September 2022

Club der 100

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

bereits seit einiger Zeit – seit fast drei Jahren um genau zu sein – gibt es nun schon den „Club der 100“.

Was verbirgt sich hinter diesem ominösen Club?


In ihm haben sich einige Freunde und Förderer von COLT zusammengefunden, die unsere Arbeit nicht nur mit einer Einzelspende, sondern längerfristig und regelmäßig unterstützen möchten.
Das heißt konkret, dass man mit einem Jahresbeitrag von 100 Euro oder mehr die Projekte von COLT fördert – möglichst über einen längeren Zeitraum von mehreren Jahren, wobei man diesen Zeitraum aber selbst festlegen kann; der Clubbeitrag ist jedes Jahr kündbar.

Uns als Organisation ist an so einer nachhaltigen Förderung gelegen, da sie uns Planungen erleichtert und den Haushalt überschaubarer macht, als sich nur auf wenig kalkulierbare Einzelspenden zu stützen.

 

Während wir hier aus Deutschland bisher leider nur sehr wenige Club-Mitglieder begeistern konnten, ist dies in den Niederlanden und seit kurzem auch in Kambodscha nicht mehr der Fall.
Derzeit – Stand September 2022 – ist die Zahl der Club-Mitglieder bereits auf 66 angewachsen.
Ein wesentlicher Grund, wie auch im letzten Newsletter angeschnitten, ist die aktive Herangehensweise – es wurde ausdrücklich ein Mitarbeiter in Kambodscha, Hr. Sinan zum „Business Developer“ benannt, der sich um die Umsetzung unserer strategischen Ausrichtung bis zum Jahr 2025 kümmert. Bis dahin soll die Finanzierung von COLT mehr und mehr aus kambodschanischen Mitteln erfolgen, also durch Spender und Sponsoren vor Ort in Kambodscha.
Angestrebt sind ist bis 2025 eine Quote von 50%.

Heim und Gemeinschaftszentrum sollen unabhängiger von den internationalen Hilfen und Spendengeldern werden, was sich gerade auch in den Zeiten der Einschränkungen durch Corona als beachtliche Schwierigkeit gezeigt hatte.
Der Weg bis zu einer überwiegend einheimischen Finanzierung dürfte noch länger sein, aber wir sind auf einem guten Weg.


Trotzdem ist jeder, auch jeder internationale Unterstützer ein wichtiges Mosaikstück, der zum Gelingen unseres Projekts „COLT“ beiträgt.

Ein kleiner Anreiz, den wir unseren „Club-Mitgliedern“ bieten:
Für diesen Förderer wird eine Blume mit seinem Namen an unserer Außenmauer, die „Wand des Wachstums“ gemalt.


Zudem kann auf ausdrücklichen Wunsch auch sein Name / seine Firma im Zuge der Website des Heims (www.colt-cambodia.org) genannt oder gar verlinkt werden.
Dies gilt nicht für unsere deutsche Website.

Hier eine Auswahl neuer, in 2022 erfolgter Beitritte aus Kambodscha:

Was soll man sagen – was lange währt, wird endlich gut. Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir die angestrebte Zahl von 100 Mitgliedern erreichen können.

Und wenn Sie sich als neues Mitglied einschreiben geht es noch schneller.

H. H.

 

August 2022

Neues Spendenprojekt

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

in den vergangenen Tagen und Wochen hat man sich seitens unserer Vereinsführung Gedanken über ein neues Spendenprojekt gemacht.
Gerne sind dies in die Zukunft gerichtete Aktionen, zu denen wir eine Anschubfinanzierung ermöglichen oder einen aktuellen Bedarf sicherstellen wollen.
In diesem Jahr soll das Thema aber der Re-Finanzierung bereits verauslagter Gelder dienen – unseren Hochwasser- bzw. Unwetterhilfen an die Gemeinde Baku Village.

Aufgrund unserer eigenen Erfahrungen der ersten Jahre, in denen wir im alten Heim des Öfteren Schäden der Regenzeit beheben durften, und angesichts der Tatsache, dass unser aktuelles Gemeinschaftszentrum in der Nähe eines Flussarms liegt, hatten wir selbst schon beim Bau entsprechende Vorkehrungen getroffen, z. B. das ursprüngliche Bodenniveau um rund 1,5 Meter angehoben. Während bei uns in den vergangenen Jahren kein Hochwasser Schäden angerichtet hat mussten viele unserer Nachbarn in der Gemeinde Baku Village immer wieder mit Folgen von Hochwasser kämpfen.
Im aktuellen Jahr 2022 war dies nicht anders.
Besonders schlimm war dieses Mal nicht die absolute Höhe der Fluten, sondern die Dauer – erst nach mehreren Wochen ging das Hochwasser spürbar zurück.

