April 2021:

Kommt er oder kommt er nicht… der Frühling?

 

Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,

Ende März, Anfang April ist hier in Deutschland ziemlich verlässlich mit dem Einzug des Frühlings zu rechnen. Natürlich kann man nie so genau sagen, wann und wie dies geschieht und ob dies von vielen wärmenden Sonnenstunden begleitet wird, oder ob ausgiebige Regenfälle den nötigen Schub für die Natur geben, neues Wachstum zu ermöglichen.

In diesem Jahr hat uns gerade in Süd-Ost-Bayern noch fest der Schnee im Griff. Bei winterlichen Temperaturen um den Gefrierpunkt und einer Woche ausgiebigen Schneefällen, die man sich im kalendarischen Winter gewünscht hätte.

Doch die Hoffnung wächst, dass bald alles wieder in die richtige Richtung dreht.

Sehr schade, dass man dies nicht auch für das leidige Thema Corona sagen kann. Obwohl auch auf Druck der Bevölkerung langsam erste Öffnungsschritte beschlossen wurden spricht die als Basis für alle Maßnahmen herangezogene Inzidenz eine andere Sprache. Zwischenzeitlich befindet sich Deutschland seit Ende Oktober im Lockdown und eine weitere Verlängerung ist bereits beschlossen, da die „Zahlen“ wieder spürbar steigen.
Wann soll dies enden? Wann kehrt wieder so etwas wie Normalität ein? Wann hört die Gängelung der Bevölkerung mit all den Facetten und Einschränkungen auf?

 

Im Gegensatz zu Europa sind Süd-Ost-Asien und speziell Kambodscha bislang recht gut durch diese Pandemie gekommen. Die veröffentlichten Fallzahlen liegen deutlich unterhalb der bei uns gewohnten Werte, wenngleich derzeit ein kräftiger Anstieg zu verzeichnen ist.
Die lange Zeit noch sehr fern scheinende Marke von 1.000 positiv Getesteten ist gefallen, auch gibt es nun erste Tote zu betrauern (Stand: 25.03.2021).

Gerüchte besagen, dass in den letzten Wochen eingereiste Chinesen einen neuen Eintrag des Virus verursacht haben könnten, da das Geschehen vor allem im Großraum Phnom Penh festzustellen ist, wo die Fallzahlen sprunghaft steigen - aber ich will mich an keinen Spekulationen beteiligen. Die Regierung jedenfalls ist gewarnt und hat unter anderem auch die Schulen mal wieder geschlossen.
COLT und seine Hilfsmaßnahmen sind einmal mehr auf die Probe gestellt und müssen sich erneut dieser Herausforderung stellen.

 

Die bereits im vergangenen Jahr angelaufenen Versuche eines E-Learnings für unsere Schüler mussten wieder reaktiviert werden. Es scheint fast so, als könne man in Zukunft auf diese Variante des Unterrichtens nicht mehr verzichten. Bis wir jedoch eine belastbare und für möglichst viele unserer Schüler praktikable Lösung oder Plattform anbieten können ist es noch ein steiniger Weg, auf dem sicher auch spürbare Kosten anfallen dürften. Kosten die nicht wirklich von uns kalkuliert werden konnten.
Wir werden aus diesem Grunde in Kürze erneut ein Spendenprojekt auflegen. Dieses wird über die im vergangenen Jahr schon mehrfach erfolgreich genutzte Spendenplattform unserer Hausbank, der Sparkasse Berchtesgadener Land erfolgen, die auch in diesem Jahr Projekte von Vereinen in ihrem Einzugsgebiet fördert.

Wir würden uns freuen, wenn auch Sie sich mit einer Spende / Privatspende daran beteiligen.
Sie könnten damit enorme und dringend benötigte Hilfe leisten.

Wir halten Sie auf dem Laufenden und geben rechtzeitig zum Start der Spendenkampagne die entsprechenden Details bekannt.

H. H.