September 2021

Wo bleibt das Licht am Ende des Tunnels?

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

auch wenn viele von Ihnen das Thema „CORONA“ nach mehr als 18 Monaten schon nicht mehr hören können… oder wollen…das Virus hat scheinbar einen langen Atem.

Trotzdem müssen wir uns alle in unserem jeweiligen Umfeld mit den Thema Corona arrangieren. Dies trifft sowohl für den ganz persönlichen Bereich zu, aber vor allem auch für das Leben und den Umgang miteinander.

Betrachtet man nicht nur die absoluten Zahlen - die zugegeben beeindruckend sind - sondern setzt sie mit anderen Krankheiten oder Lebensrisiken in ein Verhältnis, dann erscheinen die apokalyptischen Vorhersagen mancher Warner und Bedenkenträger in einem ganz anderen Licht, zumal viele der Vorhersagen schlichtweg nicht eingetreten sind.

 

Die Regierenden werden nicht müde zu behaupten, man habe in den letzten Monaten vieles gelernt und das zu Anfang der Pandemie bestehende „fehlende Wissen“ hinter sich gelassen, doch was ist dran an dieser Behauptung?
Bislang fällt den Verantwortlichen nicht viel mehr ein, als die Menschen weiterhin mit den unterschiedlichsten Begründungen einzuschränken, zu drangsalieren und ungleich zu behandeln. Eine Spaltung der jeweiligen Bevölkerung wird dabei zumindest billigend in Kauf genommen. Ängste in der Bevölkerung werden noch immer geschürt, obwohl man mehr denn je von einer Pandemie Schwerkranker oder Toter entfernt ist – weltweit.

Man hält weiterhin an der Impfung gegen dieses Virus fest und will uns dies als allheilbringend verkaufen. Man will die noch unsicheren Menschen oder generellen Zweifler durch ständig zunehmenden Druck dazu bewegen, sich impfen zu lassen – obwohl sich aus In- und Ausland die Erfahrungen mit Geimpften und deren tatsächlichem Schutz häufen und diese Erfahrungen nicht gerade geeignet sind, diese Maßnahme/n zu stützen.
Als Druckmittel wird immer mehr erkennbar, dass nicht die Gesundheit der Menschen, sondern die Angst vor dem Ausschluss der Teilhabe am normal geglaubten Leben oder gar vor einer fehlenden Aufhebung aller Beschränkungen und Rückgabe aller Rechte an die Menschen den Entscheidungen zu einer Impfung zu Grunde liegt.
Aber ich möchte mich nicht in Rage reden, sondern Ihnen – mal wieder – einen aktuellen Blick auf das Geschehen in Kambodscha ermöglichen.

Wie auf obiger Grafik zu erkennen hat die „Pandemie“ in Kambodscha erst Mitte Februar 2021 begonnen – zuvor war fast ein Jahr lang quasi keine Erkrankungswelle erkennbar, der Wert einer 7-Tage-Inzidenz lag bei ca. 1.
Dies war zuvor überwiegend den frühzeitigen und sehr rigorosen Maßnahmen der Regierung geschuldet, die nicht erst auf den Ausbruch der Krankheit gewartet, sondern bereits bei den ersten Infizierten Maßnahmen ergriffen haben. Maßgeblich wären hier die Hospitalisierung aller Infizierten, aber auch Ausgangssperren, Schließung von Schulen und anderer Stätten großer Menschenansammlungen zu nennen.

Das Infektionsgeschehen hatte dann im Februar durch einen Eintrag auf dem Ausland begonnen. Reisende aus China (? Partypeople ?) hatten die damals in Kambodscha noch nicht verbreitete, englische Variante ins Spiel gebracht, die sich schon nach kurzer Zeit sprunghaft verbreitete. Die damaligen Überträger des Virus hatten sich zudem den bereits eingeleiteten Quarantänemaßnahmen entzogen und das Land wieder verlassen.

Seit April 2021 gingen die Infektionszahlen für dieses kleine Land durch die Decke.
Obwohl auch etwa seit diesem Zeitraum immer wieder massivere Einschränkungen ergriffen wurden, von Schulschließungen bis hin zur befristeten Abriegelung ganzer Bezirke, wie ich dies weiter unten noch ausführen werde, konnte das Infektionsgeschehen nicht wieder wie zuvor in den Griff bekommen werden.
In etwa zeitgleich trat die WHO (Weltgesundheitsorganisation) in Kambodscha auf den Plan und verfolgte auch hier die Strategie einer möglichst umfänglichen Impfung der Bevölkerung.
Überwiegend mit Impfstoffen aus China (CoronaVac / Sinopharm).

