April 2020:

Trotz Ausgangsbeschränkung Sinnvolles tun…

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

wie schon im letzten Monat als Thema gewählt haben sich die Maßnahmen der Regierungen zur Eindämmung des Corona-Virus – weltweit – verschärft. In vielen Ländern gelten Ausgangsbeschränkungen, nur wenige Geschäfte dürfen noch ihrer Tätigkeit nachgehen, das allgemeine Leben spielt sich überwiegend zuhause ab.

Neben der gesundheitlichen Herausforderung, sich und andere nicht mit diesem Virus anzustecken, gilt es nun auch gut miteinander auszukommen, wenn man auf engem Raum zusammenleben soll und nicht entfliehen kann – nachgewiesener-maßen Potential für Gewalt.

Doch auch von zuhause aus kann man anderen Menschen helfen.
Denken Sie dabei an die zahlreichen Ideen alte und hilfsbedürftige Mitmenschen zu unterstützen. Oder die Aufrufe von vielen, oft kleinen Unternehmen und Gastronomiebetrieben, das zwischenzeitlich häufig auf Außer-Haus-Verkauf umgestellte Angebot zu nutzen, teilweise auch einen vor Corona noch nicht existenten Lieferservice. Eine äußerst sinnvolle Geschichte, zumal die wirtschaftlichen Kollateralschäden für Betriebe und Unternehmen, aber in diesem Zuge auch für die dort Beschäftigten ein enormes Ausmaß annehmen dürften, bis die Krise bewältigt ist.

Wie Sie alle wissen wurden seit ca. Mitte März in Deutschland auch Kindergärten, Schulen und Hochschulen geschlossen. Diese Vorsichtsmaßnahme ist beinahe eine der wenigen, die flächendeckend über den Globus verteilt, umgesetzt wurden – so auch in Kambodscha.
Unsere Kinder wurden mit wenigen Ausnahmen zurück in ihre Familien geschickt, unser Bildungs- und Sportangebot – derzeit – weitestgehend auf Eis gelegt.
Damit aber die Kinder auch zuhause die Möglichkeit bekommen, weiter in ihre Bildung zu investieren, ist es nötig ein paar Hilfsmittel an die Hand zu geben.
Diese wollen wir zumindest unseren Kindern und denen aus der Dorfgemeinschaft, die sonst die Unterrichte bei COLT besuchen, zur Verfügung stellen.
Verständlicherweise war dies im „normalen“ Haushalt so nicht vorgesehen.

COLT Deutschland ruft Sie deshalb vor diesem Hintergrund auf, für Lehrmaterial, Papier und Stifte zu spenden, die wir in diesem Zuge dann verteilen können.
Der zeitliche Horizont dieses Projektes ist daher auch kurz gehalten.
Wir dürfen dabei auf eine besonders positive Tatsache hinweisen:

Unsere Hausbank, die Sparkasse Berchtesgadener Land verfügt über eine Spendenplattform für Vereine aus unserer Region. In diesem Zuge haben wir bereits im ersten Quartal 2020 ein Projekt vorgestellt und erfolgreich umsetzen können. Hier hat die Sparkasse großzügig die eingehenden Privatspenden zu Gunsten unseres Projektes, die mehr als 5 Euro betrugen, verdoppelt.
Diese Zusage besteht noch immer (s. u.)!
Helfen Sie bitte mit, aus Ihrer Spende das Doppelte zu machen!

Wie geht das bzw. wo können Sie diese Spenden abgeben?
Über diesen Link gelangen Sie auf die Homepage der Sparkasse Berchtesgadener Land – und zwar gleich auf die Seite, auf der die Spendenplattform erklärt wird.
https://www.meine-sparkasse-bewegt.de/anleitung-privatspende/


Über „Projekte entdecken“ können Sie auch unser Projekt finden, indem Sie z. B. den Button „Soziales“ anklicken. Oder Sie suchen gezielt über das Schlagwort „COLT“, das Sie oben links in das Suchfenster eingeben können.
Das aktuelle Projekt lautet: Schulmaterial für Kinder
Details zu dem /den jeweiligen Projekt/en sind vorhanden.

