November 2020

Blick in Richtung Jahresende…

 

Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,

ich darf zuerst mit einer positiven Nachricht beginnen.
Wie nicht anders zu erwarten haben wir in den letzten Tagen wieder die Freigabe der Finanzbehörde erhalten, Ihnen auch weiterhin Spendenbescheinigungen auszustellen. Sie dürfen also in jedem Fall in den kommenden drei Jahren wieder darauf vertrauen, dass Ihre Spenden an uns auch für Sie von Vorteil sein werden.

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Doch nun zum eigentlichen Anliegen dieses Monats.
Selbst für geduldige Menschen ist das Jahr 2020 eine Herausforderung – Corona ist das beherrschende Thema, das uns von Regierungen und den Medien täglich aufs Neue mit erschreckenden Zahlen präsentiert wird. Man möchte uns Bürgern nur zu gerne eine Pandemie verkaufen, doch gibt es – je länger diese Krise dauert – immer mehr Zweifel an den Behauptungen und Erklärungsversuchen.

Zu Beginn des Jahres wurde man relativ kurzfristig auf einen neue, von Viren verursachte Erkrankung aufmerksam, die sich – so die allgemeine Meinung – von Asien, genauer gesagt aus der chinesischen Provinz Wuhan, über die ganze Welt ausbreitete.
Dieses Virus schien besonders ansteckend zu sein, auch ging eine vermeintlich hohe Zahl an schweren Krankheitsverläufen oder Todesfällen mit der Erkrankung einher, doch war das wirklich so? Schließlich befanden wir uns in Europa mitten in der Erkältungszeit und von sonstigen grippalen Infekten, die auch jedes Jahr zu vielen Todesopfern führten und die bislang nie Thema großer Diskussionen waren, hörte man plötzlich nichts mehr, fast so als gäbe es diese plötzlich nicht mehr. Alle schlimmen Meldungen wurden diesem neuen Virus zugeschrieben.

Kein Wunder, dass man sogar seitens der WHO – der Weltgesundheitsorganisation – nur zu gerne und schnell eine Pandemie ausgerufen hat. Sehr frühzeitig wurde nach einer Möglichkeit gesucht, dieses neue Virus zu lokalisieren oder gar nachzuweisen. Ein am Computer erstelltes Rechenmodell, das sich kleinster DNS-Bausteine bedient, wurde fast über Nacht als so genannter „PCR-Test“ eingeführt und durch die WHO anerkannt. Dass dieser Test jedoch gravierende Unschärfen aufweist und gar nicht gezielt dieses Virus nachzuweisen in der Lage ist, geschweige denn eine Infektion oder Erkrankung, ist dabei nur einer der Kritikpunkte. Daraus Maßnahmen und Einschränkungen abzuleiten ist ein weiterer, gravierender Kritikpunkt. Trotzdem machten weltweit Regierungen diesen Test zum Maß aller Dinge.

Nach wenigen Wochen aber, wie bei vergleichbaren Virusinfektionen auch, gingen dramatische Verläufe spürbar zurück. Dies brachte kurzzeitig Erleichterung und zahlreiche Maßnahmen (Stichwort: Lock down) konnten wieder entschärft oder gelockert werden.

In den Sommermonaten 2020 wurde zwar des Öfteren über die Zeit gegen Jahresende und eine vielbeschworene, „zweite Welle“ diskutiert, diese gar vorhergesagt – jedoch wurde die Zeit scheinbar nur genutzt, die Suche nach einem Impfstoff zu forcieren. Weltweit sind inzwischen ca. 40 Unternehmen damit mehr oder weniger weit vorangeschritten. Wenn so ein Impfstoff aber schon im kommenden Jahr zu einem großflächigen Einsatz kommen soll, dann ist mit großer Sicherheit davon auszugehen, dass sicherlich kaum etwas über Nebenwirkungen bekannt ist – diese Zeit bis zur Zulassung wäre erheblich kürzer, als dies in der Vergangenheit bei anderen Impfstoffen der Fall war; schließlich gibt es weltweit verbindliche Regelungen hinsichtlich neuer Arzneimittel oder Impfstoffe, die zur Marktreife geführt werden sollen.