 

Kambodscha war das erste Land in Südostasien, das Covid-19-Impfstoffe aus dem COVAX-Programm der WHO erhielt, aber auch durch Hinzukäufe der Regierung. Kambodscha hat sich dabei offen auf die Seite Chinas gestellt, wie im Februar 2020, als Premierminister Hun Sen nach Peking flog, deutlich wurde. Während die Welt China für die Verursachung der Pandemie kritisierte, sagte Hun Sen auf seinem Treffen mit Xi Jinping, dass Kambodscha unter allen Umständen an der Seite Chinas stehen würde, um sich dem Kampf gegen die Krise anzuschließen.
Trotzdem wurden über das COVAX-Programm der WHO parallel westliche Impfstoffe nachgefragt. Kambodscha hat bisher mehr als 8 Millionen Dosen an Impfstoffen aus China und des COVAX-Programms der WHO erhalten. Laut dem Lieferplan der COVAX sollte Kambodscha Ende Mai 2021 weitere 1,1 Millionen Dosen erhalten, wegen der weltweiten Nachfrage ist jedoch davon auszugehen, dass es auch hier zu Verzögerungen kam.

Wie sieht die aktuelle Impfsituation in Kambodscha aus? – Stand 28.08.2021:

Einwohnerzahl: ca. 16.946.500
davon Infizierte: ca. 91.770
entspricht einer Infektionsrate von ca. 0,54 %
7-Tage-Inzidenz: ca. 17,9
Todesfälle seit Beginn: ca. 1.870
entspricht einer Letalitätsrate von ca. 2,04 %
Erstimpfungen gesamt: ca. 10.308.435
Impfquote bei Erstimpfungen: ca. 60,83 %
Impfquote vollständig: ca. 48,83 %


Kleine Historie der letzten Monate

Am 19. April wurde der Lockdown in Stadtteilen von Phnom Penh verschärft, es wurden so genannte „Rote Zonen“ ausgewiesen. Alle Bewohner dieser Zonen durften ihre Wohnung nicht verlassen, selbst Lebensmitteleinkäufe waren untersagt. Es fand eine Belieferung mit wichtigen Lebensmitteln zentral geregelt statt.
Die Einteilung von Phnom Penh und der Provinz Kandal in Zonen wurde am 27. April erweitert und zunächst bis 19. Mai verlängert. Zusätzlich zu den roten Zonen wurden auch „orange Zonen“ (eigentlich dunkelgelbe Zonen) und „gelbe Zonen“ eingeführt. Dort sind, je nach Einteilung, unterschiedlich stark ausgeprägte Beschränkung angeordnet, unter anderem eine nächtliche Ausgangssperre in allen Zonen von 20:00 bis 5:00 Uhr, die ab 5. Mai auf 3:00 Uhr reduziert wurden.
Am 20. Mai wurden die roten Zonen in Phnom Penh durch orange und gelbe Zonen ersetzt, die Ausgangssperren in diesen zunächst bis 27. Mai verlängert.
Seit 22. Mai sind in den gelben Zonen die nächtliche Ausgangssperre und das Alkoholverkaufsverbot aufgehoben, Restaurants haben wieder die Erlaubnis zu öffnen.

Aufgrund anhaltend hoher Infektionszahlen wurde von der Regierung ein Bündel von Maßnahmen beschlossen, zunächst gültig bis 12. August, dann bis 26. August und abermals bis 9. September verlängert:

  • Nächtliche Ausgangssperren von 21:00 bis 3:00 Uhr in allen Provinzhauptstädten und Phnom Penh (bis 19. August, ab 12. August von 22:00 bis 3:00 Uhr).
  • Alle Einrichtungen mit erhöhtem Ansteckungsrisiko müssen geschlossen bleiben, auch Geschäfte, in denen man Alkohol kaufen kann.
  • Für alle Provinzen mit Landesgrenze zu Thailand und der Provinz Siem Reap gilt ein Lockdown, Ein- und Ausreisen sind nicht erlaubt.
  • Versammlungen mit mehr als 10 Personen sind nicht erlaubt (ab 12. August wieder 15).