Wir würden uns freuen, wenn Sie zahlreich davon Gebrauch machen!
Wir werden gerne nach Ablauf wieder darüber berichten.

H. H.

 

März 2020:

Die Welt in Zeiten eines „Corona-Virus“

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

auch wenn es heute nicht vorrangig mit COLT, unserem Kinderheim und Gemeinschaftszentrum zusammenhängt…der Monat März und die nächsten Wochen stehen auch in Kambodscha unter dem Schlagwort „Corona“.

Sicherlich – zwischen China, dem vermeintlichen Land des Aufbruchs dieses Virus, Italien – dem Hotspot und wohl am schwersten betroffenen Land in Europa, Deutschland – als Drehscheine des internationalen Tourismus und Handels und dem fernen Kambodscha liegen Welten – auch was die bislang kommunizierten Zahlen über Infektionen betrifft. Doch auch hier nimmt man diesen Virus nicht auf die leichte Schulter. Die Verbreitung ist mittlerweile ja – unbestritten – weltweit, wie das nachfolgende, aktuelle Schaubild verdeutlicht. Je größer der rote Punkt, desto größer die Zahl bestätigter Infektionen.

Auch in Kambodscha breitet sich das Virus aus. Wurden vor einer guten Woche noch drei infizierte Personen ausgemacht, so liegt die Zahl heute (21.03.2020) bereits bei 79 – Einheimische und ausländische Besucher im Lande. Man darf ein wenig besorgt sein, da das Gesundheitssystem in Kambodscha – begrenzte Zahl an Ärzten, Labore, Kliniken und medizinische Hilfsmittel - nicht sehr stark ist. Darüber hinaus fehlt vielen Menschen das Wissen über Gesundheitsvorsorge und Hygiene.

Die Regierung hat bislang einige Gegenmaßnahmen ergriffen, z. B. wurden die Schulen geschlossen, auch Ansammlung von Menschen sollen derzeit nicht stattfinden. Flüge aus dem Ausland wurden für einzelne Länder unterbunden, die Menschen werden nach Möglichkeit über TV oder die sozialen Netzwerke zu erreichen gesucht, z. B. auch für den Unterricht. Es stehen 2.000 Ärzte bereit, Hilfe zu leisten, so heißt es zumindest.

COLT hat im Moment seine Aktivitäten weitgehend heruntergefahren. Es werden aktuell noch 14 Heimkinder versorgt, vier Angestellte sind vor Ort im Einsatz.
Unsere Sozialarbeit wird aber fortgesetzt, indem wir direkt in die betreffenden Familien gehen und sie dort über das Virus und mögliche, vorbeugende Maßnahmen informieren, aber auch kleine Päckchen mit Hygieneartikeln verteilen. Den Kindern, die sonst zum Unterricht bei COLT kommen, geben wir Unterrichtsmaterial an die Hand, so dass sie zuhause weiterlernen können.
Noch ist in Kambodscha wegen des Virus niemand verstorben, auch wenn das – vermutlich – nur eine Frage der Zeit ist.

 

Während in den letzten Tagen sich in Deutschland die Maßnahmen überschlagen, die die zuständigen Stellen beschließen, um die Ausbreitung des Virus zu begrenzen - besser gesagt zu verlangsamen - geht man andernorts auf dieser Welt zögerlich oder „relaxter“ mit diesem Thema um.

Ich selbst muss gestehen – aber das ist meine eigene Meinung - dass ich die in Deutschland und vor allem meinem Heimat-Bundesland Bayern getroffenen Maßnahmen zwar nachvollziehen kann, aber durchaus als überzogen betrachte.
Trotzdem versuche ich mich möglichst strikt an die allgemeinen Einschränkungen im Sinne eines Schutzes der Anderen zu halten.