Pünktlich mit Beginn der Herbst- und Wintermonate stiegen die Zahlen wieder an, erneute Horrormeldungen und Einschränkungen ließen nicht lange auf sich warten. Die Zahl der vermeintlichen „Hot-Spots“ nahm zu – in manchen Bundesländern weniger, in anderen mehr – und so sah sich die deutsche Bundesregierung wieder einmal nur in der Lage, mit einem zweiten Quasi-Lock Down zu reagieren und so die Kontakte der Menschen und dadurch die Ansteckung mit dem Virus in den Griff zu bekommen. Doch so ein „Lock Down – Light“ geht laut vieler Stimmen aus Fachkreisen an der Realität vorbei. Manche Möglichkeiten, sich zu treffen, werden untersagt oder auf ein Minimum beschränkt, andere hingegen werden mit fadenscheinigen Argumenten nach wie vor zugelassen. Betriebe, die in den vergangenen Monaten die Zeit nutzten und umfangreiche, kostenintensive Hygienekonzepte entwickelt und in der Praxis erfolgreich angewendet hatten – Stichwort: Gastronomie und Hotellerie -
mussten trotz allem ihre Arbeit wieder von einem Tag zum anderen einstellen.
Und auch das Lippenbekenntnis, dass Kindergärten und Schulen die letzten wären, die man schließen werde, hat sich schnell in Luft aufgelöst. Sofern diese derzeit (November) nicht komplett geschlossen sind wurden zahlreiche Maßnahmen ergriffen, die ein vernünftiges und sicheres Lernumfeld als frommen Wunsch erscheinen lassen – maximal mögliche Ausdünnung von Präsenzunterrichten, das Tragen eines Mund-Nasenschutzes für alle Kinder – selbst Grundschüler, regelmäßiges Stoßlüften der Klassenzimmer – egal wie die Temperaturen draußen sind…und der Winter ist hier in Zentraleuropa noch gar nicht angekommen.

Ohne zu negativ zu wirken kann man durchaus eine Gefahr erkennen - dass nach dem geplanten Ende dieser Maßnahmen zu Beginn Dezember wieder gelockert wird, was an sich ja eine gute Sache darstellt. Durch das jahreszeitlich bedingte Erkältungsgeschehen und die in der Vorweihnachtszeit nur zu gerne genutzten Möglichkeiten sich zu treffen oder verstärkt Einkäufe zu machen werden aber mit nahezu 100%-iger Sicherheit auch die Zahlen wieder rapide zunehmen… und ein neuer, vielleicht noch länger andauernder Lock Down ins Auge gefasst werden.

Bei allem Verständnis für diejenigen, denen Menschen anvertraut sind und die sich um deren Wohlergehen und Gesundheit wirklich Sorgen machen – wir alle müssen langsam beginnen, diese Situation als gegeben zu betrachten und zum Teil unseres Alltags werden zu lassen; das Virus und die Krankheit wohlgemerkt, nicht die Zahl, Art und Weise der Einschränkungen.
Die letzten Monate haben uns gezeigt, dass der weit überwiegende Teil der Menschen – selbst bei positiven Tests – keine oder zumindest keinen nennenswerten Symptome hat – mehr als 99% der so genannten Infizierten sind und bleiben quasi gesund.
Um jeden Schwerkranken oder an diesem Virus Verstorbenen darf man aber auch nicht vorbeireden. Diese Fälle sind durchweg zu betrauern und für diese Menschen muss ein funktionierendes Gesundheitssystem bereitstehen, das es in Deutschland auch gibt.
Aber wollen und können wir uns leisten, die gesamte Bevölkerung von Ländern in Schutzhaft zu nehmen und zahlreiche menschliche und wirtschaftliche Kollateralschäden in Kauf zu nehmen? Diese Frage dürfte eigentlich keine zwei Meinungen zulassen.

Wir sollten weiterhin darauf vertrauen, dass die Krise schnell in den Griff bekommen wird und wissenschaftliche Studien die lange erwartete, echte, objektive Gefährlichkeit dieser vermeintlichen Pandemie aufdecken und uns nicht nur die „worst-case-Szenarien“ um die Ohren gehauen werden. Bislang werden leider nur viele hohe, teilweise aber selbst über offizielle Quellen nicht nachvollziehbare Zahlen kommuniziert, weil wir ja in einer schlimmen Pandemie stecken, vor der wir alle mehr als Respekt – nämlich Angst – haben sollen.
Doch eine große Zahl Schwerkranker oder Toter scheint es auch nach immer drastischer formulierten Zahlen nicht zu geben. Wichtig für uns alle wäre ein Ende der von Angst- und Panikmache geprägten Kommunikation über die Medien, um die ich alle Verantwortlichen bitte.

Hilfe für und Solidarität mit allen, denen es schlechter geht als einem selbst, sollte in diesen Tagen kein leeres Wort sein. Doch alles nur über Geld regeln zu wollen, das man zudem oft nicht einmal hat, sondern als Schulden in Milliardenhöhe neu aufnehmen muss, während zuletzt für nichts und niemanden Geld zur Verfügung stand, ist in vieler Augen nicht der richtige Ansatz. Dies schafft nur neue, nachhaltige Probleme für folgende Generationen.
Ich hoffe sehr, die Sinnhaftigkeit aller Maßnahmen wird mehr und mehr hinterfragt, bevor es zu spät ist.

 

H. H.