Abschließend noch ein Wort zu den aktuellen Möglichkeiten der Reise nach Kambodscha.

Eine Einreise für Touristen nach Kambodscha ist derzeit nicht möglich.
Reisenden, die noch im Besitz eines gültigen kambodschanischen Visums sind, ist die Einreise gestattet, es gelten jedoch scharfe Quarantäneregeln.
Alle Landgrenzen zu Thailand, Vietnam und Laos sind bis auf weiteres geschlossen.

Reiseerleichterungen für geimpfte und genesene Personen gibt es derzeit keine!
Der Flugverkehr zwischen Kambodscha und Europa findet in reduziertem Umfang statt, zum Beispiel über Singapur, Taiwan und Seoul. Es kann sehr kurzfristig zu Flugverschiebungen oder Flugstreichungen kommen.

Bei Betreten von Geschäften, Hotels, Einkaufszentren und öffentlichen Einrichtungen ist das Einchecken mit dem QR-Code „StopCovid“ vorzunehmen. Zudem sind Fiebermessung und Handhygiene vorgesehen. In der Praxis halten sich Betreiber nicht überall daran.

H. H.

 

August 2021

Mitglieder gesucht!

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

Sommerzeit, Urlaubszeit…in dieser Jahreszeit ist es eigentlich ganz normal, dass die Menschen darüber nachdenken, vom Alltag abzuschalten und ihre Batterien wieder aufzuladen - sich schlichtweg zu erholen. Kaum jemand stellt sich während seines Urlaubs die Frage, „Kann ich mehr als nur relaxen? Wie kann auch ich etwas für andere, für die Gemeinschaft Sinnvolles tun?“.

Gott sei Dank sieht man in diesen Tagen – die Hilfsbereitschaft ist groß in Deutschland.
Die in den letzten Wochen durch Hochwasserschäden schwer betroffenen Regionen, zu denen auch die unsere – das Berchtesgadener Land – gehört, zeigen eindrucksvoll, dass Hilfsbereitschaft und Solidarität auch ohne viel Geld möglich, aber am Geldbeutel nicht zu Ende sind...auch die Spendenbereitschaft der Menschen ist enorm.

COLT ist von derartigen Katastrophen bislang verschont geblieben, aber wir möchten die Menschen trotzdem aufrufen, sich Ihrer Potentiale bewusst zu werden. Die Fähigkeit zur Empathie, die Fähigkeit mit anzupacken, die Fähigkeit Ideen einzubringen. Wir möchten deshalb – beginnend in diesem Monat - einen Aufruf in eigener Sache starten.

Ein Anliegen, das uns eigentlich schon seit kurz nach unserer Gründung vor 15 Jahren begleitet, das wir aber nie mit Nachdruck verfolgt haben - wir wollen mehr Mitglieder für unseren Verein und unsere tolle und nicht minder wichtige Arbeit begeistern.

Gerade bei einem kleinen Verein wie dem unseren, mit nur sehr wenigen Mitgliedern stößt man schnell an organisatorische Grenzen. Sei es darum den Kontakt nach außen „in die Welt“ zu halten, für den Verein und seine Arbeit Werbung zu machen, Freunde zu finden, Spenden und Spender aufzutreiben oder tatsächlich einmal für eine Aktion bereit zu stehen, wenn es gilt mit anzupacken…ohne „Man-Power“ (und auch „Frauen-Power“) geht es auf Dauer nicht.

Belastungen sollte man nicht nur auf wenige Schultern verteilen. Mehr Mitglieder im näheren Einzugsgebiet von Berchtesgaden / Bischofswiesen – dem Sitz unseres Vereins – wären sehr nützlich, doch auch für externe, neue Mitglieder sei die Hand ausdrücklich ausgestreckt. Unterstützung kann ja auf vielfältige Art erfolgen - nicht nur, aber eben auch durch Geld.

 

Es gibt eine Reihe guter Gründe, warum wir an einer Vergrößerung unserer Mitgliederzahl und damit unserer Basis Interesse haben.