Sicherlich kann man diesen neuen Virus „Corona“ nicht eins zu eins mit dem Influenza-Virus vergleichen, der für bis zu 30.000 Todesfälle jedes Jahr – allein in Deutschland – verantwortlich ist. Doch dagegen gibt es Medikamente und eine Impfung, die mit großer Wahrscheinlichkeit Krankheitsverläufe mildert und weniger Menschen sterben lässt.
Andererseits wird angesichts dieser zugegeben hohen Zahlen kein sonderliches Aufheben um diese regelmäßige, saisonal vorkommende Krankheit gemacht – ganz anders als bei Corona.
Aufgrund eines fast schon hysterischen Aktionismus werden auch Maßnahmen ergriffen, die finanziell verheerende Auswirkungen auf die Menschen, vor allem Arbeiter und Angestellte, aber auch kleinere und mittlere Unternehmen haben.
Je länger diese „Krise“ dauert, umso eher wird es nicht nur krankheitsbedingt Tote geben.

Aktuell (21.03.2020) werden für Deutschland folgende Infektionszahlen genannt:

Dem gegenüber gelten per gleichem Datum in Kambodscha nur 79 Menschen als mit Corona infiziert. Ob hier die große Welle erst noch kommt, die Maßnahmen gegen eine Ansteckung effektiver, die Registrierung nur lückenhafter oder die Menschen einfach weniger anfällig sind – über all diese Gründe könnte man trefflich spekulieren, aber sie würden doch an der eigentlichen Problematik nichts ändern: Der Vermeidung von Ansteckungen.

Darum – in diesen schwierigen Zeiten – mein Appell an Sie alle…ob unsere Kinder und Belegschaft im Gemeinschaftszentrum, ob unsere Vorstandschaft/en und Mitglieder, unsere Unterstützer und Wohltäter, aber auch jeder andere von Ihnen, liebe Leser – beherzigen Sie die einfach anzuwendenden, hygienischen Maßregeln und halten Sie sich, wo immer es in den nächsten Wochen möglich ist daran, die sozialen Kontakte auf ein Minimum zurückzufahren.
Sie können dadurch effektiv zur Bewältigung dieser Krise etwas beitragen.

Bleiben Sie gesund!

H. H.

Januar 2020:

Volle Kraft voraus…

 

Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,

wieder konnten wir ein erfolgreiches Jahr hinter uns bringen.
Wie zu Beginn jeden Jahres wurde in den ersten Tagen im Januar 2020 zuerst die Buchhaltung geprüft. Unser Kassenprüfer und zweiter Vorstand, Herr Peter Heiduczek konnte die Dokumentation unseres Kassiers, Herrn Helmut Halmich nachvollziehen und gab damit sein o.k. zum Abschluss des Jahres 2019. Dies war wiederum der Startschuss, um die entsprechenden Spendenbescheinigungen zu erstellen und zu versenden, was gerade bei zahlreichen, kleinen Spenden durchaus mit Arbeit verbunden ist.
Obwohl das Deutsche Finanzamt häufig bei Spenden bis zu 200,00 Euro den Nachweis der Spende anhand des Kontoauszugs anerkennt, so lassen wir es uns auch in diesen Fällen nicht nehmen, Bescheinigungen über die Spenden zu erstellen.
Auch dies trägt zu einem Wohlfühlklima zwischen Verein und Förderern bei.

Mitte Januar wurden die im vergangenen Jahr gesammelten Spenden an den Träger unseres Kinderheims, die Stiftung COLT in den Niederlanden überwiesen und unser Konto damit quasi „glattgestellt“. Es besteht nun wieder ausreichend Platz für neue Spenden.
Der Einzug der Mitgliedsbeiträge 2020 wurde auch bereits vorbereitet, der zum 30. Januar stattfinden wird.

Soviel zu den kleinen Verwaltungstätigkeiten zu Jahresanfang, die aber eben auch dazugehören.

 

In etwa zur gleichen Zeit wurde die strategische Planung des Kinderheims und Gemeinschaftszentrums veröffentlicht, in dem Pläne, Ziele und wie man sie erreichen möchte dargelegt werden. Diese mittelfristige Planung läuft über den Zeitraum der kommenden fünf Jahre und ist selbstverständlich auf eine nachhaltige Arbeit zum Erfolg von COLT ausgerichtet.