Wie immer sind dabei die ärmsten Familien die Leidtragenden, denen wir kurzerhand aus unseren verfügbaren Mitteln mit Reis- und Nahrungsmittelspenden, aber auch durch Hygieneartikel unbürokratisch unter die Arme gegriffen haben.
Doch dieses Geld war so in unserem Haushalt nicht vorgesehen, wir möchten versuchen, diese Lücke durch eine aktuelle Spendenaktion wieder auszugleichen.

Wie in den letzten beiden Jahren bewährt ist es uns auch in 2022 wieder gelungen, dieses Projekt auf der Spendenplattform unserer Hausbank, der Sparkasse Berchtesgadener Land zu platzieren. Dort kann jeder Besucher sich einen Überblick über die laufenden Projekte in unserer Region, besser gesagt um Projekte unterschiedlicher Vereine aus unserer Region bekommen und recht einfach eine Spende hinterlassen.

Dies geht zum einen anhand von Sparkassen-Talern. Diese Wertgutscheine erhalten Kunden der Sparkasse Berchtesgadener Land im Rahmen von Beratungen, die sie eben einem der hier zu findenden Projekte ohne Einsatz eigener Mittel spenden können.

Selbstverständlich geht das aber auch mit eigenen Beträgen, den so genannten Privatspenden… und überregional!
Das Besondere dabei ist, dass die Sparkasse pro Jahr ein gewisses Kontingent auslobt, mit dem sie die Spendenaktionen auf dieser Plattform ihrerseits fördert. In der Praxis erfolgt dies durch eine Verdopplung der Privatspenden seitens der Sparkasse…und zwar bereits ab einem Betrag von 5 Euro pro Spende.
Aus ihrer Spende an COLT in Höhe von beispielsweise 50 Euro werden so ohne weiteres Zutun 100 Euro. Eine tolle Sache…

Wir haben zu oben beschriebenem Vorhaben vor wenigen Tagen ein neues Spendenprojekt eingestellt.
Werfen Sie also bitte einen Blick auf die Spendenplattform der Sparkasse Berchtesgadener Land, suchen Sie dort nach dem Schlagwort „COLT“ oder blättern Sie durch die aktuellen Projekte, bis Sie unseres (Unwetterhilfe) finden.
Oder geben Sie einfach folgenden Link in Ihren Browser ein, der Sie unmittelbar zu dem Projekt führt:
https://www.meine-sparkasse-bewegt.de/project/unwetterhilfe  

Hier können Sie die Details zu unserer Spendenkampagne lesen, einige Fotos finden und Ihre Spende tätigen – via „PayPal“ oder via „giropay“.

   

Nach Eingabe eines Betrags werden Zusatzfelder geöffnet, in denen Sie bitte Name und Adresse etc. eintragen, damit wir Ihnen nach Abschluss des Projektes auch eine Spendenbescheinigung ausstellen können.
Diese Eingabe ergänzen Sie bitte durch Ankreuzen der beiden unmittelbar darunter stehenden Kästchen zur Anerkenntnis der Nutzungsbedingungen und zur Verwendung der Daten im Rahmen der Spendenabwicklung.

Nun können Sie eine der beiden Zahlungsabwicklungen auswählen und werden entsprechend weitergeleitet. Mit Abschluss dieser Zahlung wird der Projektstatus aktualisiert und der neue, aktuelle Spendensaldo angezeigt…das war’s auch schon!

Selbst, wenn Sie selbst schon gespendet haben – bitte machen Sie in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis auf die Spendenaktion aufmerksam, denn hier kann man mit einigen wenigen Klicks viel Gutes bewirken!

Die Spendenaktion ist befristet, das heißt sie läuft bis zum 30.11.2022 oder bis zu einem vorzeitigen Erreichen des Spendenzieles.

Helfen Sie bitte den durch uns betreuten Kindern und vor allem auch ihrem direkten Lebensumfeld. Wir von COLT spielen mittlerweile im Rahmen der Dorfgemeinschaft eine wichtige Rolle. Häufig zahlt sich dies zu einem späteren Zeitpunkt wieder für uns aus, wenn früher betreute Kinder uns plötzlich als Spender vor Ort unterstützen oder Menschen, denen wir einmal geholfen haben, für COLT und seine Ziele als Multiplikatoren fungieren.