Neue Mitglieder bringen oft Schwung in eingefahrene Abläufe, bringen neue Ideen und Ansätze, wie man Positives für den Verein und damit die Kinder bei COLT bewirken, wie man vielleicht noch effektiver werden kann.
Bei uns sind die Strukturen seit unserer Gründung im Jahr 2006 klar und strukturiert - man dürfte sogar behaupten, erfolgreich besetzt - aber natürlich wird auch jedem Mitglied die Chance geboten, sich einzubringen und zum Beispiel um eine wichtige Funktion im Verein zu bewerben.
Unsere Mitgliederversammlung haben wir erst wieder vor wenigen Tagen abgehalten – für die nächste Zeit ist somit schon alles wieder geregelt, aber man muss stets nach vorne blicken.

Regelmäßige Treffen sucht man bei uns vergeblich, sind also kein Hindernis, wenn es um die vielleicht zu investierende Zeit geht. Dagegen haben wir offene Ohren für Ideen und Vorschläge, aber auch für Kritik.
Nichts ist so gut, dass man es nicht noch besser und effektiver machen könnte.
Und selbst unser seit ein paar Jahren eingeführter Jahresbeitrag – der übrigens vorrangig zur Deckung der Kosten verwendet wird, die ein Verein natürlich auch immer hat - ist so gering, dass er einer Mitgliedschaft nicht im Wege stehen sollte.

Wir suchen Sie, wenn Sie der Meinung sind

  • Sie besitzen ein Herz für andere
  • Sie könnten sich für Kinder und arme Familien engagieren
  • Sie trauen sich zu, im Hintergrund an der Werbetrommel für COLT zu drehen
    und kennen Personen, Firmen oder andere Gruppen, die sich als
    Spender für die Ziele von COLT begeistern würden…
    und Möglichkeiten der Hilfe und Spende gibt es bei uns genug!

Bei uns sind Sie und Ihr Elan gut aufgehoben!

Wir würden uns über Sie als neues Mitglied freuen.
Nutzen Sie die Kontaktmail, die Sie auf unserer Homepage finden
(Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) oder sprechen Sie direkt unseren Kassier, Herrn Halmich an (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) – wir werden Ihnen gerne Informationen oder entsprechende Unterlagen wie den Aufnahmeantrag zukommen lassen.

H. H.

Nachtrag zum aktuellen Spendenprojekt - Stand 20.06.2021:

 

    

 

Juni 2021:

Aktuelles Spendenprojekt 2021

 

In 2021 stellen uns Corona und die allgegenwärtigen, umfangreichen Schutzmaßnahmen auch weiterhin vor große Herausforderungen – gerade finanzieller Art. Durch die in den letzten Monaten verhängten Restriktionen wurde unsere Arbeit, wie wir sie bislang kannten, weitgehend unmöglich gemacht - zumindest aber erheblich erschwert.
Nicht einheimische, freiwillige Helfer, die bis Jahresanfang 2020 noch einen großen Teil unserer Unterrichte mitgestaltet hatten, mussten im März 2020 die Heimreise antreten, auch wenn es konkret keinerlei Corona-bedingten Hintergrund gab – so zu sagen als staatlich verordnete Vorsichtsmaßnahme. Diese Situation hat sich bis heute nicht verändert, auch wenn inzwischen wieder Reisen ins Land möglich sind – die entsprechenden Tests oder Bescheinigungen vorausgesetzt.

Durch Schulschließungen bis hin zur Abriegelung ganzer Bereiche wie etwa der Hauptstadt Phnom Penh oder des Bezirks „Ta Khmau“ in den letzten Monaten wurde nicht nur ein Präsenzunterricht unmöglich, durch Ausgangssperren konnten viele unserer Angestellten oder auch die Tageskinder nicht mehr das Gemeinschaftszentrum aufsuchen.
Nur unsere Klassenzimmer zu schließen und auf eine Besserung der Situation zu hoffen war für uns jedoch nie eine Wahl, wir mussten uns nach Alternativen umsehen.

Eine der Alternativen war die Festanstellung örtlicher Lehrer und Praktikanten, die eine auf unbestimmte Zeit wegfallende Unterstützung durch unsere internationalen Helfer auszugleichen hilft. Doch im Falle von Sperren – Schulschließungen oder Abriegelung ganzer Bereiche - kann auch diese Maßnahme keine Wirkung entfalten.
Eine zweite, bereits in Anfängen getestete Möglichkeit ist der Schwenk vom Präsenz- zum Distanzunterricht, wo dies durch äußere Gegebenheiten, wie gerade beschrieben, erforderlich wird.
Unser Ziel ist es, eine belastbare, auch längerfristig praktikable E-Learning-Möglichkeit zu etablieren, über die wir in solchen Zeiten eine größere Zahl unserer Schüler erreichen können, doch die Voraussetzungen dazu sind weitaus schlechter als hier in Deutschland. Wir wollen aber verhindern, dass Stillstand eintritt, der leider nur zu schnell die bisherigen Bildungsfortschritte der Kinder wieder zunichtemacht, zumal ganze Familien durch diese einschränkenden Maßnahmen betroffen sind.


