat scheinbar einen langen Atem.

Trotzdem müssen wir uns alle in unserem jeweiligen Umfeld mit den Thema Corona arrangieren. Dies trifft sowohl für den ganz persönlichen Bereich zu, aber vor allem auch für das Leben und den Umgang miteinander.

Betrachtet man nicht nur die absoluten Zahlen - die zugegeben beeindruckend sind - sondern setzt sie mit anderen Krankheiten oder Lebensrisiken in ein Verhältnis, dann erscheinen die apokalyptischen Vorhersagen mancher Warner und Bedenkenträger in einem ganz anderen Licht, zumal viele der Vorhersagen schlichtweg nicht eingetreten sind.

 

Die Regierenden werden nicht müde zu behaupten, man habe in den letzten Monaten vieles gelernt und das zu Anfang der Pandemie bestehende „fehlende Wissen“ hinter sich gelassen, doch was ist dran an dieser Behauptung?
Bislang fällt den Verantwortlichen nicht viel mehr ein, als die Menschen weiterhin mit den unterschiedlichsten Begründungen einzuschränken, zu drangsalieren und ungleich zu behandeln. Eine Spaltung der jeweiligen Bevölkerung wird dabei zumindest billigend in Kauf genommen. Ängste in der Bevölkerung werden noch immer geschürt, obwohl man mehr denn je von einer Pandemie Schwerkranker oder Toter entfernt ist – weltweit.

Man hält weiterhin an der Impfung gegen dieses Virus fest und will uns dies als allheilbringend verkaufen. Man will die noch unsicheren Menschen oder generellen Zweifler durch ständig zunehmenden Druck dazu bewegen, sich impfen zu lassen – obwohl sich aus In- und Ausland die Erfahrungen mit Geimpften und deren tatsächlichem Schutz häufen und diese Erfahrungen nicht gerade geeignet sind, diese Maßnahme/n zu stützen.
Als Druckmittel wird immer mehr erkennbar, dass nicht die Gesundheit der Menschen, sondern die Angst vor dem Ausschluss der Teilhabe am normal geglaubten Leben oder gar vor einer fehlenden Aufhebung aller Beschränkungen und Rückgabe aller Rechte an die Menschen den Entscheidungen zu einer Impfung zu Grunde liegt.
Aber ich möchte mich nicht in Rage reden, sondern Ihnen – mal wieder – einen aktuellen Blick auf das Geschehen in Kambodscha ermöglichen.

Wie auf obiger Grafik zu erkennen hat die „Pandemie“ in Kambodscha erst Mitte Februar 2021 begonnen – zuvor war fast ein Jahr lang quasi keine Erkrankungswelle erkennbar, der Wert einer 7-Tage-Inzidenz lag bei ca. 1.
Dies war zuvor überwiegend den frühzeitigen und sehr rigorosen Maßnahmen der Regierung geschuldet, die nicht erst auf den Ausbruch der Krankheit gewartet, sondern bereits bei den ersten Infizierten Maßnahmen ergriffen haben. Maßgeblich wären hier die Hospitalisierung aller Infizierten, aber auch Ausgangssperren, Schließung von Schulen und anderer Stätten großer Menschenansammlungen zu nennen.

Das Infektionsgeschehen hatte dann im Februar durch einen Eintrag auf dem Ausland begonnen. Reisende aus China (? Partypeople ?) hatten die damals in Kambodscha noch nicht verbreitete, englische Variante ins Spiel gebracht, die sich schon nach kurzer Zeit sprunghaft verbreitete. Die damaligen Überträger des Virus hatten sich zudem den bereits eingeleiteten Quarantänemaßnahmen entzogen und das Land wieder verlassen.

Seit April 2021 gingen die Infektionszahlen für dieses kleine Land durch die Decke.
Obwohl auch etwa seit diesem Zeitraum immer wieder massivere Einschränkungen ergriffen wurden, von Schulschließungen bis hin zur befristeten Abriegelung ganzer Bezirke, wie ich dies weiter unten noch ausführen werde, konnte das Infektionsgeschehen nicht wieder wie zuvor in den Griff bekommen werden.
In etwa zeitgleich trat die WHO (Weltgesundheitsorganisation) in Kambodscha auf den Plan und verfolgte auch hier die Strategie einer möglichst umfänglichen Impfung der Bevölkerung.
Überwiegend mit Impfstoffen aus China (CoronaVac / Sinopharm).