Um diese Ziele zu erreichen setzen wir auf folgende vier Säulen:

 

A) Stärkung durch Bildung
Dies beginnt bereits  in unserer Vorschule, in der wir Kleinkinder aus ärmsten Familien betreuen und auf die Grundschule vorbereiten, aber dadurch auch den Eltern Möglichkeiten geben, ihre Bildung und damit ihre Chancen auf ein besseres Leben zu erhöhen.

Diese Maßnahmen setzen sich durch ein qualifiziertes Angebot an Unterrichten fort, die wir in unserer Gemeinschaftsschule  vor allem Kindern, aber zunehmend auch Erwachsenen anbieten.
Doch Bildung ist nicht reine Wissensvermittlung, sie bedeutet für uns auch das Vermitteln von z. B. sozialen Kompetenzen, die wir allen Teilnehmern an unserem Sportangebot ganz nebenbei nahebringen.
In unsere Bildungsmaßnahmen bauen wir seit jeher bereits die Unterstützung durch freiwillige Helfer aus nah und fern ein. Diese Hilfen sollen weiter intensiviert werden, vor allem auch durch einen stetigen Ausbau der Zusammenarbeit mit lokalen Freiwilligen, wobei nach Möglichkeit auch die Dauer der Zusammenarbeit zunehmen soll.

 

B) Wir kümmern uns um unsere Gemeinschaft
Seitdem COLT 2016 seine Pforten am heutigen Standort geöffnet hat, hat es sich von einem reinen Kinderheim in ein Gemeinschaftszentrum verwandelt, einen zentralen Ort, der sich bemüht, den Familien in den umliegenden Dörfern unter anderem durch Bildung, soziale oder medizinische Versorgung zu helfen. Diese Transformation erfolgte einerseits durch die erfolgreiche Wiedereingliederung von Kindern, als auch durch große Anstrengungen, um Kinder und Familien in der Gemeinde zu erziehen, zu unterstützen und zu stärken. In den nächsten fünf Jahren wird COLT die Partnerschaften mit lokalen und internationalen NGOs intensivieren, um die Verbindung zu schutzbedürftigen Gruppen zu vertiefen und die Anzahl der Menschen zu erhöhen, die wir erreichen.

 

C) Wir kümmern uns auch um die Umwelt
Nachhaltigkeit ist seit jeher ein roter Faden durch COLTs Aktivitäten. Diese reichen vom Vermeiden von Wegwerfgeschirr bis hin zum Kauf von Sonnenkollektoren im Jahr 2012. Im Laufe der Jahre hat COLT in den Gemeinden Aufklärungsarbeit geleistet, Müllsammelaktionen organisiert und die Wiederverwendung sowie das Recycling von Kunststoffen gefördert. In den nächsten fünf Jahren wird COLT die Zusammenarbeit mit spezialisierten NGOs intensivieren und in den Aufbau von lokalem und internationalem Fachwissen investieren.

Ziel ist es nicht nur, unser Zentrum noch nachhaltiger zu machen, sondern auch das Wissen in die Gemeinschaft zu tragen, damit die Familien verstehen, wie sich ihre Handlungen sowohl auf ihre unmittelbare Umgebung als auch insgesamt auf die Umwelt auswirken.

 

D) Finanzielle Unabhängigkeit stärken
Rückwirkend betrachtet hat Kambodscha in den letzten 20 bis 25 Jahren ein nennenswertes Wirtschaftswachstum an den Tag gelegt, doch wie so oft kommt dieser Zugewinn bei den einfachen Leuten nur in geringem Maße an. COLT ist daran gelegen, durch seine Maßnahmen und Hilfen dieses Wachstum gerade in unsere Gemeinschaft hineinzutragen. Hier am neuen Standort in Dangkor, den wir seit 2016 bezogen haben, spielen wir bereits für viele Familien eine zentrale Rolle.