Für dieses Projekt werden jährliche Kosten von ca. 5.000,00 Euro veranschlagt.

Unser aktuelles Projekt „E-Learning“ finden Sie wieder auf der Spendenplattform unserer Hausbank, der Sparkasse Berchtesgadener Land.
Hier sehen Sie den Link zur „Spendenplattform“ der Sparkasse:

https://www.meine-sparkasse-bewegt.de

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Über den im obigen Screenshot dargestellten, roten Button (Projekte entdecken) können Sie derzeit aktive Projekte aufrufen, unter anderem auch unseres (Stichwort: COLT).

 

Bitte unterstützen Sie uns / COLT und dieses aus der Not geborene, aber in die Zukunft weisende Projekt durch eine Spende über diese Plattform.
Der besondere Clou: Sie helfen uns dadurch sogar doppelt, da auch in diesem Jahr die Sparkasse alle über diese Plattform eingehenden Privatspenden verdoppelt.

Helfen Sie uns diesem wichtigen Ziel einen Schritt näher zu kommen.

Selbstverständlich können Sie Ihre Spende aber auch direkt auf unser Konto überweisen, auf dem diese ohne Verzögerung, aber auch ohne eine Verdopplung ankommt.

 

Seit wir vor 15 Jahren unsere Arbeit aufgenommen haben gilt:
Jeder Euro und jeder Cent Ihrer Spende/n kommt den betreuten Kindern und Familien zu Gute...
Spendenquittungen erstellen wir bei Angabe Spendername und Adresse gerne.  

H.H.

 

Juli 2021:

Bald wird wieder gewählt…

 

In Zeiten von Corona ist es zugegeben schwierig, Zeit und Ort zu finden, wo Menschen sich treffen dürfen, die nicht demselben Hausstand angehören oder bei denen sich ca. 10 oder mehr Personen zusammenfinden können.

Dies trifft für uns als Verein besonders auf die Mitgliederversammlung zu, die bekanntlich – laut Satzung – mindestens einmal pro Jahr stattzufinden hat – auch Corona bietet hier keinen stichhaltigen Grund, diesen Termin abzusagen.
Doch im Sommer, in dem erfahrungsgemäß Erkrankungen der Atemwege eher selten auftreten, sollte dies wieder möglich sein…und auch die aktuellen Lockerungen lassen uns positiv nach vorne blicken.

Der Termin ist im Jahr 2021 umso wichtiger, als es wieder einmal soweit ist -
die aktuelle Amtszeit unserer Vertreter läuft aus und es stehen Neuwahlen an.

 

 

Wir dürfen aus diesem Grunde alle unsere Mitglieder recht herzlich einladen, an dieser Veranstaltung teilzunehmen. Selbstverständlich sind auch Interessenten an unserer Arbeit gerne gesehen, wenngleich diese natürlich kein Stimmrecht haben.

Doch Möglichkeiten gäbe es immer:

  • Sofern Sie rechtzeitig vor dem unten genannten Termin einen Mitgliedsantrag stellen, diesen unterzeichnen und wir den Einzug des Jahres-Beitrags vornehmen können, gelten Sie als stimmberechtigtes Mitglied.
  • Nach dieser ersten Hürde stünde Ihnen sogar die Möglichkeit frei, sich für eine der Positionen in der Vorstandschaft zu bewerben und womöglich gewählt zu werden.

In jedem Fall wäre die Teilnahme an dieser Veranstaltung eine gute Gelegenheit mehr über unsere Arbeit und uns zu erfahren, Fragen an die Vorstandschaft zu stellen und ggf. eigene Anregungen – oder Kritik – vorzutragen.