Herzlichen Dank bereits vorab allen Spendern…

H. H.

 

Juni 2022:

COLT und der „große Flohmarkt“
gehen wieder an den Start…

 

Sehr geehrter Leser, lieber Freund und Gönner von COLT,

vor rund 10 Jahren kamen wir erstmalig mit den Veranstaltern des „großen Flohmarktes“ in Berchtesgaden in Kontakt und konnten uns als ein soziales Projekt ins Gespräch bringen, für das sich überwiegend regionale Mitglieder unseres Vereins „in der weiten Welt“ – sprich in Kambodscha - engagieren.
Prompt waren wir bereits im ersten Jahr eines der Projekte, die aus den Erlösen des Flohmarktes eine Förderung erhielten.

 

 

Den Flohmarkt gibt es nun schon ein wenig länger, rund 40 Jahre, aber gesagt, getan – als kleines Zeichen unserer Dankbarkeit haben wir unsererseits seit dieser Zeit immer wieder mit angepackt und uns als Helfer eingebracht.
Dies reichte von den diversen Vorbereitungen, die eine derartige Veranstaltung mit sich bringt, bis hin zur Übernahme eines konkreten Standes und dem Verkauf der dort angebotenen Artikel.

Selbstverständlich zählten nach erfolgter Arbeit am Tag des Flohmarktes auch der Rückbau des Verkaufsgeländes, das Entsorgen nicht verkaufter bzw. verkäuflicher Waren sowie das generelle „Groß-Reinemachen“ mit zu den Tätigkeiten.
Hier haben wir seit einigen Jahren dankenswerte Hilfe von einem ortsansässigen Sportverein erhalten, der mit „Mens and Womens Power“ diese Aufräumarbeit weit effektiver bewerkstelligt, als unsere Verkäufer dies nach vielen Stunden anstrengender Arbeiten noch könnten.

Nach einer zweijährigen, coronabedingten Zwangspause ist es in Kürze wieder soweit, der Flohmarkt 2022 geht Anfang Juli an den Start - ohne Einschränkungen oder Auflagen –
hier der offizielle Flyer zum „großen Flohmarkt“ 2022:

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Dieses „Großereignis“, das sich – ohne die Planungsphase zu berücksichtigen – über eine ganze Woche hinzieht und in den beiden Tagen des Verkaufs gipfelt ist stets aufs Neue eine Herausforderung - für alle.

Es ist verblüffend, wie es die Organisatoren jedes Jahr wieder schaffen, so viele ehrenamtliche Helfer zu motivieren, die Zeit, Arbeitskraft und auch Ideen in den Dienst einer „guten Sache“ stellen. Zwar sind viele dieser Helfer – ähnlich wie wir – in einem der geförderten Projekte engagiert, aber bei weitem nicht alle.

Gerade für Berufstätige sind „Helfen zu wollen“ und „Helfen zu können“ oft nicht einfach miteinander vereinbar - besonders wenn man vielleicht nicht am gleichen Ort arbeitet. Hilfe ist dadurch oft nur in geringem Umfang möglich.

Dies zeigt auch eines der jährlich wiederkehrenden Probleme für uns von COLT auf.
Die Mitgliederzahl unseres kleinen Vereins liegt bei etwa 20 Personen, von denen die Hälfte weit entfernt wohnen – zu weit als dass man hierfür anreisen könnte.
Vom verbleibenden Rest sind alle berufstätig, die meisten davon nicht in Berchtesgaden oder Bischofswiesen. Und nicht jeder potentielle Helfer kann oder will sich für die Möglichkeit zu helfen auch Urlaub nehmen.
So ist es nicht weiter verwunderlich, dass die Zahl unserer Helfer während der Vorbereitungen oft überschaubar ist und wir natürlich jede Unterstützung dankbar annehmen.


Als Verkäufer dann zum Tag des Flohmarktes – der sich seit wenigen Jahren auf den Freitag-Abend und den darauffolgenden Samstag-Vormittag aufteilt – sieht die Situation etwas besser aus, jedoch ginge es auch hier kaum ohne weitere, helfende Hände aus dem Freundes-, Bekannten- oder Familienkreis.

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Aufgrund der Tatsache, dass der „große Flohmarkt“ in den Vorjahren stets ein Besuchermagnet mit Bekanntheit über die Region hinaus war und die Menschen nun zwei Jahre der Entbehrung hinter sich haben rechnen wir auch für dieses Jahr wieder mit großer Nachfrage und einem gut besuchten Event.