 

Kambodscha war das erste Land in Südostasien, das Covid-19-Impfstoffe aus dem COVAX-Programm der WHO erhielt, aber auch durch Hinzukäufe der Regierung. Kambodscha hat sich dabei offen auf die Seite Chinas gestellt, wie im Februar 2020, als Premierminister Hun Sen nach Peking flog, deutlich wurde. Während die Welt China für die Verursachung der Pandemie kritisierte, sagte Hun Sen auf seinem Treffen mit Xi Jinping, dass Kambodscha unter allen Umständen an der Seite Chinas stehen würde, um sich dem Kampf gegen die Krise anzuschließen.
Trotzdem wurden über das COVAX-Programm der WHO parallel westliche Impfstoffe nachgefragt. Kambodscha hat bisher mehr als 8 Millionen Dosen an Impfstoffen aus China und des COVAX-Programms der WHO erhalten. Laut dem Lieferplan der COVAX sollte Kambodscha Ende Mai 2021 weitere 1,1 Millionen Dosen erhalten, wegen der weltweiten Nachfrage ist jedoch davon auszugehen, dass es auch hier zu Verzögerungen kam.

Wie sieht die aktuelle Impfsituation in Kambodscha aus? – Stand 28.08.2021:

Einwohnerzahl: ca. 16.946.500
davon Infizierte: ca. 91.770
entspricht einer Infektionsrate von ca. 0,54 %
7-Tage-Inzidenz: ca. 17,9
Todesfälle seit Beginn: ca. 1.870
entspricht einer Letalitätsrate von ca. 2,04 %
Erstimpfungen gesamt: ca. 10.308.435
Impfquote bei Erstimpfungen: ca. 60,83 %
Impfquote vollständig: ca. 48,83 %


Kleine Historie der letzten Monate

Am 19. April wurde der Lockdown in Stadtteilen von Phnom Penh verschärft, es wurden so genannte „Rote Zonen“ ausgewiesen. Alle Bewohner dieser Zonen durften ihre Wohnung nicht verlassen, selbst Lebensmitteleinkäufe waren untersagt. Es fand eine Belieferung mit wichtigen Lebensmitteln zentral geregelt statt.
Die Einteilung von Phnom Penh und der Provinz Kandal in Zonen wurde am 27. April erweitert und zunächst bis 19. Mai verlängert. Zusätzlich zu den roten Zonen wurden auch „orange Zonen“ (eigentlich dunkelgelbe Zonen) und „gelbe Zonen“ eingeführt. Dort sind, je nach Einteilung, unterschiedlich stark ausgeprägte Beschränkung angeordnet, unter anderem eine nächtliche Ausgangssperre in allen Zonen von 20:00 bis 5:00 Uhr, die ab 5. Mai auf 3:00 Uhr reduziert wurden.
Am 20. Mai wurden die roten Zonen in Phnom Penh durch orange und gelbe Zonen ersetzt, die Ausgangssperren in diesen zunächst bis 27. Mai verlängert.
Seit 22. Mai sind in den gelben Zonen die nächtliche Ausgangssperre und das Alkoholverkaufsverbot aufgehoben, Restaurants haben wieder die Erlaubnis zu öffnen.

Aufgrund anhaltend hoher Infektionszahlen wurde von der Regierung ein Bündel von Maßnahmen beschlossen, zunächst gültig bis 12. August, dann bis 26. August und abermals bis 9. September verlängert:

  • Nächtliche Ausgangssperren von 21:00 bis 3:00 Uhr in allen Provinzhauptstädten und Phnom Penh (bis 19. August, ab 12. August von 22:00 bis 3:00 Uhr).
  • Alle Einrichtungen mit erhöhtem Ansteckungsrisiko müssen geschlossen bleiben, auch Geschäfte, in denen man Alkohol kaufen kann.
  • Für alle Provinzen mit Landesgrenze zu Thailand und der Provinz Siem Reap gilt ein Lockdown, Ein- und Ausreisen sind nicht erlaubt.
  • Versammlungen mit mehr als 10 Personen sind nicht erlaubt (ab 12. August wieder 15).

Abschließend noch ein Wort zu den aktuellen Möglichkeiten der Reise nach Kambodscha.

Eine Einreise für Touristen nach Kambodscha ist derzeit nicht möglich.
Reisenden, die noch im Besitz eines gültigen kambodschanischen Visums sind, ist die Einreise gestattet, es gelten jedoch scharfe Quarantäneregeln.
Alle Landgrenzen zu Thailand, Vietnam und Laos sind bis auf weiteres geschlossen.

Reiseerleichterungen für geimpfte und genesene Personen gibt es derzeit keine!
Der Flugverkehr zwischen Kambodscha und Europa findet in reduziertem Umfang statt, zum Beispiel über Singapur, Taiwan und Seoul. Es kann sehr kurzfristig zu Flugverschiebungen oder Flugstreichungen kommen.

Bei Betreten von Geschäften, Hotels, Einkaufszentren und öffentlichen Einrichtungen ist das Einchecken mit dem QR-Code „StopCovid“ vorzunehmen. Zudem sind Fiebermessung und Handhygiene vorgesehen. In der Praxis halten sich Betreiber nicht überall daran.

H. H.