 

Ich darf Ihnen die wesentlichen Rahmendaten der diesjährigen Versammlung benennen:

Termin: Samstag, den 31.07.2021, Beginn 19:30 Uhr

Ort: in diesem Jahr privat – im Hause unseres 2. Vorstands, Peter Heiduczek
                        83483 Bischofswiesen, Koppenweg 12

Tagesordnung:

  • Begrüßung und Bericht des Vorstands
  • Bericht des Schriftführers
  • Bericht des Kassiers
  • Bericht über die Kassenprüfung
  • Entlastung Kassier und Vorstandschaft
  • Neuwahlen für 2021 bis 2024
  • Sonstiges, Wünsche und Anträge

 

Im Anschluss an den offiziellen Teil dieser Veranstaltung möchten wir die anwesenden Mitglieder zu einer kleinen Grillfeier mit Essen und Trinken einladen; die Kosten hierfür werden privat getragen und fallen nicht der Vereinskasse zur Last.

Selbstverständlich darf sich jeder der Anwesenden mit einem kleinen Obolus beteiligen, wenn er dies möchte.

Im Namen der Vorstandschaft
Kassier: Helmut Halmich

 

 

 

Mai 2021:

Es gibt etwas zu feiern…

 

Sehr geschätzte/r Leser/in,

gerade in schwierigen Zeiten sollte man positive Dinge nicht aus den Augen lassen…
in diesem Monat – im Mai 2021 – gibt es für COLT einen Grund zu feiern.


Man mag es kaum glauben, der Verein „COLT Deutschland e. V.“ wird 15 Jahre alt.
Lassen Sie uns deshalb ein paar Erinnerungen auffrischen.

 

Was passierte damals – vor 15 Jahren - in Kambodscha?

Unser Vorstand Robert war Anfang der 2000-er Jahre in Südostasien unterwegs und lernte Land und Leute kennen und schätzen. Wenn man dieses Land selbst schon bereisen durfte wundert es nicht, dass er den Entschluss fasste, länger in dieser Region zu bleiben und sich schließlich niederzulassen.
Im Laufe der Zeit fiel seine Wahl auf Kambodscha, genauer gesagt die Hauptstadt Phnom Penh, die zu dieser Zeit den Dreh- und Angelpunkt Kambodschas zur Außenwelt darstellte.
Robert entschied sich im aufblühenden Tourismusgewerbe Fuß zu fassen, streckte seine Fühler aus und kam mit mehreren Personen, Einheimischen, aber auch Ausländern – so genannte „Ex-Pats“ – zusammen.

Dadurch lernte er die Hotspots des Landes, aber auch weniger attraktive Ecken kennen, die eher im Schatten liegen und nicht vom Glanz eines Königspalastes oder der Riverside profitieren.
Verschließt man nicht die Augen, so kann man zwangsläufig arme Menschen und bettelnde Kinder wahrnehmen. Waisenhäuser sind bis heute kein ungewöhnlicher Anblick, auch was deren Zahl betrifft.

Ein kleines Waisenhaus hatte es ihm und seinen neuen Freunden besonders angetan, zumal dieses Waisenhaus damals kurz vor dem Abgrund stand… oder bereits einen Schritt darüber hinaus war.

Das Kinderheim hieß „CColt“ – cambodian childrens orphanage for living and training.

Der Monsun hatte die ärmlichen Hütten dieses Heims stark in Mitleidenschaft gezogen und – was noch schlimmer war – der damals einheimische Leiter des Heims machte sich mit dem spärlich vorhandenen Bargeld auf und davon und ließ die Kinder im wahrsten Sinne „im Regen stehen“. Rund 20 Kinder standen somit wieder auf der Straße.

 

Robert und seine Freunde mussten nicht lange überlegen, denn diesen Kindern, denen nun erneut jede Perspektive geraubt war, musste geholfen werden.
Zuerst sammelten sie im Rahmen ihrer touristischen Aktivitäten Geldspenden bei Gästen, um für das Allernötigste zu sorgen – doch das konnte kein dauerhafter Zustand sein. Händeringend wurden Möglichkeiten gesucht, das Heim wieder auf ein neues, tragfähiges Fundament zu stellen.

Seine Freunde aus den Niederlanden aktivierten ihre Kontakte zuhause und gründeten umgehend eine Stiftung, die sich seither (2005) um die finanzielle Basis für das Heim kümmert.
Robert ging einen etwas anderen Weg. Er berichtete auf seinem nächsten Besuch in der bayerischen Heimat im Freundeskreis von diesem Projekt und konnte eine Handvoll dieser Freunde schnell überzeugen. Ein Verein wurde gegründet, der seither ebenfalls unterstützend tätig ist.
COLT war damit aus der Taufe gehoben.