COLT will jetzt innerhalb der nächsten Jahre für Kinderheim und Gemeinschaftszentrum eine Basis schaffen, die es weniger anfällig gegen internationale Schwankungen und weniger abhängig von ausländischen Spenden macht. Zu diesem Zweck ist eines unserer Ziele, dass COLT bis 2025 die Hälfte der benötigten Mittel selbst beschaffen kann, durch Zusammenarbeit mit Organisationen und Firmen, Spendern und Sponsoren vor Ort in Kambodscha – lokal, aber auch national.

 

Hierzu gilt es auf Bewährtes aufzubauen, aber Neuem gegenüber offen zu sein und sich und sein Handeln in kürzeren Etappen darauf abzustimmen.

Sie sehen… die Zeit bleibt nicht stehen und wir beabsichtigen uns aktiv einzubringen und unsere Dorfgemeinschaft zu stärken.

 

Wir würden uns freuen, wenn auch Sie diese Strategie teilen und uns nach Ihren Möglichkeiten dabei unterstützen. Einige Angebote zeigt Ihnen unsere Website auf, bei Fragen stehen wir aber auch gerne für Auskünfte und Vorschläge bereit.

H. H.

 

 

Februar 2020:

Fasching / Fastnacht / Karneval

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

bei uns hier in Deutschland herrscht aktuell Ausnahmezustand, wobei dies in den verschiedenen Regionen unterschiedlich ist.

Im Rheinland herrscht seit dem „unsinnigen Donnerstag“, der bei uns hier im Süden „Weiberfasching“ genannt wird, all überall – vor allem auf den Straßen – reges Treiben. Einmal im Jahr nehmen die „Jecken“ das Szepter in die Hand und weisen all die, die sonst das Sagen haben, in ihre Schranken. Die Tristesse des Alltags wird hintenangestellt und Frohsinn und Ausgelassenheit bestimmen das Tagesgeschehen. Man kann oftmals sagen, dass an einen normalen Arbeitsalltag nicht mehr zu denken ist – zumindest bis „Aschermittwoch“, denn dann ist die so genannte „fünfte Jahreszeit“ wieder vorbei.

Hier im Süden Deutschlands wurde zwar in den letzten Jahren karnevalstechnisch stark zugelegt, aber bei uns geht es ein wenig kleiner und vor allem weniger hektisch zu. Gerade auf dem Land erfreuen sich Faschingsumzüge oder „Gaudi-Würmer“ zunehmender Beliebtheit.

Zur Fastnacht gehören auch gute Laune, Toleranz und dass man mal nicht auf den Euro achtet, sondern sich und anderen etwas gönnt. Dies muss aber nicht immer nur Alkohol sein, der vielen dann am nächsten Tag oft zu schaffen macht.

Vielleicht könnte man mal eine Flasche Sekt oder ein paar Bier weniger genießen und statt dessen mit diesem Betrag etwas für Menschen tun, die nicht die Möglichkeit zur Fröhlichkeit haben oder ihrem Alltag entfliehen können, denen man mit so einem – für uns - geringen Betrag bei der Bewältigung ihres Alltags ein gutes Stück helfen kann.
Solche Menschen – Kinder und auch deren Familien – werden von COLT unterstützt.

Bitte überlegen Sie doch zweimal, bevor Sie Ihr Geld nur in gute Laune und einen dicken Kopf investieren, ob Sie nicht einen kleinen Teil davon sinnvoller verwenden könnten – z. B. für die Kids von COLT.

In diesem Sinne… noch eine ausgelassene Zeit und Alaaf und Helau!

