Dezember 2020

 

Nachtrag Dezember:

Auch unser letztes Spendenprojekt „Festanstellung Lehrkraft“ konnte in 2020 noch erfolgreich abgeschlossen werden
– wie die vorangehenden Projekte zu 100 %.

Wir danken nochmals ausdrücklich unseren Spendern und versichern Ihnen, auch im kommenden Jahr 2021
– übrigens dem 15-ten unseres Bestehens - wieder mit aller Kraft und unermüdlich für die Kinder in und die ärmsten Familien rund um unser Heim bei Phnom Penh einzutreten.


Ihnen allen ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start ins Jahr 2021.
Bleiben Sie gesund…

Im Namen der Vorstandschaft: H.H.

 

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Zeit danke zu sagen…

 

Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,

das Jahr geht mit Riesenschritten in Richtung 2021. Für uns bei COLT wieder einmal die Gelegenheit, das alte Jahr Revue passieren zu lassen, sich gute und weniger gute Ereignisse nochmals zu vergegenwärtigen.

 

Auch wenn es ein schwieriges Jahr war – nicht nur für unser Hilfs-Projekt, das ausschließlich auf Spenden angewiesen ist, sondern für einen breiten Querschnitt der Gesellschaft, so kann uns der Blick zurück doch mit gewissem Stolz erfüllen.

COLT wurde im Zuge der Corona-Krise in mancherlei Sicht, an unterschiedlichen Stellen gebremst.
Seien es die in fast allen Ländern der Welt, so auch in Kambodscha verhängten Maßnahmen zur Einschränkung von Kontakten und damit zur Eindämmung bzw. Verhinderung einer Ansteckung mit dem neuen Virus. Oder der kurzfristige Stopp aller Aktivitäten unserer freiwilligen, internationalen Helfer in Kambodscha, die allesamt schon im März 2020 die Heimreise antreten mussten – selbst wenn es keinerlei Anzeichen einer Erkrankung gab.
Auch die mehrere Wochen lange, aber gottseidank nur vorübergehende Schließung unserer Schule und unseres Sportgeländes für die Jugend der umliegenden Dörfer; dies traf die Kinder besonders hart, da sie hier einen großen Teil ihrer Tagesfreizeit verbrachten.

Doch die Zeit der Einschränkungen hatte auch etwas Gutes.
Wurde uns doch quasi mit einer Lupe vor Augen geführt, wo wir im Detail anfällig sind, dass selbst Engagement und mögliche Helfer an Grenzen stoßen, wenn einem die Hilfe untersagt wird.
Gerade in dieser Zeit liefen die Köpfe unserer Verantwortlichen heiß.
In den Niederlanden arbeitete man weiter an den Planungen, wie man in Kambodscha mehr Eigenverantwortung umsetzen könne. In Kambodscha konzentrierte man sich auf die Praxis der täglichen Hilfe und feilte an kleinen Dingen, die einen Neustart der Aktivitäten wieder zuließen - z. B. den weiteren Ausbau von Hygienemaßnahmen, mehrfache Möglichkeiten zum Händewaschen auf dem Gelände, Temperaturkontrollen beim Zugang auf unser Grundstück oder der Verkleinerung der Unterrichte und Klassen – um nur einiges zu nennen.
Und wir hier in Deutschland machten uns im Hintergrund nützlich, verlagerten uns auf und intensivierten das Einsammeln von Spenden.
Die ersten Schritte sind getan, es geht wieder aufwärts.

Die Kinder wurden während der letzten Monate durch unsere verbliebenen Mitarbeiter vor Ort bestens versorgt. Wir haben versucht, dass sie möglichst keine der Einschränkungen zu spüren bekamen, sondern die neuen Herausforderungen in neues Wissen um den Themenbereich Hygiene und Nachhaltigkeit umsetzen. Es freut uns dabei umso mehr, dass diese Bemühungen auch bei den Kindern gut ankommen und angenommen werden.

Was bleibt für das kommende Jahr zu hoffen?
Aktuell mehren sich die Stimmen, die bereits für das kommende Jahr oder sogar früher das Vorhandensein eines Impfstoffs gegen das Virus und eine hohe Wahrscheinlichkeit der Verfügbarkeit einer Impfung für viele Menschen prognostiziert, die eine solche brauchen und wünschen.
Spätestens dann sollte es keine Gründe mehr geben, die teilweise massiven Eingriffe in die Freiheiten aufrecht zu erhalten, die wir in den letzten Jahren und Jahrzehnten nur zu gerne als selbstverständlich hingenommen hatten.

Wir von COLT vertrauen darauf, dass alles wieder gut wird…und das möglichst schnell.

In diesem Sinne dürfen wir uns bei allen Unterstützern und Spendern – gerade in diesem schwierigen Jahr – nochmals von ganzem Herzen bedanken.

Wir wünschen Ihnen allen ein gesegnetes Weihnachtsfest, das Sie möglichst im Kreise Ihrer Lieben oder zumindest nicht alleine verbringen. Dass Sie einen guten Start ins neue Jahr haben und Sie Ihre Gesundheit trotz aller Widrigkeiten aufrechterhalten können.

Bleiben Sie interessiert an uns und unserer Arbeit und erhalten Sie sich Ihre Spendenbereitschaft. Es gibt immer jemanden, dem man schon mit einem kleinen Betrag helfen kann – und COLT ist sicher eine gute Wahl.

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Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch…

H. H.