Ich darf Sie alle, liebe Leser, bereits heute ermuntern – wenn sie an diesem Tag / diesen Tagen im Raum Berchtesgaden unterwegs sind – sich die Gelegenheit für einen „Abstecher auf den Flohmarkt“ nicht entgehen zu lassen und selbst wieder einmal zum Schnäppchenjäger „für die gute Sache“ zu werden.
Mitten in Berchtesgaden, im „AlpenCongress“ gelegen lässt sich ihr Besuch auch mit anderen Aktivitäten im Ort verbinden. Die zahlreichen Parkmöglichkeiten in der Tiefgarage, aus der Sie sogar mit dem Aufzug nach oben schweben und fast unmittelbar im Geschehen landen, sind ein weiterer Pluspunkt für den Besucher, aber… der Erfahrung nach sind diese auch recht schnell belegt.

Stürzen Sie sich also ins Flohmarkt-Getümmel und suchen Sie ihr ganz persönliches Schnäppchen, von denen es mehr als genug gibt – auch am Samstag noch - versprochen.


Stichwort Preise: Bitte denken Sie daran, dass unsere Verkäufer alle ehrenamtlich und nicht vom Fach sind. Meist stehen bei uns die Freude an der Sache und der gute Zweck im Vordergrund – leider nicht bei allen Gästen, die häufig den allerbesten Preis für sich herausschlagen möchten. Bitte denken Sie bei Ihren Preisverhandlungen auch darüber nach und achten Sie nicht auf jeden Cent, den Sie vielleicht noch hinunter handeln könnten.

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Kein Verkaufserlös wandert in die Tasche eines der Verkäufer – die Erlöse werden nach Abzug der Kosten durch die Organisatoren auf viele, soziale Projekte verteilt.

Wir sind dankbar, eines dieser Projekte zu sein.

H.H.

 

Juli 2022

Zeit für eine Sommerpause!

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Tage werden schon wieder kürzer, dafür klettern die Temperaturen an die 30 Grad oder darüber und ein Ausflug an den Badesee oder das Grillen mit Freunden haben in diesen Tagen hohen Stellenwert.
Laue Sommerabende laden ja auch zum Genießen ein…
aber in Kambodscha sind diese Temperaturen ja quasi Alltag.

Sommerzeit ist aber auch Urlaubszeit – viele nutzen diese Zeit im Jahr um dem Stress des Alltags zu entfliehen, ein paar Tage oder Wochen einfach abzuschalten und es sich gut gehen zu lassen – schließlich hat man es sich über viele anstrengende Monate verdient.

Dies gilt in diesem Jahr 2022 auch für mich.
Ich bin seit Jahren schon kein Mensch mehr, den es zwingend an einen Urlaubsort in nah oder fern zieht und wenn man doch mal „Urlaub“ bzw. arbeitsfrei hat, dann nimmt man sich meist Dinge vor, die man sonst nur zu gerne vor sich herschiebt – den Termin beim Arzt oder in der Werkstatt, einen kleinen Ausritt mit dem Motorrad oder die Hilfe beim Umzug eines Freundes.

Aktuell beanspruchte bei COLT auch erst vor wenigen Tagen wieder der Einsatz am „Flohmarkt“ etwas von dieser Zeit, für die ich mir zwar nicht bewusst Urlaub genommen hatte, die jedoch einen erheblichen Teil dieses Urlaubs schluckte…schließlich gab es in den Tagen vor dem Event genug vorzubereiten und sogar einen kleinen Nachlauf…
und so wurden aus 14 freien Tagen schnell mal nur 5.

 

 

Aber auch dann fällt einem das Loslassen nicht immer leicht.
Es gehen einem im Rückblick viele Dinge durch den Kopf, die einen beruflich, privat oder auch seitens des Vereins bewegten, oder man steckt gedanklich schon in den Vorbereitungen eines neuen Projektes.
In unserem Fall sind dies fast immer die Akquise neuer Spenden, die Motivation neuer und alter Spender oder auch Mitglieder – die leider nur zu leicht unter den Tisch fallen.
Oft bedürfen auch unsere Unterlagen eines Updates, denn die Zeit bleibt nicht stehen und Aktualität und korrekte Informationen sind mit entscheidend für einen vertrauensvollen Auftritt.

COLT plant in den kommenden Monaten wieder ein Spendenprojekt aufzulegen, bei dem es um eine der aktuellen „Baustellen“ in Kambodscha geht und dessen Finanzierung gesichert werden muss.
Was es ist bzw. sein wird ist noch nicht beschlossen – Sie erfahren zu gegebener Zeit davon und wir würden uns wieder riesig freuen, wenn auch Sie diesem Projekt dann wieder mit einer kleinen oder größeren Spende zum Erfolg verhelfen.