H. H.

 

Dezember 2019:

Das Jahr neigt sich dem Ende zu…

 

Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,

wie jedes Jahr kehrt gegen Ende eine gewisse Stille, Bedächtigkeit, Reminiszenz ein.
Zeit sich ein paar Gedanken zu machen und das Jahr nochmals in einer Art Retrospektive vorüberziehen zu lassen.
Um diesen Gedanken das nötige Gewicht zu verleihen möchte ich versuchen, dies in Reimen zu tun…

 

Wieder geht ein Jahr zu Ende, das wohl war, wie keines vorher -
lief alles gut, leicht und behände, oder hatte man es eher schwer?
Wohl jeder von uns weiß Bescheid, dass vieles nicht geplant verläuft,
oft hat das Schicksal Frust und Leid für manchen scheinbar angehäuft.
Doch jammern wir nicht allzu gerne, wenn man auf unser Leben blickt?
Gesundheit, Wohlstand, Glück und Wärme – alles ist meist recht gut gefügt.

Auch wenn in unseren Gefilden nicht jeder zu den Reichen zählt,
die Chancen steh‘n gut, sich zu bilden - offen steht uns die ganze Welt.
Doch blickt man kurz nach links und rechts, über den Tellerrand hinaus,
geht es vielen mehr schlecht als recht im Lebenskampf, tagein, tagaus.

Wir von COLT sind angetreten, ein wenig Linderung zu bringen,
nicht nur durch Hoffen oder Beten – durch Taten soll uns dies gelingen.
Und sind es stets auch kleine Schritte, die wir in Richtung Zukunft geh’n,
betrachtet man das Ganze, bitte – den Erfolg kann man heut schon seh’n.

Wir geben Kindern eine Heimat, die vormals nur die Straße kannten,
wo jedes auch sein kleines Reich hat, Ersatzfamilie, Anverwandte.
Vertrauen, Liebe und Verstehen sind Pfeiler der Geborgenheit,
den Platz zum Lernen und zum Leben stellen wir ihnen gern bereit.

Bildung ist unser Schlüsselwort, um das so vieles hier sich dreht -
mit dem es selbst am schlimmsten Ort immer ein Stück leichter geht.
Ob Rechnen, Lesen oder Schreiben, auch fremde Sprachen sind gefragt -
unwissend muss hier niemand bleiben, wenn er sich müht oder redlich plagt.

Die Vorbereitung auf ein Leben, das die Kinder selbst mit Erfolg bestreiten -
wir wollen diese Basis geben und Ihnen einen guten Weg bereiten.
Fördern und Fordern – so zu sagen, sind unser Credo, unser Ziel -
Mut machen und manch Neues wagen – tut man dies nicht, wird schnell es still.

Dies alles und noch vieles mehr wollen gemeinsam wir erreichen -
in Asien, im Land der Khmer, setzen wir ein deutliches Zeichen.
Mann kann, wenn man es wirklich will, im Kleinen doch so vieles ändern,
mit klarer Route, festem Ziel, vor allem aber mit vielen Händen.

Und hierzu zählen, das ist klar, nicht unsere Helfer nur allein -
der Förderer und Sponsoren Schar nimmt in die Hand so manchen Schein
und macht an vielen Stellen möglich, was Heim und Kinder weiterbringt -
stärkt die Basis, hält beweglich, stellt sicher, dass das Projekt COLT gelingt.

So blicken wir voll Zuversicht nach vorn, egal was kommen mag -
der Weihnachtsstern schickt uns sein Licht und erhelle uns so manchen Tag.
Mit Tatendrang und Euphorie, doch nicht zuletzt in festem Glauben,
durch Erdung wie auch Phantasie, wird niemand uns die Zukunft rauben.

So wünsche ich allen, Nah und Fern, Gesundheit, Freude und viel Glück -
auch Ihnen strahle der Weihnachtstern und leite Sie und Ihr Geschick.
Auf, dass das Neujahr kommen kann, mit guten, positiven Gaben -
die COLT-Familie steht zusammen – gut, dass wir einander haben!

 

Ihnen allen, liebe Freunde und Gönner, liebe COLT-Familie
wünsche ich im Namen unserer Vorstandschaft eine besinnliche Vorweihnachtszeit,
ein frohes Fest, an dem auch Sie manch echtes und ideelles Geschenk erhalten.

Und vielleicht ergibt sich ja noch die Gelegenheit einer kleinen Spende für COLT -
„vergellt’s Gott“!

 

H. H.