Dezember 2019:

Das Jahr neigt sich dem Ende zu…

 

Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,

wie jedes Jahr kehrt gegen Ende eine gewisse Stille, Bedächtigkeit, Reminiszenz ein.
Zeit sich ein paar Gedanken zu machen und das Jahr nochmals in einer Art Retrospektive vorüberziehen zu lassen.
Um diesen Gedanken das nötige Gewicht zu verleihen möchte ich versuchen, dies in Reimen zu tun…

 

Wieder geht ein Jahr zu Ende, das wohl war, wie keines vorher -
lief alles gut, leicht und behände, oder hatte man es eher schwer?
Wohl jeder von uns weiß Bescheid, dass vieles nicht geplant verläuft,
oft hat das Schicksal Frust und Leid für manchen scheinbar angehäuft.
Doch jammern wir nicht allzu gerne, wenn man auf unser Leben blickt?
Gesundheit, Wohlstand, Glück und Wärme – alles ist meist recht gut gefügt.

Auch wenn in unseren Gefilden nicht jeder zu den Reichen zählt,
die Chancen steh‘n gut, sich zu bilden - offen steht uns die ganze Welt.
Doch blickt man kurz nach links und rechts, über den Tellerrand hinaus,
geht es vielen mehr schlecht als recht im Lebenskampf, tagein, tagaus.

Wir von COLT sind angetreten, ein wenig Linderung zu bringen,
nicht nur durch Hoffen oder Beten – durch Taten soll uns dies gelingen.
Und sind es stets auch kleine Schritte, die wir in Richtung Zukunft geh’n,
betrachtet man das Ganze, bitte – den Erfolg kann man heut schon seh’n.

Wir geben Kindern eine Heimat, die vormals nur die Straße kannten,
wo jedes auch sein kleines Reich hat, Ersatzfamilie, Anverwandte.
Vertrauen, Liebe und Verstehen sind Pfeiler der Geborgenheit,
den Platz zum Lernen und zum Leben stellen wir ihnen gern bereit.

Bildung ist unser Schlüsselwort, um das so vieles hier sich dreht -
mit dem es selbst am schlimmsten Ort immer ein Stück leichter geht.
Ob Rechnen, Lesen oder Schreiben, auch fremde Sprachen sind gefragt -
unwissend muss hier niemand bleiben, wenn er sich müht oder redlich plagt.

Die Vorbereitung auf ein Leben, das die Kinder selbst mit Erfolg bestreiten -
wir wollen diese Basis geben und Ihnen einen guten Weg bereiten.
Fördern und Fordern – so zu sagen, sind unser Credo, unser Ziel -
Mut machen und manch Neues wagen – tut man dies nicht, wird schnell es still.

Dies alles und noch vieles mehr wollen gemeinsam wir erreichen -
in Asien, im Land der Khmer, setzen wir ein deutliches Zeichen.
Mann kann, wenn man es wirklich will, im Kleinen doch so vieles ändern,
mit klarer Route, festem Ziel, vor allem aber mit vielen Händen.

Und hierzu zählen, das ist klar, nicht unsere Helfer nur allein -
der Förderer und Sponsoren Schar nimmt in die Hand so manchen Schein
und macht an vielen Stellen möglich, was Heim und Kinder weiterbringt -
stärkt die Basis, hält beweglich, stellt sicher, dass das Projekt COLT gelingt.

So blicken wir voll Zuversicht nach vorn, egal was kommen mag -
der Weihnachtsstern schickt uns sein Licht und erhelle uns so manchen Tag.
Mit Tatendrang und Euphorie, doch nicht zuletzt in festem Glauben,
durch Erdung wie auch Phantasie, wird niemand uns die Zukunft rauben.

So wünsche ich allen, Nah und Fern, Gesundheit, Freude und viel Glück -
auch Ihnen strahle der Weihnachtstern und leite Sie und Ihr Geschick.
Auf, dass das Neujahr kommen kann, mit guten, positiven Gaben -
die COLT-Familie steht zusammen – gut, dass wir einander haben!

 

Ihnen allen, liebe Freunde und Gönner, liebe COLT-Familie
wünsche ich im Namen unserer Vorstandschaft eine besinnliche Vorweihnachtszeit,
ein frohes Fest, an dem auch Sie manch echtes und ideelles Geschenk erhalten.

Und vielleicht ergibt sich ja noch die Gelegenheit einer kleinen Spende für COLT -
„vergellt’s Gott“!

 

H. H.