       

Hier die bislang im Laufe der Zeit genutzten Logos unseres Kinderheims:
Bis 2005 (Ccolt), unten von links nach rechts – 2005 nach Übernahme, ab 2012 und seit 2015 ein leicht verändertes Logo, das der neuen Ausrichtung geschuldet war.

Was geschah nun in Deutschland, beim Verein COLT Deutschland e. V.?

Die meisten unserer Gründungsmitglieder waren bereits Mitglied in anderen Vereinen, jedoch noch keiner in der jeweiligen Führung eines Vereins tätig.
Zudem sah man sich jetzt der Herausforderung gegenüber, für ein Projekt in einem weit entfernten Land Spendengelder zu sammeln, ohne auf entsprechende Erfahrungen zurückgreifen zu können.
Was würde praktikabel sein und was nicht, wo würden sich der Hilfsbereitschaft Probleme in den Weg stellen?

Rund ein Jahr lang gestaltete es sich äußerst schwierig Menschen zu überzeugen, gerade für dieses kleine Heim zu spenden. Viele zweifelten an einer sinnvollen Verwendung der Spenden, die man womöglich nicht von zuhause, aus Deutschland überprüfen könne.
Doch diese Befürchtung konnten wir bisher immer mit einem starken Argument widerlegen:
Unser Vorstand Robert war ja vor Ort in Kambodscha, lebte und arbeitete inzwischen dort - quasi ein paar Fahrminuten entfernt in Phnom Penh.
Neben dem Kontakt zu den neugewonnenen Verantwortlichen im Heim waren dadurch jederzeit auch kurzfristige Besuche und Kontrollen möglich.

Die Häufigkeit der Besuche hat heute (2021) aufgrund der räumlichen Entfernung des aktuellen Wohnortes von Robert zu Heim und Gemeinschaftszentrum geringfügig abgenommen, jedoch treffen sich die Vorstandsmitglieder nach wie vor mehrfach im Jahr, um über aktuelle und strategische Fragen zu diskutieren oder Beschlüsse zu fassen. Und selbst außerplanmäßige Besuche des Heims bleiben weiter möglich, wenn Corona dies zulässt – auch wenn es nun rund 150 Kilometer zu überbrücken gilt.

 

Unser Verein war und ist klein, überschaubar, trotzdem konnten wir im Laufe der Jahre Kontakte knüpfen, die eine wichtige Säule unserer Förder-Architektur ausmachen.
Durch regionales und überregionales Engagement einiger Mitglieder konnten zum Teil langjährige Förderer gewonnen werden, z. B. durch die Zusammenarbeit mit dem großen Flohmarkt in Berchtesgaden oder mit unseren Freunden am Lise-Meitner-Gymnasium in Norderstedt.

Sowohl das Heim, als auch unser Verein in Deutschland gingen mit eigenen Webseiten an den Start, die dabei helfen sollten, das Projekt COLT bekannt zu machen und unsere Arbeit zu präsentieren – schließlich käme man bei der Bezeichnung „COLT“ nicht zwangsläufig auf die Unterstützung von Kindern.
Die Webseite des Kinderheims – www.colt-cambodia.org – liefert Informationen aus erster Hand, viele Fotos und ist mittlerweile dreisprachig (niederländisch, englisch und deutsch), die rein deutsche Webseite unseres Vereins  – www.colt-online.de - hingegen legt besonderen Wert auf Aktualität.

Im Jahr 2019 konnte sich COLT Deutschland auch erstmalig über einen regionalen Radiosender einem größeren Publikum in der Region Südostbayern (Chiemgau /Rupertiwinkel und Berchtesgadener Land) vorstellen. Eine Chance, die wir gerne wieder ergreifen möchten – dieses Jubiläumsjahr wäre eine gute Gelegenheit.

Liebe Mitglieder, Freunde und Gönner von COLT, aber auch alle Mitmenschen, die bisher noch keinen Kontakt zu uns hatten – wir würden uns über Ihr Interesse und Ihre Unterstützung sehr freuen, gerade in diesen durch Corona so schwierigen, stark eingeschränkten Zeiten.
Gerne stellen Ihnen Informationsmaterial über COLT zur Verfügung.
Fragen Sie uns einfach…

H. H.