Nutzen Sie also die Sommerzeit… in jedem Fall positiv für sich, ihre Familie und Freunde, vielleicht auch für COLT. Wir halten Sie wie gewohnt auf dem Laufenden!

H. H.

 

 

Mai 2022

Es ist wieder an der Zeit… Muttertag!

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

in diesem Monat steht wieder ein besonderer Tag an, den man aus gutem Grund auf der ganzen Welt feiert und würdigt:
der Muttertag!

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In allen Ecken dieser Erde werden die Eltern – speziell die Mütter – besonders geschätzt, die wie selbstverständlich alles, das sich einer Familie im Alltag stellt, angehen und meistern… und das nicht selten mit großem Aufwand… und erfolgreich.


Neben „dem Bisschen Haushalt“ und dem Großteil der Kindererziehung und –betreuung gehen viele Mütter einem Beruf nach, mit dem Sie zum Familieneinkommen beitragen und damit helfen, in immer anspruchsvoller werdenden Zeiten „über die Runden“ zu kommen.

Doch damit nicht genug – Mütter bzw. Frauen ganz allgemein nehmen soziale Verantwortung wahr und übernehmen häufig auch Pflege und Sorge für die Generation der Eltern, sind in den Kirchengemeinden und Kommunen aktiv, in Vereinen, im Tier- und Umweltschutz.

Die Mütter zu ehren ist also eine wirklich gute Sache!

Selbst wenn es im Alltag der Familien auch einmal knirscht und grummelt, wenn Kinder gegen Wertvorstellungen und eine vermeintlich strenge Hand der Eltern aufbegehren, so wird Ihnen meist erst in späteren Jahren bewusst, dass dies für sie überwiegend positive Auswirkungen hatte…sehr oft erst, wenn sie selbst in die Elternrolle schlüpfen oder mittlerweile weit von den Eltern entfernt leben… vielleicht sogar erst dann, wenn diese schon verstorben sind.

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Jeder darf sich glücklich schätzen, der in seiner Kindheit eine Mutter oder Eltern hatte, die für ihn sorgten, sich seiner Person und Bedürfnisse annahmen. Manche Menschen können dieses Privileg nicht teilen, so einst auch viele unserer Heimkinder.

Egal, ob es sich dabei um Waisen handelt, ob sie aus zerrütteten Familien stammen, in denen Missgunst, Neid und Gewalt an der Tagesordnung waren oder die in wichtigen Dingen keine Unterstützung bekamen und alleine für sich kämpfen mussten – solche Erfahrungen verursachen oft ein Leben lang negative Folgen für die Psyche von Kindern.

Wir bei COLT haben uns seit mehr als 15 Jahren besonders solcher Kinder angenommen. Seit 2016 beziehen wir im Rahmen der Dorfgemeinschaften sogar die Familien mit ein, wenn es darum geht, eine positive Entwicklung für Kinder und Familien zu erzielen und verloren gegangenes Vertrauen und Geborgenheit wiederherzustellen.

Natürlich können unsere Mitarbeiter und freiwilligen Helfer nie wirklich Eltern ersetzen, aber mit der richtigen Einstellung und Motivation können wir diesen Kindern aufzeigen, dass es jemanden gibt, der an ihrer Seite steht, der zu ihnen hält – egal was da komme.
Und die Kinder nehmen dieses Angebot bereitwillig und dankbar an.

Im Verlauf der Wochen, Monaten und Jahre, in denen diese Kinder durch uns betreut werden, kann man nur zu deutlich eine positive Entwicklung erkennen.
Sie legen frühere Traumata ab, fassen neuen Mut, lachen wieder, lernen sich für etwas und für andere anzustrengen, entwickeln Selbstwertgefühle…alles Dinge, die viele von ihnen noch nie oder schon für längere Zeit so nicht mehr kennengelernt hatten.

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Damit wir aber auch weiterhin diese wichtige Arbeit leisten können sind wir auf viele Spender und Spenden angewiesen.

Haben Sie bitte Ihre eigenen Eltern, Ihre eigene Mutter im Kopf und helfen Sie uns die Voraussetzungen zu schaffen, dass auch in diesem weit entfernten, armen Land Kinder wieder wie durch eigene Eltern oder eine liebevolle Familie betreut werden können.

Wir bieten sicher auch für Ihre Vorstellungen und Möglichkeiten die richtige Art zu helfen.
Auf unseren Seiten finden Sie einige Anregungen, gerne können Sie uns aber auch konkrete Fragen stellen, zu denen wir Ihnen eine mögliche Lösung präsentieren.

Ich würde mich sehr über eine Unterstützung – auch und gerade durch Sie – freuen!

H. H.